Beiträge von enopol

    Meine Werkstatt wuchtet die Räder auch bei jedem Wechsel neu aus, was hier in der Diskussion unerwähnt bleibt. Als ich noch selber gewechselt habe, waren manchmal Vibrationen von einer leichten Unwucht zu spüren.

    ich wechsle (mit GJ-Reifen-Unterbrechungen) seit ein "Jahrzehnten" und habe bisher durch/nach dem Wechsel noch keine Unwuchten gespürt....wenn ich so etwas spüre, lasse ich grundsätzlich auswuchten.

    Lediglich die Reifen, die bei meinem Enyaq ab Werk montiert und (vermutlich....) ausgewuchtet wurden, führten bei höherer Geschwindigkeit zu Vibrationen....die wurden dann innerhalb kurzer Zeit ausgewuchtet.


    Ich frag mich nur, ob Fahrer mit Ganzjahresreifen diese auch jedes Jahr auswuchten lassen.....

    Da muss ich einmal meinen digitalen Hut ziehen. :thumbup:


    Mir hat es mit meinen 42 Lenzen schon gereicht, die Dinger aus dem Kofferraum in den Keller zu bringen, das war mir genug um zu wissen, dass ich das künftig wieder von meinem Reifendealer machen lassen werde.

    Wenn ich zuhause die Räder wechsle, brauche ich kein Rad direkt zu heben oder zu tragen. Der einzige Hebevorgang von maximal 2cm geschieht mit der Montagehilfe und dazu sind (ohne Verlängerungsgriff, den ich schon entsorgt habe) rund 100N ("10kg") Kraft auf zu bringen. Das ist für mich noch in Ordnung. Ich habe zwar Arbeit, aber ich muss mich mit niemandem absprechen und zu einer Werkstatt fahren.

    Einfacher (und teurer) geht es daher wirklich nur, wenn die Werkstatt zudem einlagert und reinigt.


    Der Gesamtzeitaufwand dürfte nicht viel größer sein, als wenn man zur Werkstatt fährt, i.d.R. etwas wartet, die Montage erfolgt und man danach wieder zuhause ist.

    Für kleinere Verbrenner, die nicht so viel wiegen wie Enyaq und Co und damit deutlich kleinere Räder haben, wäre die Hebeeinrichtung vermutlich nicht so sehr geeignet, denn deren Rollen sind immerhin ca 50cm voneinander entfernt.....


    kleine zusätzliche Anmerkungen:

    Die Montageradbolzen haben ein M14 und kein M15Gewinde, so wie es im Text steht.

    Mit einem kleinen Akku-Schlagschrauber (Aldi reicht) macht man sich die Demontage/Montage nochmals etwas leichter....

    Also ich habe schon viele 12 Volt Batterien getauscht, und auch wie einige hier gedacht, alte raus neue rein.


    Ich kann nur sagen "definitly not". =O

    Ich habe mir aus Erwin die Werkstattanleitung für den Tausch gezogen, das ganze ist wesentlich komplexer, als Pole ab und Pole wieder dran. Es muss vor allen Dingen vorab eine Trennung vom Hochvolt System erfolgen. Außerdem sitzt auf der 12 Volt das BMS für selbige, welches nach Skoda Vorgabe entfernt werden muss.

    Was für ein BMS sitzt auf der 12V-Batterie?

    Wieso muss ich mir als Halter von einem E-Fahrzeug Gedanken machen ob, wie,wann und wieso die 12 Volt Batterie geladen wird. Ferner geht es mir am Bobbes vorbei zu ergründen was wie wann und wo nicht stimmt.

    ich würde es machen, um mir selbst ein Bild zu verschaffen und mich nicht auf die Aussagen von Werkstattleuten zu verlassen, die das eigentliche Problem offenbar nicht erkennen, es zumindest aber nicht beheben.

    Es wäre nicht der erste Fall, wo "Anwender" in Teilbereichen mehr wissen, als die Werkstatt.

    Die Dinger habe ich früher mit Hand/Fußspitze gewuchtet. Jetzt haben ich die Montagehilfe. Deswegen - weil es damit jeder schafft - habe ich eigentlich das howto veröffenticht.

    Das mit der Keramikpaste werde ich testweise nächstes Mal anders handhaben.

    Mit der gleichen Hebevorrichtung plus 2 Montagebolzen habe ich den Radwechsel bereits das 3. Mal hinter mich gebracht.

    Das funktioniert schon ganz gut.

    Die 36cm Hubhöhe meines 2-Tonnen-Rangierhebers reichen bei mir auch ohne Brett. Ein Unterlage aus Weichholz würde ich nicht verwenden, denn die Tragrollen drücken sich dort ein und somit wird das beim Rangierwagenheber konstruktiv notwenige Rollen beim Heben und Senken erschwert.


    Keramikpaste würde ich auf den Kontaktflächen (und Bolzen), wie auch alle anderen Pasten, nicht verwenden, denn auch die setzt meines Wissens die Reibung herab.

