Beiträge von enopol

    Ja, dass ist auch interessant. Nur baut die heute noch jemand? Ich sehe immer nur gebrauchte.

    Die haben sich aufgrund des etwas komplizierten Aufbaus und der (vermutlich) hohen Produktionskosten (alle Wände und Dach aus Flugzeugaluminium) nicht bewährt.

    Mit (hauptsächlich) festen Wänden gibt es das sonst m.E. nur bei Konstruktionen, die kaum bis gar nicht mehr Grundfläche haben, als im fahrbereiten Zustand oder eben bei Zelt-Faltwohnwagen.


    Deswegen waren wir vom Rapido Export auf Eriba Touring umgeschwenkt. Ist zwar vom nutzbaren Innenraum her deutlich kleiner, aber man kann während einer Fahrpause hinein und man kann im WoWa das meiste an Gepäck mit nehmen.

    Ein großer Nachteil aller Klapp- und Faltwohnwagen....

    Zudem enfällt die Aufbau"zermonie", was gerade bei Regen und/oder viel Wind sehr angenehm ist.


    Den ersten Eriba Touring, den wir hatten, war ein "Troll" (zul GG 1000kg). Den haben wir anfangs mit einem Opel Corsa B, ein 1,2L-65PS-Benziner, gezogen. Das ging ganz gut und es zeigt, dass sich der Leistungsaufwand mit so einem WoWa im Rahmen hält.

    90km/h waren im 5. Gang mit Halbgas drin.

    Es ist nicht nur die geringere Höhe während der Fahrt, sondern auch die nahezu überall vorhanden großzügigen Abrundungen am WoWa die das ausmachen.

    Natürlich ist der Leistungsaufwand größer als bei den Klapp- oder Zelt-Falt-Wohnwagen, aber eben merklich geringer, als bei WoWa mit Standard-Querschnitt.

    Mit Eriba Troll klappte es auch mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern noch ganz gut. Ist aus meiner Sicht daher ein guter Kompromiss, aus Komfort und Energiebedarf beim Fahren.

    Grundsätzlich hast du recht,
    der Zähler in der Säule, der geeicht ist, der sitzt aber nicht am Ausgang der Säule zum Auto, sondern der sitzt am Eingang der Säule, sprich alles was in der Säule an Verlusten - du hast ja AC/DC Wandlungsverluste in der Säule, weil die Säulen werden aus dem AC Mittelspannungsnetz bedient.
    Und dann hast du auch noch die Verluste für den Kühlwasserkreislauf in der Säule (Ventilator, Pumpe, usw.)
    das nimmt der Zähler alles auf...

    M.E. sitzt der Zähler definitiv am Ausgang der Säule.

    Der Anbieter, genau wie auch dein Stromanbieter zuhause, kann und darf dir nur die Energie in Rechnung stellen, die er dir auch liefert.

    Die Wandlungsverluste. Kühlverluste usw. die er hat, sind seine Sache. Das ist ja auch ein Grund, weswegen der Strompreis höher sein wird, denn diese Verluste bezahlst letztendlich du.


    Die kWh, die an der Säule am Ende der Ladung stehen, sind deinem Fz "geliefert" worden. Was dein Fz daraus macht, ob es damit ebenfalls noch kühlen oder heizen muss, ist eine andere Sache.

    Über OBD kannst du den Energieinhalt der Batterie vor und nach der Ladung auslesen.

    Also ich weiß ja nicht, wie das bei euren Enyaqs ist, aber unserer zeigt an der Ladesäule zuverlässig mehr Leistung (kW) an, als im Display im Auto, was mich auch nicht weiter wundert, da ja ein Teil der von der Ladesäule bereitgestellten Leistung in Batterietemperierung (Heizen oder Kühlen) und in Innenraumtemperierung sowie weitere Systeme (Infotainment etc.) geht. Also ich gehe nicht davon aus, dass hier eine Verwechslung von Leistung und Energie vorliegt - ich weiß nur nicht, ob 20kW Unterschied Ladesäule zu Display Enyaq realistisch sind oder ob das zu viel ist.

    karl255 schrieb von kWh. (ladehub, was bezahlt wird usw.)

    Darum, dass 100 oder 120kWh nicht in einen Enyaq 60-Akku hinein gehen, ging es.....


