Beiträge von enopol

    Abgesehen vom Preis und dass man die nur mit dem speziellen Träger nutzen kann (der ansonsten nicht nutzbar ist) wäre die mir nach hinten zu lang und mit 170cm bei der Ausladung etwas zu breit.

    Der Enyaq wächst dadurch immerhin auf rund 5,50m Länge....passt in kaum eine Parklücke und hat m.E. eine erhöhte Gefahr, irgendwo gegen zu rempeln.

    (Gem. früher BAs von Fz des VW-Konzerns wäre diese Box aufgrund der Ausladung nach hinten übrigens nicht zulässig....)


    46kg Zuladung (bei 75kg Stützlast) wären mir bei immerhin 400L Stauraum etwas wenig.

    Bei dem Preis würde ich zudem eine elegantere, werkzeugfreie Befestigung der Box am Träger erwarten.


    Ich hätte es lieber etwas höher (bis ca zur Unterkante des Heckfensters und dafür mit weniger hinterem Überhang.

    Das Abklappen funktioniert bei gleich belasteten Fahrradträgern ja sehr leicht. Wahrscheinlich wollte man sich beim Träger den relativ teuren Abklappmechanismus sparen und ist dadurch auf die Idee gekommen, die Box recht lang und breit aus zu führen.


    Für jemanden der häufig mit viel Gepäck reist, mag das eine Alternative sein.

    Für Gelegenheitsfahrer mit viel Gepäck ist die Lösung für bestenfalls ca. 1200€ m.E. zu teuer, zumal der Träger nicht andersweitig verwendet werden kann.

    Am Urlaubsort hätte ich keine Lust dauernd mit einem 5,5m-Fz zu fahren. Dann müsste man die Box und den Träger dort abmontieren und irgendwo unterbringen. Nicht unbedingt praktisch...

    Das wäre bei einer Dachbox i.d.R. nicht angesagt. Mit Dachbox ist man eigentlich nur in einigen Parkhäusern gehandicapt.

    Indem ich einen 15l Wasserkanister an den richtigen Punkt auf dem Sitz stelle, wo der Sitzsensor ist, und den Gurt einstecke.

    Anschließend Zündung an, Licht ausschalten und die Türen abschließen und eine angenehme Nacht haben.

    Das hört sich nach einer komfortablen Lösung an ^^

    ...genau wie Holzplatten zum Überbrücken der überstehenden Matratze....und Abdeckungen für 6 und mehr Fenster....


    Wenn du die Klimaanlage nicht per Wasserkanister aktiv hältst/halten willst, solltest du zudem noch ein Regenabweiser-Set für die Seitenscheiben montieren, denn sonst regnet es bei dann notwendiger Belüftung durch die Fenster, eventuell hinein.


    Vielleicht wäre, zumindest im Sommer, ein vernünftiges Igluzelt mit guter Matratze manchmal die bessere und schnellere Lösung.....oder eben ein Hotelzimmer.

    Nochmal zum Verständnis.

    Keine Gefahr, kein Eingreifen.

    Wenn eingegriffen wird, dann angepasst. Es kommt nicht zu einer Vollbremsung!!

    Das gilt übrigens für meine beiden Autos, Enyaq und ModelY. Zu andere Fahrzeuge kann ich hier nichts schreiben.

    Keine Gefahr, kein Eingreifen. Ok

    Eine Gefahr, die "eigentlich" keine ist, Eingreifen ohne die Folgen abschätzen zu können......?

    Nicht ok...


    Es muss bei einem Überholvorgang in der Weise, wie vorher beschrieben, ja gar nicht zu einer Vollbremsung kommen.

    Es reicht, wenn dir jemand, wenn du schon beschleunigt hattest und fast neben dem zu Überholenden, die Motorleistung "kürzt".


    Wenn das beim Überholen auch beim Enyaq so ist, beurteile ich es in der gleichen Weise:

    Das geht gar nicht.


    Wie schon mehrfach geschrieben:

    Hat zwar i.d.R. keine dramatischen Auswirkungen, betrifft dafür aber, ausstattungsunabhängig, jeden Enyaq:

    Der LA, der sich standardmässig bei Fahrtantritt einschaltet, lenkt einen bei engen Landstraßen in Richtung Gegenverkehr......auch das geht eigentlich gar nicht.

    Diese Fehlleistung kann man halt relativ leicht kompensieren, trotzdem ist das fahrtechnisch ein grundsätzlicher Fehler und er tritt, sofern man solche Straßen fährt, bei Gegenverkehr nahezu ständig auf.


    Seltene unangepasste/unsinnige Bremsungen macht der Enyaq übrigens durchaus auch ohne aktives ACC, im D(A)-Modus und deswegen betrifft das auch Enyaqs die gar kein ACC haben.

    Der Radarsensor ist halt trotzdem aktiv....

    Diese Bremsungen sind, i.d.R. nur schwach ausgeprägt und daher leicht beherrschbar, aber fahrtechnisch absolut überflüssig und falsch.


    Die Assistenten sind, je nach Fahrstrecke/Situation, geschätzt, zu deutlich über 90% sinnvoll.

    Wenn allerdings auch nur ein Unfall auf den regulären Einsatz eines solchen, aktiv ins Fahrgeschehen eingreifenden Assistenten zurück geht, ist das m.E. ein Unfall zuviel, egal welche Automarke....

    Ich müsste, da bei mir kein doppelter Boden vorhanden ist, mittig und hinten noch unterpolstern, damit es bequem wird.

