Ja, dass ist auch interessant. Nur baut die heute noch jemand? Ich sehe immer nur gebrauchte.
Die haben sich aufgrund des etwas komplizierten Aufbaus und der (vermutlich) hohen Produktionskosten (alle Wände und Dach aus Flugzeugaluminium) nicht bewährt.
Mit (hauptsächlich) festen Wänden gibt es das sonst m.E. nur bei Konstruktionen, die kaum bis gar nicht mehr Grundfläche haben, als im fahrbereiten Zustand oder eben bei Zelt-Faltwohnwagen.
Deswegen waren wir vom Rapido Export auf Eriba Touring umgeschwenkt. Ist zwar vom nutzbaren Innenraum her deutlich kleiner, aber man kann während einer Fahrpause hinein und man kann im WoWa das meiste an Gepäck mit nehmen.
Ein großer Nachteil aller Klapp- und Faltwohnwagen....
Zudem enfällt die Aufbau"zermonie", was gerade bei Regen und/oder viel Wind sehr angenehm ist.
Den ersten Eriba Touring, den wir hatten, war ein "Troll" (zul GG 1000kg). Den haben wir anfangs mit einem Opel Corsa B, ein 1,2L-65PS-Benziner, gezogen. Das ging ganz gut und es zeigt, dass sich der Leistungsaufwand mit so einem WoWa im Rahmen hält.
90km/h waren im 5. Gang mit Halbgas drin.
Es ist nicht nur die geringere Höhe während der Fahrt, sondern auch die nahezu überall vorhanden großzügigen Abrundungen am WoWa die das ausmachen.
Natürlich ist der Leistungsaufwand größer als bei den Klapp- oder Zelt-Falt-Wohnwagen, aber eben merklich geringer, als bei WoWa mit Standard-Querschnitt.
Mit Eriba Troll klappte es auch mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern noch ganz gut. Ist aus meiner Sicht daher ein guter Kompromiss, aus Komfort und Energiebedarf beim Fahren.