Das sehe ich zurzeit genau anders herum: im Alltag rein elektrisch, geladen wird über Nacht an der Haushaltssteckdose und in die Ferne sommers wie winters ohne Ladeplanung. Entspannter geht's kaum. Und wenn der Akku doch mal nicht reicht: es ist ja noch Benzin im Tank.
Dann eben wieder zu Grundsatzdiskussionen.....:
Ein Plugin-Hybrid ist für mich, zumindest rein theoretisch, momentan der beste Kompromiss, solange die Akkutechnik noch in den Kinderschuhen steckt.
Für reine Kurzstrecke ist m.E. ein BEV häufig die beste Wahl.
Für den Mischbetrieb m.E. eindeutig ein PHEV.
PHEV, jedenfalls diejenigen, die mit einem komplexen Verbrenner und einem komplexen Automatikgetriebe ausgestattet sind, sind m.E. nur Fz zum Leasen.
Für längere Zeit würde ich so ein Fz nicht einplanen, denn durch die große Komplexität steigt die Wahrscheinlichkeit von teuren Reparaturen.
Beim reinen E-Auto ist der, aus meiner Sicht einzige echte Schwachpunkt, egal aus welchem Blickwinkel man es sieht, (nur) die Batterie.
Die sonstige Antriebs-"Hardware" ist dagegen gesehen, eher primitiv und sollte "eigentlich" kaum einen Defekt bekommen.
Ein Simpel-Getriebe, ohne Schaltung, ohne Kupplung und ein Drehstrom-Motor, so etwas sollte "eigentlich" Jahrzehnte halten.
So gesehen, haben zumindest diese Art PHEV deutliche Nachteile:
Hochkomplizierte Antriebstechnik, die den aktuellen Abgasgesetzgebungen entsprechen muss, plus, im Prinzip, der Technik, die ein BEV hat, also Drehstrommotor plus LI-Akku plus dazugehörige Steuergeräte/Regelungen.
Zudem wird der kleine LI-Akku, in Relation, stark belastet.
Dazu noch, je nach Fahrweise, mehr ungünstige Betriebsbedingungen des Verbrenners.