Beiträge von enopol

    Wir kaufen ein Auto für etwa 60.000 EUR und diskutieren dann seitenweise, dass die Inspektionen doch so schrecklich teuer sind. Wenn ich mal auf die Liste von Oberleinsiedler schaue, dann wären 600 EUR für die Inspektion sehr teuer (unter den 10% der teuersten Angebote), aber wir nehmen mal die 600 EUR. Aufs Jahr gerechnet bewegen sich die Inspektionskosten also bei 300 EUR oder 0,5% des Anschaffungswertes. Wenn ich jetzt den Filter selbst wechsele und 100 EUR spare - also 50 EUR pro Jahr, dann reden wir über eine Ersparnis bei den Inspektionskosten von 0,08%.

    Bei den Inspektionskosten sparst du dann gute 16%.....die haben, für sich gesehen, so wie du es im letzen Satz schreibst, nichts mit dem Anschaffungspreis zu tun.


    Warum sollte ein Auto, wo hauptsächlich die Batterie für den relativ hohen Preis verantwortlich ist, bei der Inspektion entsprechend des Anschaffungspreises höhere Inspektionskosten haben?

    Mein Enyaq hat nur 45k€ gekostet und wird bei der Inspektion kaum günstiger sein, als ein 60k€-Enyaq....


    Das E-Auto sollte bei der Inspektion aber günstiger sein, als ein ca. gleichwertiger Verbrenner, denn ein, bei Vertragswerkstätten, i.d.R. besonders teurer Posten (der komplette Ölwechsel) fällt ja weg und es kommt m.E. nichts neu hinzu, was dem preislich gleich kommt.

    Ich vermisse bei der ganzen Diskussion den Ressourcenaspekt. Je weniger Material eingesetzt werden muss, um dauerhaft das gewünschte Ergebnis zu erzielen, umso besser. Also Kabelquerschnitt so dick wie nötig, aber so dünn wie möglich.

    da ich ein BEV mit 2,15T Leergewicht fahre, mache ich mir garantiert keine Gedanken mehr darüber, ob ich eine 20m-Zuleitung in ressourcebschonenderen 2,5mm² oder in 4mm² ausführe... ^^

    Ich kann selbst Map-Content beeinflussen? Das war mir nicht bekannt.

    Wobei der Enyaq doch auch selbst Daten sammelt und sendet (habe ich ihm zumindest erlaubt), und wenn er dann 20 Mal auf der Autobahn keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr erkennt müsste es das System doch irgendwann mal kapiert haben, dass da keine Baustelle mehr ist... Oder wozu sammelt der sonst Daten?

    die Datensammlung, sofern vorhanden, hat m.E. keine große Effektivität....

    ich habe extra einen neuen, kleinen Sicherungskasten für die Wallbox direkt hinter dem Zähler.

    Bis zu diesem Sicherungskasten, der mit 5x6mm² im Zählerkasten angeschlossen ist, passiert verlustmässig nicht allzu viel.


    Ab dem Sicherungskasten ist durchgehend mit 5x2,5mm² bei 18m Länge bis zur Wallbox verkabelt.


    Die 5x2,5mm² NYM-Leitung wird dabei maximal lau warm.


    Das eigentliche werkseitige Ladekabel meiner Elli-Wallbox, die auf 3x16A eingestellt ist, ist übrigens auch mit 5x2,5mm² (plus 1x0,5mm²) bestückt....müsste also unter sonst gleichen Bedingungen ähnlich warm werden, wie eine "normale" 5x2,5mm² Leitung.

    Hoffentlich hat sich Elli das gut überlegt.....


    Für die Ellibox gelten +/- 10% Toleranz vom Spannungsnennwert.

    Mit 207V unter Last sollte die Box daher auch noch korrekt, wenn auch mit etwas weniger Leistung fürs laden, arbeiten.

    und eine 15m-Zuleitung wird wärmer (Temperatur erhöht sich), wenn die Entfernung von der UV zur Steckdose länger ist?

    Interessant....

    Hier ging es um die zulässige Länge einer 2,5mm² Zuleitung ab UV bis zur 16A CEE-Steckdose.

    Du kannst natürlich auch gerne ab Kraftwerk rechnen... ;)

    Es ist völlig egal, ab wann du rechnest.....entscheidend ist, welche Spannung je Phase bei voller Last an der Wallbox/Fz anliegt, denn das bestimmt die effektive Ladeleistung.

    Wenn, aufgrund von was auch immer, ab der CEE-Dose bereits ein deutlicherer Leistungverlust bei Volllast vorhanden ist, könnte es eventuell etwas mehr Sinn machen, eine dort angeschlossene Verlängerung nicht zu sparsam zu dimensionieren.

    Ein 2,5mm² Kupferkabel kann bei 16A, 3~, 400V bis zu rund 70m lang sein bei max. 3% Spannungsverlust.


    Und ja, sowohl bei meinen früheren Arbeitgebern im Elektrohandwerk als auch in meiner jetzigen Position

    als Betriebselektriker in einem nicht ganz kleinen Unternehmen wird nicht überdimensioniert - Kupfer ist teuer!

    Der Spannungsverlust fängt aber in deutlicherer Form (wegen ab dort i.d.R. geringerer Querschnitte) spätestens ab dem Sicherungskasten an....

    Die Frage ist also hauptsächlich, wie lang die Gesamtzuleitung von der Absicherung bis zum Verbraucher (Fz) ist.


    Zusätzlich zum reinen Kupfer, bringt jede weitere Kontaktstelle für Adapter usw. zusätzliche Verluste.

    Und da frage ich mich: wieso müssen das wir als Verkehrsteilnehmer irgendwo eingeben? Das kann doch nicht unser Job sein, sondern ist gefälligst die Aufgabe des jeweils zuständigen Amtes, wenn Autos aufgrund von EU-Normen zur Nutzung von VZE und Verkehrs-DBs verpflichtet werden ... :/

    das geschieht im Rahmen der Selbsthilfegruppe" TA und pACC-Nutzung"....