Beiträge von enopol

    arum sollte man den bei immer noch 78% SoH tauschen, macht doch gerade bei Taxibetrieb mit nur Kurz- und Mittelstrecken wenig Sinn, ist doch gut planbar, er muss halt nur 1-2 Fahrten/Kunden früher als zu Beginn heim an den Lader. Kann so doch nochmal 300.000km bzw. 2 3/4 Jahre machen, dann vielleicht bei 60% SoH,

    ungefähr ab diesem SOH-Bereich gehen die Li-Akkus deutlich schneller in Knie und ab dann sollte eigentlich das 2.te Leben (als stationärer Zwischenspeicher) beginnen.

    Außerdem hat man dann ja auch bereits deutlichere Leistungseinbußen.


    Der Taxiunternehmer beschrieb es ja selbst, dass die Reichweite des Langzeit-Enyaqs ca ein paar Wochen vorher auf einmal deutlicher zurrück gegangen ist.

    Abschreckend nur für jene, die nicht richtig informiert sind.

    Ich fahre wie gesagt seit 3 Jahre den Enyaq mit Begeisterung , ohne wesentliche Probleme und wer sich das Video mit dem Taxiunternehmer anschaut kann das vielleicht nachvollziehen.:

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    Für ein Taxiunternehmen, kann die E-Autogeschichte ja auch genau passen.

    Der Taxifahrer wird abends wahrscheinlich keine öffentlichen 11kW -Ladesäulen für mehrere Stunden ansteuern müssen, um sein Auto nach 4 Stunden und gut 200km mehr an Reichweite auszulösen.

    Vielleicht ist die Reichweite ja für einen Tag, z.b. im Stadtgebiet, ausreichend, denn da verbraucht das E-Auto besonders wenig.

    Schnellladen wird, vermutlich genau wie Langstrecke, eher die Ausnahme sein.


    Die Post fährt übrigens auch E-Fz und auch da passt es aus ähnlichen Gründen ganz gut.


    Es hat aber nicht jeder solche Voraussetzungen.

    Bis jetzt ist die E-Mobilität hauptsächlich für Leute mit (zumindest) eigener oder Arbeitgeber-Wallbox und möglichst wenigen langen, unbekannten Strecken attraktiv.

    Dann sind Ladezeiten und auch Reichweiten relativ egal und ein größeres Ladewirrwarr kommt kaum auf.

    So geht es mir und wirklich nervig wurde mitr die E-Mobilität daher teilweise nur im Urlaub.


    Ansonsten hängt es ausschließlich von den individuellen Bedingungen ab, in wie weit E-Mobilität attraktiv ist oder nicht.

    Der Preis für E-Fz spielt natürlich auch eine Rolle und leider ist es immer noch so, dass einigermaßen günstige, kleine E-Autos wirklich eher nur für "ums Haus rum" geeignet sind.

    Geringerer Fz-Preis = kleinere Batterie = weniger Ladeleistung = kaum Eignung für längere Strecken


    Daher ist es m.E. völlig verständlich, dass sich kleine Familien mit wenig Einkommen, die in Mietwohnungen wohnen, kaum zu einem E-Auto hinreißen lassen, sondern eher einen kleineren, günstigen Verbrenner fahren, der zudem relativ langstreckentauglich ist.

    Mit dem 85er sind die Akku"Probleme", wenn es sie so überhaupt gab gelöst und "Ladewirrwar" kann ich nicht erkennen.

    Wenn du meinst....das sehen halt viele Leute, die sich noch nicht für E-Mobilität begeistern durchaus anders und selbst unter den BEV-Fahrern, gibt es einige, die gerade, wenn es um Akku und Ladesituation geht, es nicht durch die rosarote Brille wahr nehmen.


    Der 85er ist in Details in Relation zum iV80 ganz sicher besser geworden. Im Prinzip hat sich an der Akkutechnik aber nicht viel geändert und die Ladesituation plus Lade-Preispolitik ist für potentielle E-Autokäufer definitiv abschreckend.

    Leider wird es hier immer wieder ideologisch, wenn es Kritik am Gesamtsystem BEV gibt.

    Zeigt man die Schwierigkeiten und Nachteile auf, die es derzeit noch gibt, ist man gestrig, nicht bereit sich zu ändern, oder es wird sogar persönlich ("Wieso fährst Du überhaupt Elektro.....").

    E-Mobilität muss aber so einfach werden wie das Benutzen eines Verbrenners.


    Das sehr ich genau so.

    In BEV-Foren hört man, m.E. durchaus berechtigte Kritik an der aktuellen E-Mobilität nicht gern und in Verbrenner-Foren bekommt ein BEV-Verfechter kein Bein an den Boden...

    Ok. Dachte, dem Motor wäre es egal, ob er jetzt an einer Batterie mit mehr Kapazität hängt. Er könnte dann einfach länger Energie daraus beziehen.


    Dass jetzt aus den 180PS über 200 werden, darauf wollte ich gar nicht hinaus. Mir wäre es nur um die generelle Kapazität gegangen.

    bezüglich der Kapazität hast du vermutlich recht.

    Es ist halt nur so, dass die 82kWh-Batterie (iV80/85) eine grundsätzlich geringere Spannungslage hat, als die Batterie eines IV60.


    Die Nennspannung der 82kWh-Batterie beträgt gut 350V, die Nennspannung der 62kWh-Batterie des iV60 hat dagegen rund 400V und deswegen wird ein iV60, wenn man dem lediglich die 82kWh-Batterie verpasst, nicht korrekt funktionieren können.