ich schätze mal, dass es bei mir ebenfalls nicht sehr viel anders ist.
Minimal weniger Strom, um die Batterie bei geringen Temperaturen zu schonen, schließe ich aus.
So eine Schonung wäre m.E. irrelevant bzw. homöopathisch.
Ich hatte gestern (bei 15 Grad Batterietemperatur...) noch geladen.
Die Spannung an der Wallbox war tatsächlich ziemlich genau 230V im Mittel der 3 Phasen.
Der Strom war ebenfall auf allen Phasen ziemlich identisch; im Mittel 15,55A.
Dass "nur" 15,55A pro Phase "gezogen" wird, müsste am Enyaq liegen, denn es gibt, auch wenn man davon ausgehen muss, dass am Eingang des Fz-internen AX4-Laders etwas weniger als, im Schnitt, 230V anlagen, für mich keinen direkt nachvollziehbaren Grund, die volle Stromstärke von 16A nicht aus zu nutzen.
Eventuell ist diese geringe Unterschreitung realisiert worden, um sicher zu stellen, dass keine der 16A-Wallbox-Sicherungen nach längerer Ladezeit auslösen wird...
Wie auch immer:
Aufgrund der sehr guten äußeren Bedingungen war die Leistung sonstiger Verbraucher nur sehr gering und trotzdem landeten im Schnitt nur, recht konstant und genau, 10kW in der HV-Batterie......
Grober Überschlag für den Wirkungsgrad des AX4 Laders:
Spannung am AX4, unterstellt 228V, Strom 15,55A>>>10,64kW Eingangsleistung am AX4
Ausgangsleistung am AX4 ca 10kW>>>>>>94% Wirkungsgrad des Laders gem. der groben Abschätzung und das ist dann, aufgrund der Werksangabe von ebenfalls 94%, auch ca realistisch.
Wenn es temperaturabhängig ist, dann sollte es eine harte Grenze geben, z.B. 7 kW.
die kommt bei tieferen Batterietemperaturen automatisch:
Bei tieferen Batterietemperaturen kommt der Batterie-PTC-Heizer inkl. Umwäzpumpe usw. zum Einsatz.
(s.a. Speichers Tabelle zu dem Thema)
Das was der Heizer an Leistung zieht (bei mir, je nach Temperatur, bis zu 5kW), fehlt an der HV-Batterie quasi automatisch an Ladeleistung, denn die maximale Eingangsleistung von rund 11kW verändert sich ja beim AC-Laden nicht.