Beiträge von enopol

    Wenn die Werkstatt so "bemüht" ist, sollten sie sich vielleicht mal wenigstens ansatzweise mit den Produkten beschäftigen, für welche sie teuren Service anbieten.

    Ich nenne das gleichgültig und ignorant.

    Das hat die Werkstatt ja auch, nur musste sie offenbar einer (in dem Fall ich) erst darauf hinweisen. Zudem geht es ja in allen 3 Fällen um keinen normalen Service, sondern letztendlich um Leistungen aus dem Bereich Garantie/Gewährleistung/Kulanz und da muss immer auch der Hersteller "liefern".

    Die Werkstatt hat sich in meinen beiden Fällen, nach der Info durch mich, informiert und die Mängel abgestellt.


    Zum speziellen Punkt 12V-Limit überschritten (der bei mir bisher nicht auftrat):


    Für mich ist es kein Service, wenn der Werkstatt, wie hier im Forum bereits beschrieben, eine "Unstimmingkeit" inkl. dazu gehörigem Spannungsdiagramm gemeldet wurde und dies schlichtweg ignoriert wird bzw., angeblich nach R. mit dem "Werk", ignoriert werden soll.

    Das hat m.E. daher nichts mit der Qualität der einzelnen Werkstatt zu tun, sondern mit der Handhabung von Skoda.

    Eine Werkstatt wird sich kaum ansatzweise mit der Ursachen-Diagnose (also was ja ebenfalls Produkte betrifft, für die sie teuren Service anbieten), entgegen dem Willen von Skoda, beschäftigen wollen, denn das ist m.E. nicht "mal schnell" erledigt.

    Bei dem Spiel ist immer der Kunde der "Doofe". Der müsste schon mit Rechtsanwalt und Gutachter auftreten, um (m.E. nur mit geringer Chance) etwas zu erreichen.

    Bei mir hat sich das Infotainment auch heute wieder gemeldet und will OTA 3.8 installieren (passiert ab und zu seit drei Monaten).

    Habe wieder weggedrückt, genau wie mit meinem PC installiere ich nicht bewusst Malware. :rolleyes:

    ....dann wollen wir mal hoffen, dass du im nächsten Jahr nicht in die Schweiz oder nach Schweden fährst.

    Eventuell explodiert dann ein Steuergerät .... ^^

    Ist das die gleiche Meldung? Das Auto steht jetzt ca. seit 24 Stunden angesteckt an 11kwh bei 80%


    Ich habe heute die App 10 mal augemacht und einmal das vorheizen eingeschaltet um was zu testen.


    Ist das die Grenze ? Wird im Stand die Batterie nicht nachgeladen? WTF?

    Irgendwann ist die Ladung mit 11kW, deutlich bevor die 24Stunden herum sind, zu Ende...

    Dann hört man im Normalfall ein deutliches Klacken, denn dann wird quasi die HV-Batterie vom HV-Netz durch Schütze (Relais) getrennt.

    Ab dann wird gar nicht mehr geladen, denn das interne 12V-Ladegerät, dass ja über HV versorgt wird, ist dann ebenfalls abgeschaltet.


    Eine Ladung (oder eventuell, je nach SW, nur eine Stützung) der 12V-Batterie kann daher nur in den Stunden erfolgen, wo auch tatsächlich über AC geladen wird.


    Beim Vorheizen über die App muss die HV-Batterie wieder an das HV-Netz angeschlossen werden. Wenn die Batterie seit Ende des 11kW-Ladens auf sich allein gestellt ist und schwächelt (dann wäre eine Start des Auto ebenfalls gefährdet. Der Start genießt Vorrang vor allen Komfortfunktionen), werden die Schütze "nur" zum Zweck des Vorheizens, nicht mehr geschlossen und dann kommt diese Meldung.

    ich wiederhole es jetzt nochmal: Es geht nicht darum wie voll die 12V Batterie zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Wenn das Ding aber immer nur lauwarm aufgeladen wird... also gerade eben so voll... ist es nur eine Zeitfrage bis sie in die Knie geht... Die Batterie muss wenigstens einmal so richtig durchgeladen werden, damit sie ihre (bereits erwähnte) lange Standzeit und dadurch Vitalitätsdefizite mal überwunden hat.


    Ich wiederhole es auch gerne noch mal:

    Für mich steht, anhand der hier im Forum veröffentlichten Spannungsdiagramme, bei Fz mit SW >=4, fest, dass die 12V-Batterie nur beim Laden der Traktionsbatterie mit lediglich rund 13,2V "gestützt" und daher nicht ernsthaft geladen wird.

    Die gesamte HV-Ladezeit über verbraucht die 12V-Batterie daher absolut nichts.....


    Das ist m.E. der einzige relevante Unterschied zu Enyaqs mit SW < 4, denn bei SW <4 wird auch in dem Fall ganz normal geladen, durchaus ähnlich (mit Hauptladung bis über 14,5V und anschließender Erhaltungsladung mit rund 13,5V), wie es bei aktuelleren Netzladegeräten, also auch den CTEKs, der Fall ist.


    Für alle anderen Gelegenheiten, wo der DC-DC-Lader (das interne 12V-Ladegerät des Enyaqs) in Aktion tritt, wird laut meinem bisherigen Wissen, auch bei SW >=4 "richtig" geladen, also prinzipiell so, wie beim CTEK.


    Von daher halte ich die Aussage

    Zitat

    das Ding aber immer nur lauwarm aufgeladen wird

    für nicht korrekt und es wäre sehr hilfreich, wenn denn jemand mit einem SW >4-Fz, mal ein Spannungsdiagramm von einer Fahrt oder einer längeren "Sitzung" im Fz zeigen würde/könnte.


