Beiträge von enopol

    Ich habe das jetzt auch mal über gut 1 Woche verfolgt, das Ergebnis ist eindeutig. Alle Spannungswerte >=12 erzeugen keine Meldung, sobald die Spannung unter 12V sinkt (heute morgen wieder 11,95) kommen die Batterieschutz-Meldungen. Habe meinen :) jetzt auch mal angeschrieben und um Batterietausch gebeten.Höhere Werte als 12,3V habe ich nie gemessen, und das ist schon wenig, wenn das Teil jeden Tag bewegt und auch oft geladen wird.

    Weiß eigentlich jemand ob man einfach so ein Ladegerät an die Batterie anschließen kann? Früher musste man die ja abklemmen, das dürfte nicht mehr der Fall sein.

    Hast du den Verlauf als Diagramm?

    Wenn ja, stell den hier doch mal ein.


    Die Batterie kannst du mit einem Kleinlader (z.b. die 5A-Klasse, CTEK, Victron usw.) mit Adapter auch über die Kofferraum-12V-Dose laden.

    Guten Morgen, ich hätte einen Frage zu einer längeren Standzeit. Ich hoffe das es in diesem Thread ok ist. Wenn ich mein Auto bei nächtlichen Minustemperaturen und einem SoC von ca 35 % 1 Woche stehen lasse, bekommt die 12V Batterie dann Probleme?

    genau so wenig oder viel, wie bei einem Verbrenner, wo der Tank nur zu ca 1/3 gefüllt ist.....


    Beim Enyaq wird ja leider, wenn der Ladezustand des 12V-Akkus sinkt, genau wie beim Verbrenner, nicht nachgeladen. In jedem Fall nicht rechtzeitig.

    Das wäre ein echter Vorteil eines E-Autos im Gegensatz zu einem Verbrenner, der bei VW nicht (konsequent) umgesetzt wurde.


    Mein Elektrosystem in Kombination mit der 12V Batterie hatte dieses Jahr schon Probleme und war in de Werkstatt. Deswegen bin ich da vorsichtig. Aber danke für deine Antwort

    Diese Art Probleme, die zudem anscheinend keine bedauerlichen Einzelfälle sind, haben meist nicht die Batterie als eigentliche Ursache.

    Da Schalten irgendwelche Steuergeräte nicht ab oder werden, ohne ersichtlichen Grund, "aufgeweckt" usw.

    Also ein Qualitätsproblem.....welches mit dem Ladezustand der HV-Batterie m.E. nichts zu tun hat.


    Wenn die 12V-Batterie immer rechtzeitig, automatisch nach geladen werden würde, würden diese Mängel vermutlich nicht erkannt werden.....vielleicht wird VW ja daraufhin etwas an der Nachladetaktik feilen....

    Das sehe ich zurzeit genau anders herum: im Alltag rein elektrisch, geladen wird über Nacht an der Haushaltssteckdose und in die Ferne sommers wie winters ohne Ladeplanung. Entspannter geht's kaum. Und wenn der Akku doch mal nicht reicht: es ist ja noch Benzin im Tank.

    Dann eben wieder zu Grundsatzdiskussionen.....:

    Ein Plugin-Hybrid ist für mich, zumindest rein theoretisch, momentan der beste Kompromiss, solange die Akkutechnik noch in den Kinderschuhen steckt.

    Für reine Kurzstrecke ist m.E. ein BEV häufig die beste Wahl.

    Für den Mischbetrieb m.E. eindeutig ein PHEV.


    PHEV, jedenfalls diejenigen, die mit einem komplexen Verbrenner und einem komplexen Automatikgetriebe ausgestattet sind, sind m.E. nur Fz zum Leasen.

    Für längere Zeit würde ich so ein Fz nicht einplanen, denn durch die große Komplexität steigt die Wahrscheinlichkeit von teuren Reparaturen.

    Beim reinen E-Auto ist der, aus meiner Sicht einzige echte Schwachpunkt, egal aus welchem Blickwinkel man es sieht, (nur) die Batterie.

    Die sonstige Antriebs-"Hardware" ist dagegen gesehen, eher primitiv und sollte "eigentlich" kaum einen Defekt bekommen.

    Ein Simpel-Getriebe, ohne Schaltung, ohne Kupplung und ein Drehstrom-Motor, so etwas sollte "eigentlich" Jahrzehnte halten.