    Bei 1,9m Liegelänge und mehr, müsste die Matratze vorn noch genügend stabil sein, da sie sonst ein Stück in der Luft hängt.


    Wenn man die vorderen Sitzen inkl. Rückenlehnen ganz nach vorn bringt, um die Liegefläche zu verlängern, darf man im "Liegemodus" nicht viel Gepäck dabei haben. Ansonsten müsste etwas Gepäck neben einem liegen und das ist m.E. nicht so toll.


    Hinten (Seitentüren) Aus- und Einsteigen ist auch so eine Sache.....erfordert eine gewisse Beweglichkeit.


    Vielleicht habe ich da auch andere Ansprüche. Für mich ging das Schlafen im ehemaligen VW-T6-Multivan so gerade noch in Ordnung.....ist ebenfalls eine Kletterei und wenn nicht gerade ein 8cm-Topper zusätzlich gekauft worden wäre, könnte man m.E. von bequemen Liegen nicht reden.

    Im VW-Multivan hat man dann aber immerhin noch jede Menge Kofferraum für sein Gepäck übrig.

    Das es bei der im Video getesteten flachen Heckbox zu keinem Mehrverbrauch führt, wundert mich irgendwie nicht.....

    Sehr praktisch finde ich die nicht.

    Es wird dadurch viel potentiell möglicher Stauraum verschenkt, weil sie sehr flach ist.

    Jeden einigermaßen guten Fahrradheckträger kann man abklappen, um die Kofferraumklappe auch bei höherer Heckzuladung öffnen zu können.

    So eine Konstruktion hätte bei einer Heckbox zusätzlich den Vorteil, dass man den 13-pol-Stecker einfacher montieren kann.

    Mir geht es hier nicht um die Systeme sondern eher darum das immer gleich alles übertrieben und überspitzt dargestellt wird.


    Es ist halt nicht alles schwarz und weiß

    Wenn die Geschichte, wie sie für den Tesla beim Überholen angeblich vorkommen kann, tatsächlich möglich ist, ist das m.E., selbst unter dem Einwand, das so eine Situation nicht oft vorkommen wird, untragbar.

    Ein Assistent, der so etwas macht, dürfte nicht zugelassen sein.

    Diese Folgerung halte ich eindeutig nicht für übertrieben.....


    Ob diese Geschichte stimmt, kann ich nicht beurteilen, da ich mit einem Tesla noch nie in so einer Situation war und meine sämtlichen anderen Fz in einer solchen Situation (Enyaq: nahezu) überraschungsfrei reagieren würden.

    Woher soll den der Computer wissen wann das Eingreifen aus deiner Sicht notwendig ist. Es müssen ja gewisse Linke und rechte Grenzen programmiert werden.


    Letztendlich ist man doch immer in der Lage angepasst zu reagieren. Die Füße werden ja wohl auf der Pedalerie und die Hände am Lenkrad sein.

    Wenn der Wagen, den ich überhole, minimal über den Mittelstreifen fährt, während ich bereits blinke, beim Spurwechsel bin und deutlich beschleunigt habe und mein Auto/Assistent fängt in dem Moment an zu piepsen und mir die Motorleistung weg zu nehmen, ist das gemeingefährlich.


    Wenn der Assistent nicht beurteilen kann, was tatsächlich gefährlicher ist (das Abbremsen während des Überholvorgangs oder wenn das zu überholende Auto etwas über den Mittelstreifen kommt), soll er meinetwegen Piepsen, was in der Situation durchaus ebenfalls nicht gerade optimal ist, aber bitte nicht aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen!

    (Er hätte auch die Hupe aktivieren können, um den Überholten auf seinen Fehler aufmerksam zu machen.....eine eher übliche Reaktion des Überholers, wenn er denn dazu noch die Zeit findet)


    Ich bezweifle ganz stark, dass jeder dann "angepasst" reagieren könnte.

    Die angepasste Reaktion wäre, wenn man schon im Bereich neben dem Überholten ist, eine deutliche, zusätzliche manuelle Abbremsung, eine ziemlich deutliche Lenkreaktion und das erneute Einordnen hinter demjenigen, den man überholen wollte, sofern der nachfolgende Verkehr die Lücke nicht bereits wieder deutlich verkleinert hat....


    Das ist schon eine ganz andere Nummer, als der ebenfalls tendenziell gefährliche Lenkeingriff des LA bei Gegenverkehr auf engen Landstraßen:

    Dort muss man lediglich nach rechts lenken, wenn der Assistent das Auto unbedingt gerne im Gegenverkehr landen lassen möchte.

    Das ist noch ziemlich einfach.


    Die richtige Reaktion bei einem missglückten Überholversuch kann dagegen deutlich komplexer sein und das übt keine Fahrschule und auch in sogenannten Sicherheitstrainings wird das wohl kaum geübt werden können.


    Aktiv eingreifende Assistenten sollten m.E. erheblich kritischer beurteilt und zugelassen werden.

    Dazu gehören halt auch weniger alltägliche Situationen, denn genau dann ist die Unfallgefahr am größten.

    Lieber weniger Funktionen und die wenigen Funktionen sicherer und sinnvoller ausführen.


    ich bin daher froh, einen Enyaq zu fahren, der "nur" mit dem LA bei engen Landstraßen und manchmal mit der Verkehrszeichenerkennung Blödsinn macht.....beides kann ich zudem abstellen.....