Nein, natürlich nicht genauso. Aber nicht viel schlechter. Meiner Erfahrung nach.
Was genau heißt "nicht viel schlechter"?
Ein Smartphone GPS, welches sich im Fz und das noch bei schlechteren äußeren Bedingungen befindet, wird m.E. an die 0,0216km/h theoretische Genauigkeit, die du genannt hattest, nicht annähernd zu 95% der Zeit heran kommen.
Du hattest ja zusätzlich geschrieben, dass du sagen kannst, dass...
Zitat.... die Genauigkeit sehr nah an das theoretische Maximum herankommt.
und das halte ich meinerseits für eine "spannende Vermutung".
0,03km/h wären 0,0216km/h z.b. einigermaßen nah.....in dieser Größenordnung kann man die Geschwindigkeitswerte bei Consumer-GPS i.d.R. nicht mal ablesen, geschweige denn, dass ein Consumer-GPS diese Genauigkeit liefern würde.
Warum macht sich ein Autohersteller wie VW die Mühe/Kosten und platziert u.a. eine GPS-Antenne auf dem Dach des Fz, wenn man man auch aus dem Fz-Innern sehr nah an das theoretische Maximum heran kommen sollte?
Ich fahre ein kleines, altes Passagierschiff im Kieler Hafen. Erst vor ein paar Monaten haben wir ein neues, zugelassenes Haupt-Schiff-GPS bekommen. Eine Innenantenne wäre, trotz hölzerner Kommandobrücke, nicht zugelassen und würde nicht abgenommen werden.
Es wird daher grundsätzlich eine GPS-Außenantenne montiert.
Die Antennen aller anderen Geräte mit GPS-Empfang des Schiffes (GPS-Kompass, AIS und Kartenplotter) befinden sich ebenfalls im Außenbereich. GPS muss, zumindest auf einem Schiff, auch bei wirklich schlechtem Wetter (z.b. dichter Hagel) ausreichend genau funktionieren und genau in solchen Momenten ist es wichtig, dass man es dem GPS nicht schwerer macht, als nötig.
Von daher bleibe ich dabei:
Wenn man die Geschwindigkeit mit einem sich im Fz befindlichen GPS möglichst genau ermitteln möchte, sollte man zumindest auf einigermaßen gute Außenbedingungen achten.