    So gesehen, haben zumindest diese Art PHEV deutliche Nachteile:

    Hochkomplizierte Antriebstechnik, die den aktuellen Abgasgesetzgebungen entsprechen muss, plus, im Prinzip, der Technik, die ein BEV hat, also Drehstrommotor plus LI-Akku plus dazugehörige Steuergeräte/Regelungen.

    Zudem wird der kleine LI-Akku, in Relation, stark belastet.

    Dazu noch, je nach Fahrweise, mehr ungünstige Betriebsbedingungen des Verbrenners.

    Blöd ist vieles, das ganze Leben besteht aus Kompromissen. Ich selbst will keinen Verbrenner mehr, egal wie toll der im Vergleich zum E-Auto sein mag. Für mich ist das E-Auto einfach der bessere Kompromiss als der Verbrenner. Ich habe im E-Auto in der Summe viel mehr Annehmlichkeiten, die ich im Verbrenner einfach nicht bekomme. Ein Plugin-Hybrid ist für mich ein Mix aus dem Schlechtesten beider Welten.


    Ob das alles die Politik oder die Autohersteller zum Thema E-Auto auch so sehen, ist dann leider aktuell eine andere Sache. Gerade in Deutschland ist so ein Thema E-Auto leider immer wieder hochemotional aufgeladen und oft nur stellvertretend für einen tiefer liegenden „Kulturkampf“.

    Das ist ja schön, dass du keinen Verbrenner mehr willst (will ich auch nicht) und dass das E-Auto für dich der bessere Kompromiss ist.

    In diesem Thread sollte es doch eigentlich eher um die Vor- und Nachteile der Beheizungsarten gehen und nicht, wieder mal...., um eine Grundsatzdiskussion über E-Autos und Verbrenner.


    Warum ist es so schwer, einfach mal, möglichst ohne diese Grundsatzdiskussion, die in E-Auto-Foren überraschenderweise immer anders verläufen, als in Verbrennerforen, über Vor- und Nachteile bestimmter Bereiche der Technik zu diskutieren?


    Die Beheizung des Verbrenners hat für den Fahrer Vor- und Nachteile und die Beheizung des E-Autos ebenfalls.

    Wenn man diese lediglich deutlich macht, würde es reichen....

    Den Rückschluss daraus, wie wichtig mir diese oder jene Eigenschaft bei der Beheizung ist und welche Auswirkung das wiederum bei meiner Entscheidung zwischen E-Auto und Vebrenner hat, ist für mich etwas anderes.

    Tja. Der Verbrenner erzeugt halt sowieso überwiegend Wärme und setzt nur einen Bruchteil der Energie aus dem Treibstoff in Bewegung um. Wenn man dann im Winter etwas von dieser Wärme in den Innenraum leitet, anstatt ihn in die Umwelt zu blasen, merkt man das gar nicht.

    Ja, davon ist hier ja die ganze Zeit die Rede.....

    beim E-Auto merkt man den Unterschied zwischen Sommer und Winter heftiger und dazu kommt, dass ein E-Auto bezüglich Heiz- plus Fahrenergie, recht wenig davon an Bord hat.

    Beides zusammen ist im Winter halt besonders blöd...


    Zusätzlich hat Skoda es vermutlich geschafft, die WP, gerade bei Kurzstrecke besonders selten zum Einsatz kommen zu lassen, was die Geschichte mit der Energie im Winter nicht besser macht.

    Wie wäre denn die Spannung, wenn das Fz vollständig (inkl. Fronthaube), nach längerer Zeit (15 Minuten) verriegelt ist?

    Hast du die 12V-Batteriewerte mal über Carscanner ausgelesen oder mal einen Kaltstarttromtest gemacht?

    Erst so etwas könnte eine Werkstatt wirklich überzeugen....


    Andere als Bleibatterien wird es für diesen Zweck in diesem Fz nicht mehr geben.....

    LiFe sind nicht sonderlich für tiefe Temperaturen geeignet, sofern sie keine eigene Beheizung haben und bei Li-Ion stimmt die Spannungslage nicht.


    Es gibt m.E. aber trotzdem passende Batterien, die besser geeignet sind, denn es gibt die gleiche Batteriegröße auch als AGM-Version und die wäre, gerade für die geforderte zyklische Belastung durch den ganzen Klimbim eines aktuelleren Fz, sinnvoller.

    Leider hat die nicht jeder Batteriehersteller und leider ist die ein paar € teurer, als die m.E. schlechter geeignete EFB-Batterie, die bei den MEBs aktuell verwendet wird.