    Es konnte sich also aufgrund der Zahlen 100 bzw. 120 nur um die Leistung (kW) handeln und nicht um die Energie, die bezahlt wird.

    April, Oktober und November 2020 konnte ich Diesel für unter 1 € tanken.

    und deswegen kommst du zu dem Schluss, dass das als ca "normal" an zu setzen wäre?


    Bei uns sind ca 1,65€/L eher als günstig ein zu stufen und dann entsprechen 15Cent Preisdifferenz nicht mal 10%.


    Eine max. Preisschwankung an Ladesäulen nur zwischen z.b. 55 und 60Cent/kWh, wäre aktuell reine Utopie....

    Datum und Uhrzeit habe ich nicht 😜 aber dieses Szenario kommt bei uns zu den Stoßzeiten und bei der lokalen Aral Tankstelle und freien Tankstelle ein paar Orte weiter durchaus vor. Mag bei euch ja anders sein.


    Gut funktioniert die App Clever-Tanken. Da bekommt man schnell den Überblick

    ich meinte, wann 15Cent Preisunterschied ca 15% des Preises aus machten......dürfte schon ein paar Jahre her sein.

    Die Batteriegarantie greift, wenn 70% SOH unterschritten sind und diese 70%-SOH beziehen sich auf den gesamten Akku, denn der wird getestet.

    Wie die 70% zustande kommen, ist meines Wissens egal.

    Diese 70% sind der Knackpunkt.

    Dass jegliche Defekte durch die Batteriegarantie innerhalb von 8 jahren und 160tkm abgedeckt sind, habe ich noch nie gelesen.

    Wo steht das?

    Die 70% können durch gleichmässige Degradation aller Zellen unterschritten werden (dann wären 80-85% SOH nach nur 2 Jahren sehr unwahrscheinlich)


    Das kann aber auch dadurch zustande kommen, dass Zellen in einem Modul Fehler aufweisen und daher der gesamte Akku in seiner Leistungsfähigkeit/Energiespeicherfähigkeit durch das BMS eingeschränkt wird.

    M.E. so geschehen, bei der vergangenen Batterie-Werkstattaktion, wo es zu vielen Modultauschaktionen kam.

    Dort waren die allermeisten der Zellen einer Batterie intakt und trotzdem wurde die gesamte Leistung der Batterie durch das BMS deutlich eingeschränkt.

    Die Module/Zellen sind in Reihe geschaltet und dann bestimmt das schwächste Glied (gesteuert durch das BMS), was die Gesamtbatterie noch zustande bringt.


    Sorry, ich habe gerade noch mal nach gelesen und nehme daher an, dass du Recht hast:

    Der VW-Konzern macht 2 Fälle bei der Batteriegarantie:

    1. Fehler der Batterie und dazu müssten m.E. auch einzelne defekt Zellen gehören und

    2. unabhängig davon, die normale Degradation


    Bleibt nur noch die Frage offen, wie weit sich die Zellen maximal von einander unterscheiden müssen, bis die schwächste Zelle(n) als "defekt" durchgeht und diese auch schon bei über 70%-Gesamt-SOH ersetzt wird.

    Natürlich kann ich das nicht garantieren.

    Ich habe mich nur an Dir orientiert und mit völlig wahllosen Zahlen um mich geschmissen, die fern jeder Realität sind.

    Auch 80-85 SOH nach 2 Jahren normaler Nutzung halte ich für unrealistisch.

    ich halte 80-85% SOH nach 2 Jahren nicht für unrealistisch, sondern für wenig wahrscheinlich.....


    Es sind ja immerhin schon diverse Module in MEBs getauscht worden, weil Fehler einzelner Zellenpacks festgestellt wurden. Das solche Fehler auch nach 2 Jahren noch auftauchen können, ist durchaus möglich.

    enopol

    Ein simulierter Ausfall ist keine große Sache. Aber was würde dir das bringen an Erkenntnissen, außer den LEDs?

    Wie lange es dauert, bis man nach einen Internet-Ausfall noch per RFID authentifizieren kann, hätte ich halt nur gern gewusst.

    Du hattest ja geschrieben, dass du nach einem Internetausfall noch laden konntest und für mich wäre es interessant gewesen, zu erfahren, ob du noch mit der RFID entsperren konntest oder ob du ohne jegliche Authentifizierung laden konntest.