Das kann ich dir nicht beantworten.
Meiner Meinung nach ist es aber zu selten. Man kommt also nicht umhin selbst gelegentlich die Bremsenscheiben mit den Bremsbelägen zu polieren.
Die Trommelbremsen haben in 2,5 Jahren nur 2x bei meinem Enyaq "geklebt". Das ist seltener als bei meinem 5er touring zuvor.
ich denke mal, dass man dieses Trockenbremsen eher nur bei Scheibenbremsen macht, wenn die wirklich von außen (Regen/nasse Fahrbahn) nass geworden sind, um die Ansprechzeit fürs "richtige" Bremsen zu verkürzen.
Bei Trommelbremsen wäre das kaum nötig.
Es geht beim Knacken aber ausschließlich um die hintere Trommelbremse.
Um eventuell noch vorhandene Feuchtigkeit in der Trommel-Bremse und an den Belägen vor dem Abstellen des Fz zu entfernen, muss diese Bremsung möglichst kurz vor dem Abstellen erfolgen.
Zudem würde es nichts bringen, wenn dies für den Fahrer fast unmerklich geschieht, wie beim automatischen Trockenbremsen bei Regen.
Um Restfeuchtigkeit besser zu entfernen, muss die Bremse schon deutlich warm werden und dazu muss man halt relativ stark im N-Modus bremsen.
Bei meinem Enyaq ging es über 1/2 Jahr nach Ausliederung bis in den Herbst hinein recht gut, aber jetzt haben wir wirklich sehr viel Feuchtigkeit in der Luft bzw. ganze Tage mit leichtem Nebel und jetzt knackt es schon nach ein paar Stunden und meine Frau hatte auch schon einen (noch) relativ harmlosen "Katapultstart" aus dem Carport.
Da dieses Verhalten bei allen meinen Fz, die an gleicher Stelle geparkt waren, innerhalb von gut 30 Jahren grundsätzlich bei ähnlichen Witterungslagen auftrat, wundert mich das beim Enyaq nicht.
Was mich wirklich ärgert, ist, dass ich beim Enyaq, im Gegensatz zu allen anderen vorherigen Fz, technisch nichts dagegen machen kann.