Beiträge von enopol

    Beim Vergleich mit den Verbrennern ist zu beachten das hier die 12v Batterie beim fahren permanent mit 14,… V geladen wird, also alles was geht!

    Was meinst du genau?

    Beim aktuelleren Verbrenner mit S&S (bei Skoda seit ca 12 jahren Standard) wird die Batterie definitiv nicht permanent mit 14,XV geladen.

    Dort gilt es die 80% Soll-Ladezustand ein zu halten und das hat zur Folge, dass es während der Fahrt sogar zu einer kompletten Abschaltung der LiMa kommen kann, so dass die Energie für das 12V-Bordnetz eine zeitlang ausschließlich der 12V-Batterie entnommen und diese daher etwas entladen wird.

    Das ist so gewollt....


    Die Bordspannung geht dabei nach meinen Aufzeichnungen auf minimal ca 12V zurück.

    Ebenso gibt es bei S&S-Fahrzeugen während der Fahrt eine Erhaltungsspannung im Bereich ca 13,2-13,6V und es gibt auch die "Normalladung" mit z.b. ca 14,5V bei 20Grad.

    Im Schubbetrieb (Minimal-Rekuperation), steigt die Spannung dann kurzfristig bis ca 15V, um in der kurzen Zeitspanne möglichst viel Bremsenergie in die 12V-Batterie laden zu können.


    Im Gegensatz dazu wird bei meinem Enyaq, tatsächlich nach dem Motto "alles was geht" geladen.

    Während der Fahrt sind Anfangs nahezu immer 15V und mehr (temperaturabhängig) zu sehen, es kann aber auch mal auf ca 13,4V während der Fahrt runtergehen. Der Ladezustand ist daher nach einer längeren Fahrt recht hoch.

    Laut SOC, ermittelt durch das Fz-Batteriesteuergerät J367, reden wir da tatsächlich von annähernd 100% und auch die Ladetromstärke nach längerer Ladezeit passt dazu.


    das gleiche passiert bei mir, wenn ich das Fz per WB lade.

    Auch dort: meist 15V, nach einiger Ladezeit sind ebenfalls auch mal rund 13,4V möglich.


    Mein Enyaq hat zudem keine unerklärlichen Aufweckungen und von daher ist der Ladezustand meiner Batterie eigentlich immer recht gut und ich kann das Fz auch ohne 12V-Probleme bisher bis zu 1,5Wochen stehen lassen.

    Ich habe übrigens kein Kessy und keine DWA.

    Mich stört eher die hohe Spannung über teilweise mehrere Stunden.

    Zur Standklimatisierung:

    ich fragte ja, ob man die Sitzheizung/Lenkradheizung, wenn man im Fz sitzt, ohne dass HV aktiv ist, per Touchscreen einschalten kann. Also nicht über die App und nicht über die Programmierung fester Standheizzeiten.

    Das wird m.E. schwierig...


    Mit einem Direktstart über die App und über die Programmierung geht es m.E. gar nicht anders, als dass grundsätzlich HV aktiviert wird., denn Sitzheizung und Lenkradheizung werden laut App lediglich "zusätzlich" zur Klimatisierung aktiviert.

    Nur die Frontscheibenheizung kann ich einzeln über die App starten und das geschieht ebenfalls mit aktivierter HV.

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    Alle Kessyfunktionen sind für die 12V-Batterie ganz sicher nicht unbedingt günstig, nur treten die 12V-Probleme ja offenbar auch dann auf, wenn Kessy (teilweise) deaktiviert ist.

    Das sind alles Ausstattungen, die andere Autos auch haben und die kommen auch damit klar. Die müssen meist auch noch einen Motor mit starten. Für mich ist diese Batterie einfach unterdimensioniert. Man hatte wohl nicht auf dem Schirm, dass alleine der Aufweckvorgang so viel Strom zieht. Ich hab z.B. die Innenraumüberwachung und Coming Home-Funktion, so wie die Skoda App deaktiviert. Hilft nicht wirklich was. Wenn ich allerdings nur mit dem Schlüssel am Auto vorbei laufe und das die Spannung gleich unter 12V zieht, dann ist das für mich eine Fehlkonstruktion.

    Eigentlich hätte eine 49Ah-EFB-Batterie ausreichen müssen....


    Andere Skodas mit etwas mehr Ausstattung oder Diesel haben meist eine 68Ah-AGM-Batterie verbaut.


    Diese Batterie ist dann aber auch für alle Motorstarts zuständig, die bei S&S recht häufig sind.

    In größerem Umfang gibt es das seit mindestens 12 Jahren....(ca Einführung des Golf 7)


    Die Batterie beim Verbrenner ist für die gesamte 12V-Stromversorgung während jeder S&S-Pause (z.b. an der Ampel) zuständig und sie ist zudem für die Minimalrekuperationsfunktion zuständig, weswegen sie grundsätzlich nur auf ca 80% SOC gehalten wird.

    Die Batterie im Enyaq wird dagegen (normalerweise) auf über 90% SOC gehalten (die hat mit der Rekuperation eines MEB ja nichts zu tun....), hat also (im Normalfall) nicht proportional zur Nennkapazität weniger realen Energieinhalt, als die Verbrennerbatterie und sollte "eigentlich" länger halten.


