Beiträge von enopol


    Oder beim Facelift wird hier noch nachgebessert.

    Davon würde ich nicht ausgehen.

    Ich denke mal, dass das andere Gründe hat, weswegen man die Anhängelasten in Relation zu den deutlich weniger leistungsfähigen Antrieben der alten Serie (also die mit dem 310Nm Heckmotor) nicht angehoben hat.


    Technisch, und da lege ich mich gerne fest, wäre es ganz sicher kein Problem, auch den mit dem neuen Motor auschließlich über das Heck angetriebenen Enyaq mit den gleichen Anhängelasten zu versehen, wie sie bei den allradgetriebenen Varianten schon immer vorhanden waren. Selbst der iV60 mit der kleineren Batterie hatte bereits 1000 bzw. 1200kg (bis 8%) Anhängelast.


    Das kann ganz banale Gründe haben: Eventuell gibt die Befestigung bzw. die AHK nicht viel mehr her, als maximal rund 1400kg und um die Käufer des Allradautos nicht zu enttäuschen...muss halt ein Abstand zum nur heckangetriebenen Fz beibehalten werden. Ansonsten würde ein weiterer Grund wegfallen, sich die Allradversion zu kaufen.

    Ich bin vorher fast 6 Jahre mit Allrad gefahren (Skoda Yeti), weil ich mir einen Vorteil beim Ziehen unseres (kleinen) WoWa versprochen hatte.

    Ansonsten brauche ich, wohnhaft bei Kiel und ohne steile Auffahrt zum Grundstück, keinen Allrad.


    Ob ich ihn in den 6 Jahren jemals unbedingt gebraucht habe, so dass es ohne Allrad nicht gegangen wäre, kann ich verneinen....Winterurlaub machen wir zudem nicht.

    Einiges ist mit Allrad sicher besser möglich gewesen.

    Z.B. die Fahrt mit WoWa über eine nasse Campingwiese und auch das Anfahren mit WoWa auf nasser Fahrbahn funktioniert gegenüber einem Frontantriebsauto besser.

    Am Strand in Norddänemark habe ich mir mit dem Allrad-Yeti und verringertem Reifendruck getraut, eine flache Düne hinauf zu fahren....so eine Spielerrei würde ich ohne Allrad nicht machen....


    Einen 1100 - 1200kg schweren Trailer kann man auch mit dem Heckantriebs-Enyaq gut ziehen.

    Bis 8% ist das ja sogar offiziell zugelassen.

    Sogar die alten Enyaqs mit dem viel schwächeren Heck-Motor der zudem weniger Dauerleistung hatte, durften das .....

    Fazit: grenzwertig sind 1200kg beim 85er Enyaq ganz sicher nicht.....


    Bei Bootstrailern ist es teilweise wichtig, dass man mit Boot auf dem Trailer eine manchmal relativ steile Slipbahn herauf fahren kann.

    Leichtere Fz mit Frontantrieb, die aber z.Teil locker über 1200kg ziehen dürfen (z.b. jeder einigermaßen motorisierte Golf), haben da manchmal, vor allem auf nasser, verschmutzer Slipbahn ihre Probleme:

    Die vorderen Räder drehen dann gerne durch.


    Beim in Relation zum Frontantriebs-Golf, leer, ca 700-800kg schwereren Enyaq, der zudem Heckantrieb hat, ist ein lediglich 1200kg schwerer Trailer bei gleichen Bedingungen nicht so das Problem. Die Stützlast des Trailers hat bezüglich der Traktion, im Gegensatz zum Frontantrieb, zudem eine positive Auswirkung.


    Für mich ist die Wendigkeit des Heckantriebs-Enyaq dagegen ebenfalls sehr wichtig, denn mit engen Parkplätze o.ä., habe ich deutlich öfter zu tun, als mit Situationen, wo ich noch zusätzlich eine angetriebene Vorderachse benötigen könnte.

    Ich habe die Woche auch bei Amazon zugeschlagen und schau mir das dann mal an. Aber 5 Tage stehen lassen gibt es bei uns nicht.

    Ich habe leider keinen Fahrer, der das Fz während einer Flugreise ab und zu bewegt... ;)

    Im Ernst:

    10 oder 14 Tage können immer mal vorkommen und das sollte ein alltagstaugliches Auto ohne Probleme und ohne Anschluss an eine "Pflegestation" (Netzladegerät) "überstehen" können....

    Ein 85er hat, so weit ich es weiß, die gleiche 49Ah-EFB-Batterie verbaut, wie mein iV80 und wenn das so ist, der 85er mit einem sichtbar anderen Ladeverhalten Probleme macht, während (zumindest mein) iV80 mit der Batterie und anderem Ladeverhalten, selbst nach 1,5 Jahren keine Probleme macht, sollte das normalerweise zu denken geben.


    Eines steht grundsätzlich fest:

    Mit 13,2V wird definitiv nicht wirklich geladen....egal ob iV80, Enyaq 85 oder ein neuerer VW-Käfer....

    Da dein Fz aber offenbar beim Fahren mit max. zul Spannung lädt, ist die Ladebilanz der Batterie sehr davon abhängig, ob man nur ab und zu Kurzstrecke oder meist längere Strecken fährt und das wäre eigentlich nicht annähernd so ausgeprägt nötig.


    Von daher tippe ich auf einen SW-Fehler, genau wie beim LWR-Problem....

    Batterie ist ja neu da vor ca. 2 Wochen getauscht.

    Werde mal das AH fragen ob das beim Laden normal ist.

    Hier mal der Spannungsverlauf an der 12V-Batterie über rund 9 Tage ohne jegliche Nutzung.

    Allerdings war es Anfang Oktober vermutlich etwas wärmer als jetzt.

    Nach 9 Tagen sind halt noch gute 12,5V zu messen gewesen (von 12,85 am Anfang) und die Batterie war zu dem Zeitpunkt 1,5 Jahre alt.


    Dazu noch ein Screenshot, der u.a. einen, bei mir üblichen 12V-Ladeverlauf (über gut 3,5 Stunden) VerlaufU10_2024.jpgbeim Wallbox-Laden zeigt.Verlauf_U-14122024.jpg


    Kurz vor dem WB-Laden war deine Batterie bei 12,6V Ruhespannung, also vermutlich etwas tiefer entladen, als meine Batterie, die an der Stelle, kurz vor dem WB-Laden, 12,71V hatte.

    Trotzdem gibt es für deine Batterie nur eine Erhaltungsladung (13,2V), die bezüglich einer Vollladung Wochen brauchen würde.....

    Meine Batterie wird dagegen, trotz höherer Ausgangsspannung mit ca maximal zulässiger Spannung geladen.


    Das ist definitiv ein massiver Unterschied. Zumindest hätte die Spannung zu Anfang deiner WB-Ladung eine Zeit lang maximal sein sollen.


    Da dein Fz-12V-Ladewandler durchaus in der Lage ist, diese maximal zulässige Ladespannung zu generieren, was man während der Fahrten sieht, gehe ich von einem SW-Fehler aus:

    Der Ladewandler wird bei WB-Ladung (eventuell auch bei DC-Ladung?) m.E. nicht korrekt angesteuert.