    Die 12V-Batterie wird m.E. mindestens so gut geladen, wie es bei einem Verbrenner der Fall wäre und es gibt daher für mich (bisher) keine ernsthaften Schwächen, was die Ladetaktik angeht.

    Eine Verbrenner-Starterbatterie wird nicht öfters und nicht mit höheren Spannungen geladen.....


    Wenn die 12V-Batterie trotzdem zu schnell in die Knie geht und aufgrund dessen, schnell an Leistungsfähigkeit verliert (und ausgetauscht werden muss), liegen die Gründe sehr wahscheinlich auf Seiten der Entladung/Verbraucher.


    Wenn es nötig ist, die noch neuere 12V-Batterie häufiger mit einem Netzladegerät zu helfen, obwohl der Enyaq ganz normal häufig bewegt wird, ist das ein untrügliches Zeichen, dass da etwas schief geht.

    Falls die Batterie bei einer Fahrt (und zusätzlich bei Aufenthalt auf den Fahrersitz) normal geladen wird, was ein Spannungsdiagramm eindeutig zeigen würde, liegt der eigentliche Fehler bei der in Summe zu großen Entladung bei Stillstand des Fz.

    Eindeutig sollte es Euer Händlerll/eure Werkstatt wissen. Habt Ihr da schon mal nachgefragt?

    Ein schlechter Scherz oder?

    Skoda weißt den Nutzer in der App, die sich exakt auf ein bestimmtes Fz bezieht, auf eine (eventuelle) zukünftige "Problematik" hin, bekommt keine eindeutige Formulierung hin und dann soll so das die Vertragswerkstatt klären.....


    Die sind doch üblicherweise nicht mal bei ein paar aktuellen Problemen richtig informiert. Das trifft zumindest auf meine VW/Skoda-Vertragswerkstatt, die ansonsten wirklich sehr bemüht ist, zu.

    Die wussten das mit dem rSOH im Notrufmodul nicht, die wussten nichts von teilweisen Schwierigkeiten mit dem 12V-Batterielimit, die wussten nichts von den dauerhaft defekten Pfützenlichtern und auch die Geschichte mit Insekten in den Rückleuchten war unbekannt.

    Auch wenn man fährt oder wenn man nur im Auto sitzt, wird die Batterie, meines Wissens auch ab SW 4, ganz normal geladen und nicht nur gestützt.

    Selbst die Geschichte, dass beim Sitzen bereits geladen wird, gibt es bei Verbrennern nicht und dass während der HV-Ladung (egal ob AC oder DC) die 12V-Batterie zumindest gut gestützt wird, ist letztendlich eine Hilfe.

    Da steht: "Enyaq before 43/2023 ==> working post 2G/3G sunset: no. Measures ==> 3.8 software update over the air".


    Bedeutet: Enyaqs bis Baujahr 43/2023 ohne SW 3.8 haben dann keine online Services mehr. Enyaqs bis Baujahr 43/2023 mit SW 3.8 haben weiterhin online Services.


    Ich finde, das ist klar und deutlich formuliert. Lediglich "2G/3G sunset" finde ich etwas verkünstelt.

    da steht nicht "no measures"......

    Da steht in der Spalte "working post 2G/3G sunset" : no

    und in der Spalte " Measures" steht "3.8 SW ...."


    Wie auch immer:

    Eindeutig ist das ganz bestimmt nicht....


    Die einfache Aussage, dass alle Connected Services bei Enyaqs (meinetwegen mit dem Zusatz: Wenn SW 3.8 vorhanden ist") auch nach dem 2G/3G sunset weiterhin funktionieren, wäre schön gewesen, wenn es denn so ist.....

    ja, könnte.....vielleicht.....wenn man es positiv sehen will.....

    Steht da aber nicht so wirklich in klarer Form...


    Hat Skoda keine Leute die, zumindest bei Texten, die den Kunden erreichen sollen, eindeutig formulieren können?

    Wir haben hier ja durchaus schon reale Ladekurven (Spannungsaufzeichnungen) von Fz mit SW>=4 beim HV-Laden gesehen und die zeichneten sich, jedenfalls bisher, alle dadurch aus, dass während dessen ständig mit ca 13,2V "geladen" wurde.

    Wenn sich jemand auf den Fahrersitz gesetzt hat und die Batterie nur teilentladen war, startete die Ladung aber auch bei SW >=4 mit maximaler Ladespannung, also i.d.R. grob um die 14,5V.


    13,2V sind selbstverständlich nur ein Stützen mit minimalem Laden. Bei Ladegeräten der Fa. Victron nennt man die dort ebenfalls bei Langzeitladung üblichen 13,2V "Lagerspannung"....., im Gegensatz zur Erhaltungsspannung (ca 13,7V)


    Bei Fz mit SW < 4 war das halt besser und es ist für mich daher auch nicht nachvollziehbar, weswegen das danach verschlimmbessert wurde...


    Um genauere Aussagen zu bekommen, ist es m.E. schon notwendig, die Geschichte etwas genauer zu beleuchten, z.b. in dem die Spannung über längere Zeit permanent und vor allem direkt an der Batterie aufgezeichnet wird. Parallel dazu, sollte die Spannung auch mal per OBD überprüft (und mit der anderen Spannungsmessung abgeglichen) werden, was allerdings im Ruhezustand des Fz nicht möglich ist, sondern nur u.a. beim Laden, fahren und sitzen....

    Dann kann man sich auch den Batteriestrom anschauen und der sagt, in Zusammenspiel mit der Spannung an der Batterie, durchaus etwas zum realen Ladezustand aus.