    Eine vorhandene Kraftstoff-Standheizung inkl. Innenraumlüfter muss sie ebenfalls auch bei Kälte für mindestens 30 Minuten mit Betriebsspannung versorgen und es gibt für die Batterie keine automatische Not-Ladung, wenn die Spannung zu sehr in den Keller geht.


    Dazu kommt, dass sie bei weitem nicht den normalen automatischen Nachladeluxus hat, wie die 12V-Batterie im MEB.

    Ein MEB muss relativ häufig (HV) nach geladen werden und bei jedem Nachladen wird (normalerweise) auch die 12V-Batterie geladen.

    Der Verbrenner wird viel seltener und viel kürzer betankt und es wird in der Zeit bekanntlich nicht nach geladen...

    Diesen häufigen "Pflegedienst" hat eine Verbrenner-12V-Batterie schlichtweg nicht.


    Wenn man sich diese Punkte mal verinnerlicht, liegt es m.E. auf der Hand, dass die 49Ah-Batterie beim Enyaq locker ausreichen sollte und das Problem vermutlich an einer teilweise (da gibt es sicherlich Unterschiede je nach SW-Version und Ausstattung) deutlich missglückten 12V-Konzeption oder an permanenten Defekten liegen wird.

    Auch eine etwas besser geeignete 49Ah-Batterie der Bauart AGM würde das, was hier teilweise in den Diagrammen zu sehen ist, nicht allzu lange mitmachen....


    Es müssten bei VW/Skoda diesbezüglich Fachkräfte gezielt eingesetzt werden, die Ahnung vom Programmieren und von Fz-Technik haben.....das wäre m.E. hilfreich.

    Am besten welche, die die 12V-Ladebilanz-Problematik bei den S&S-Verbrennerfahrzeugen bereits kennen gelernt haben.

    Das ist allerdings schon über 12 Jahre her.....

    Mikel Ich würde das Auto immer verriegeln. Ob ein unverriegelter Enyaq überhaupt die Busruhe erreicht? 🤔


    Was meint ihr, wie groß ist der Einfluss der konfigurierbaren "Komfortfunktionen" auf den Stromverbrauch der 12V Batterie?

    • Schlüsselloses Verriegeln (KESSY)
    • Automatisches Entriegeln bei der Annäherung des Schlüssels an das Fahrzeug
    • Automatisches Verriegeln beim Verlassen des Fahrzeugs
    • Alarmanlage / Innenraumüberwachung
    • Coming Home / Leaving Home
    • Easy Open (Gepäckraumklappe berührungslos bedienen)
    • Standklimatisierungsoptionen:
      • Sitzheizung
      • Lenkradheizung
      • Scheibenbeheizung
      • "Standklimatisierung beim Entriegeln des Fahrzeugs"
    • Coming Home / Leaving Home

    alles was mit Kessy, Verriegeln, Alarmanlage zu tun hat, wird in jedem Fall eine Auswirkung auf die 12V-Batterie haben.


    CH/LV m.E. auch. Easy Open weiß ich nicht, vermute aber schon.


    Standklimatisierung m.E. nicht, jedenfalls nicht bei der Innenraumheizung selbst und der Frontscheibenheizung.

    Lenkrad und Sitzheizung, bin ich mir nicht ganz sicher, müsste ich direkt mal ausprobieren.


    Kann man die Sitzheizung/lenkradheizung überhaupt im Fz einschalten, wenn man nicht im Fz sitzt?

    Heut Nacht gabs nen richtig heftigen Einbruch. Das Laden wurde gestartet und er ist auf 10,9V eingebrochen. Warum läd er die Batterie eigentlich während des Ladevorgangs nur mit 13V,obwohl halb leer und während der Fahrt mit 15V, selbst wenn die Batterie bereits 100% geladen ist. Die Laderegelung ist für mich entweder defekt, oder völlig schwachsinnig programmiert und hilft nicht, den SOC auf einem vernünftigen zu halten. Auf jeden Fall ist die Batterie völlig unterdimensioniert, oder defekt.

    Ja, bei dir geht es zu sehr bergab und dann kommt irgendwann eine nicht sehr wirksame Notladung mit knapp über 13V.

    Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

    Die SOC-Werte würde ich nicht ernst nehmen, denn die hast du ja nicht dem Fz-Batteriemonitor entnommen (oder irre ich mich?), der das wesentlich besser kann, sondern die hat dein Spannungslogger "erraten".

    Mit dem kleinen Unterschied, dass man die Defekte von H4- oder auch H7-Funzeln i.d.R. für insgesamt unter 10€ selbst "reparieren" konnte.

    Bei richtigen LED-Scheinwerfern und sonstigen STVZO-Leuchten kann man dagegen nur hoffen, dass keinerlei Fehler (manchmal reicht der Ausfall einer Einzel-LED in einer solchen Leuchte) auftritt, denn dann ist grundsätzlich eine komplett neue Leuchte fällig.


    Ich hätte sogar beim Enyaq gut mit H7 leben können. Da käme umgehend, für überschaubares Geld, eine Nachrüst-H7-LED hinein und damit wäre das Licht m.E. nicht (noch) schlechter, als das der jetzigen, werkseitigen Leuchte mit fest eingebauten LEDs.