    Die paar € mehr haben dann vermutlich verhindert, dass es eine AGM-Batterie wurde.....

    ich habe es auch schon mit Warmbremsen in N fast direkt vor dem Absttellen versucht.

    Gefühlt ist das etwas besser, aber entscheidend ist die Luftfeuchtigkeit.

    Sobald Hochdruckwetter ansteht wird es grundsätzlich besser.

    Von Frühjahr bis Anfang Herbst war das Knacken nahezu gar nicht mehr vorhanden. Auch dann nicht, wenn das Auto und auch die Trommeln von außen) durch einen kurzen Schauer nass geworden ist.

    Exakt das Gleiche wie ein Jahr davor.


    Die letzten Wochen, wo es z.Teil so war, dass wirklich alles (Pflasterung im Hof, im Carport, Carportinnenwände...), was direkt mit der Außenluft in Berührung ist, nass war, konnte ich sicher sein, dass es am nächsten Morgen ordentlich knackt und man das auch deutlich spürt.


    Vor kurzem:

    Das Auto steht im Carport.

    Geregnet hatte es schon länger nicht mehr.

    Als ich die Anhängerkupplung morgens ausgeklappt hatte, war die, wie das gesamte sonstige Auto von außen, rundherum nass.....


    und ähnlich nass wird es dann innerhalb in der Trommelbremse sein, denn das Innere der Trommelbremse ist nicht wirklich von der Außenluft getrennt.

    Die Scheibenbremse vorn ist dann ebenfalls nass (und die Scheibe rostig), nur da drücken die Bremsbeläge nicht auf Stahl.

    vor dem Flugurlaub, wo das Auto 10 Tage stehen musste, habe ich folgendes gemacht.


    Auto am Vortag (nach der letzten Fahrt) ganz normal im carport geparkt.

    Am Abend, nach einigen Stunden, in "N" minimal (ca 10cm) gerollt, und dann das Fz gebremst, verriegelt und 10 Tage nicht mehr angefasst....

    Nach 10 Tagen als erstes "N" eingelegt. Das Fz rollte nicht von allein ganz langsam an, wie es bei freier Bremse normal wäre.

    Im Sitz einmal kräftig nach vorn geruckelt und dadurch löste sich die Blockkade der Hinterräder bereits mit sehr geringen Geräusch.

    War also nicht sehr fest, was eventuell zu befürchten war.


    Kann natürlich Zufall gewesen sein, vielleicht war die Luft nur für kurze Zeit innerhalb der 10 Urlaubs-Tage feucht.

    Ich denke aber, dass die Behandlung (nicht das Ruckeln...) durchaus eine Wirkung hatte.

    Ich bin überzeugt, dass VW den e-up und den e-citigo gar nicht auf den Markt gebracht hätte, hätte man keine auskömmliche Marge gehabt.
    Laufzeit des e-up: 2013 - 2023, also 10 Jahre.

    https://de.wikipedia.org/wiki/VW_up!

    ja, aber zum Schluss kamen halt die MEBs....der Kunde sollte die Fz kaufen, die mehr Gewinn generieren.


    Zudem wurden die teuren MEBs zum größten Teil mit dem gleichen Betrag gefördert, wie VW-up und Konsorten.

    Das hätte die Politik von Anfang an unterbinden sollen und z.b. eine deutlich niedrigere, klare Fördergrenze, mit deutlich geringerer Möglichkeit von Tricksereien, sicher zu stellen.


    Bei mir hat das für VW genau geklappt:

    Der Skoda E-Citigo und baugleiche hatte schon eine zeitlang die deutlich größere und für den Nahbereich daher ausreichende Batterie (rund 35kWh) und wurde für mich dadurch als Zweitwagen interessant.

    Wir fahren zu 90% im Nahbereich....

    Es passte genau:

    Kaum (halt etwas zu spät...) hatten wir uns für einen solchen Kleinwagen entschieden, gab es den nicht mehr.....

    E-Auto fanden wir aber gut.

    Die anderen kleineren E-Autos waren als Zweitwagen zu teuer und so musste ein E-Auto "für alle Fälle" als einziges Auto her.

    Deshalb der Enyaq, der dann mit Förderung, mit einigermaßen sinnvoller Ausstattung, für unter 40t€ zu haben war.


    Die Geschichte mit dem E-Citigo als Zweitwagen zum Verbrenner hätte mir insgesamt besser gefallen....