    Auch Keramik-Paste ist m.E. ein Schmiermittel...

    Beobachtet ihr eine unterschiedliche Ladeendspannung je nach Temperatur?

    Die nötige Ladespannung um voll zu werden ist bei Bleiakkus sehr von der Temperatur abhängig. Drum haben auch die besseren Ladegeräte einen Sensor mit Kabel der an den Akku muss (ctek z.B.).

    Wenn Skoda da nur mit "Sommerspannung" lädt ist es kein Wunder dass nie ein Akku voll wird. Und kuschelige Wärme im Motorraum gibt's ja bei BEV nicht mehr...


    Grumpftl

    So ein Bleiakku wird sowohl mit der maximal zulässigen Spannung beim laden über Netzladegerät voll, als auch z.b. mit lediglich 13,8V.

    Mit 13,8V würde das nur sehr lange dauern....

    Das Fz-interne 12V-Ladegerät lädt die EFB-Batterie übrigens fröhlich mit rund 15V, selbst bei 8 Grad plus.


    Alle CTEK-Kleinlader bis 5A haben übrigens keinen externen Temperatursensor und der ist auch nicht unbedingt nötig, wenn die Temperatur einmalig kurz vor der Ladung, im Ladegerät gemessen wird.

    so hatte nun 20 Stunden ein 12V Ladegerät dran das ca. 3,5A liefert und der 12V Akku ist von 65 auf 84% SoC geladen worden.

    Da stimmt was nicht, auch wenn man bedenkt, dass Bleibatterien am Ende eine flache Lade/Stromkurve haben.

    Vermutlich ein Verbraucher der inzwischen auch die Batterie durch Tiefentladungen beschädigt hat.


    Kessy ging natürlich nicht obwohl das Ladegerät noch dran war, aber Kofferraum konnte ich auf Anhieb am Taster öffnen.

    Wichtig wäre der Spannungsverlauf bzw. die Spannung, zumindest zum Schluss nach 20 Stunden.

    Außerdem sollte man noch wissen, bis zu welcher Spannung das Ladegerät die 3,5A in der Hauptladung (Bulk) schafft. Diesbezüglich gibt es teilweise ordentliche (Qualitäts-) Unterschiede...

    Außerdem sollte man noch wissen, ob das ladegerät nach 20 Stunden noch in der Hauptladephase ist, bzw. schon in der Erhaltungsphase ist....

    Zu dem 12V-Fehler:

    Für mich sieht es bisher so aus, dass die Werkstätten die eigentliche Ursache nicht heraus finden und daher mit einem Batterietausch erst einmal (vermutlich nicht längerfristig) die Symptome bekämpfen.


    Eine Langzeitüberwachung von Spannung (und eventuell) Strom scheint bei der Diagnostik kein Thema zu sein...


    In einem solchen Fall, würde ich versuchen, den Fehler selbst genauer beschreiben zu können und damit eventuell die Zeit zu verkürzen, die sich Skoda an dem Problem fest hakt.


    1. Maßnahme

    Den Zustand der Batterie ermitteln. Das geht mit einem gewöhnlichen Kaltstartstromtest, den jede Fz-Werkstatt innerhalb von ein paar Minuten, eventuell sogar kostenlos, durchführen kann.

    Man kann dazu auch die Livedaten über OBD nutzen.

    Besser ist beides, denn dann gibt es keine Zweifel....

    Die Batterie wird, wenn Fehler in der Ladebilanz längerfristig auftauchen, wie hier nach meiner Vermutung der Fall, relativ schnell altern.

    Klar, man kann die Batterie tauschen, aber das ist keine ernsthafte Lösung.


    2. Maßnahme

    Wenn es schon die Werkstatt nicht macht (vermutlich gibt es dazu keine Werksanweisung....), dann würde ich zumindest die Batteriespannung selbst überwachen.

    Das kostet allerdings einmalig rund 25€ in Form eines kleinen BT-Spannungsloggers (z.b. BM2)

    Mit der 24h-Spannungsüberwachung, die das System nicht bemerkt, kann man eindeutig erkennen, ob die Batterie genug geladen wird (die etwas über 13,1V, die hier genannt werden, wären z.b. als maximale Ladespannung erheblich zu gering).


    Ebenfalls kann man eindeutig erkennen, ob es zwischendurch irgendwelche Aufweckungen gibt, welchedie Batterie zusätzlich entladen.


    Durch den Vergleich der Entladegeschwindigkeit (Spannungsabfall pro Zeit) mit Fz, die dieses Problem nicht haben, kann man zudem eindeutig erkennen, ob der durchschnittliche "Ruhestrom" zu groß ist.


    Als Anhalt für ein, m.E., gutes Ergebnis mit einer ca 20 Monate alten Batterie.

    mein Enyaq hat eine 49Ah-EFB-Batterie und die hat aktuell bei rund 5Grad, einen Spannungsfall von 12,88V bis 12,71V in 36 Stunden.

    1. Wert ca 30 Minuten nach der Ladung während einer kurzen Fahrt (mit 15V...)