Warum die Parkbremse nicht vollständig löst hat eine andere Ursache bedingt durch die
Bauweise. Das System wird zugekauft. Hersteller sind Bosch, ATE, Teves, Jurid oder Brembo.
Zwei Dinge sind mir da aufgefallen. Die Zugkraft der Rückzugsfedern sind zu gering und die
Anordnung derer nicht ideal. Die Gewindesteigung von den Stellmotor ist zu grob. Das hat zur Folge er kommt zu einer Blokate.
Bremsen sind das wichtigste am Fahrzeug und sollten regelmäßig gewartet werden. Und genau
das ist beim Enyaq oder Elroq nicht der Fall.
Ich mache es jeden Herst selbt. Ein wenig Keramikpaste an die die Stellen wo Eisen auf Eisen ist
hilft ungemein.
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Wenn die Bremse, so wie in meinem Fall, im Extremfall dafür sorgt, dass sie erst bei recht hohem Antriebsmoment löst (bedeutet, dass man entsprechend Gas gibt...)und das Auto dann recht schnell aus dem Carport auf den Gehweg "geschossen" kommt, bevor man überhaupt bremsen kann, ist das auch aus Sicherheitsaspekten heraus, keine "Kleinigkeit" mehr (...sondern eine Fehlkonstruktion, außer man wohnt in sehr trockenen Gebieten)
Wenn die Rückzugfedern etwas stärker wären, würde sich m.E. nichts ändern, denn das Verbacken geschieht unabhängig davon, wie stark die Federn sind oder ob ich die interne Mechanik etwas abschschmiere oder nicht.
Wenn sich die Verbackung durch die Umfangskraft an den Belägen gelöst hat, wobei sich die Bremsbacken ja kaum bewegen, hat die Mechanik offenbar keine Schwierigkeiten, den Rest des Öffnungsweges bis zur vollständigen Öffnung zu bestreiten.
Das Verbacken hatte ich am selben Standort bisher bei jedem ehemaligen Fz, sofern ich die Handbremse für längere Zeit angezogen gelassen habe (was ich halt bisher bei keinem Fz musste...)
Beim Anhänger war es mal besonders schlimm, weil der ausgeliehen war und danach mit angezogener Handbremse abgestellt wurde. Ca 3 Wochen später, als ich den wieder benötigte, war nur noch mit Gewalt etwas zu machen. Im Endeffekt hatten sich dabei die Beläge von den Backen teilweise gelöst, so dass eine Instandsetzung erfolgen musste.
Das war ein ziemlich neuer Anhänger.....
Bei allen ca 10 Fz wird es ganz bestimmt nicht an schwachen Federn, sowie schlecht gemachter und gewarteter Mechanik liegen, dass es zu den starken Verbackungen kommen kann, sobald höhere Luftfeuchtigkeit und etwas Zeit im Spiel sind.
Konstruktiv ließe sich vermutlich nur etwas mit einer anderen Materialpaarung erreichen, denn die Außenluft kommt überall hin. Eine Bremstrommel kann man kaum gegen Gase abdichten.... und wenn das schon nicht klappt, sollte man halt zumindest die Möglichkeit haben, das Fz ohne angezogene Handbremse abstellen zu können und es andersweitig sichern.
Das geht halt bei den MEB-Fz des VW-Konzerns nicht, weil die hintere Trommelbremsen, aus Kostengründen, um eine mechanische Sperre zu sparen, zusätzlich die Funktion "Parkbremse" übernehmen muss und das bedeutet ständig aktivierte hintere Bremsen bei abgestelltem Fz.