Beiträge von enopol

    Speicher hatte in einem Video ja mal diese Grafik:

    pasted-from-clipboard.png

    Demnach wird der Akku an der WB mit der aktuellen Generation jetzt früher und bis auf 10 Grad geheizt.

    wenn die Zahlen so stimmen, dann wird das so sein.

    Das würde dann bedeuten, dass sich bereits unter halb von 7Grad plus der PTC-Heizer und der HV-Ladewandler, die auf maximal 11kW begrenzte AC-Leistung irgendwie teilen müssen.


    Interessant, finde ich auch, dass bei Fahrbereitschaftsbetrieb lediglich unterhalb von minus 5 Grad der PTC-Heizer in Aktion tritt.....vorher (SW 3.X) unterhalb von 0 Grad und davor (SW2.X) bereits bei unter 8 Grad plus.......

    Das erhöht die Chance auf durchschnittlich bessere, winterliche Kurzstreckenverbräuche nochmals auf simple Weise......schont aber die Batterie entsprechend nochmals weniger....

    Das Tempolimit kann nur Teil der Lösung sein.


    Immerhin ein Teil und der kostet in Relation zu anderen Maßnahmen und wenn man von dem Wahnsinnsaufwand absieht, 130km/h Schilder von der AB mit viel Zeit zu entfernen...., nahezu nichts....

    Zudem wäre es ein weiterer Schritt in Richtung, die auch sonst teilweise sehr unterschiedlichen Verkehrsregelungen in der EU, langsam mal auf einen Nenner zu bringen......

    also ich fahre seit über 40 Jahren fast jedes Jahr nach Skandinavien und bekommen jedes Mal beim Wiedereintritt in deutsche Rennzone einen Rappel, wobei sich mein Fahrverhalten in Skandinavien nicht von dem in D unterscheidet. Ok, dass war auch bei mir früher mal anders..... :)


    Mit so einer Einstellung ist man aber die Ausnahme und daher würde ich Tempo 130km/h (also die praktische Grenze für die meisten E-Autofahrer auf längeren Strecken, zumindest solange die noch mit relativ kleinen Batterien und schlechten Ladeleistungen vorlieb nehmen müssen), befürworten.

    Ich bräuchte mein Fahrverhalten nicht zu ändern, kann aber bei Bedarf besser überholen und muss etwas seltener an stockendem Verkehr/Staus teilnehmen, weil irgendwelche "Piloten" es offenbar kaum übers Herz bringen, rechtzeitig von ihren >200km/h-Trips herunter zu kommen und dementsprechend Abstand zu halten, wenn es auf der Überholspur mal langsamer zugeht.

    Oktavia iV ,Bj 2020 Projektoren beidseitig 100% in Ordnung ! Da war die Qualität noch i. O :) !

    ...aber die Leute, die bei Skoda so etwas noch vor rund 5 Jahren vernünftig konzipiert hatten, sind offenbar nicht mehr aktiv.....scheint die gleiche Truppe zu sein, die für die LWR zuständig war....

    Schruns: 690 m

    Home: 443 m


    Rekuperation: Rekuperiert er schlechter zwischen 80-100 % Ladestand? Weiß das jemand wirklich oder schließt ihr das nur daraus, dass die Batterie zum Schutz in diesem Bereich langsamer geladen wird?

    Schau die den blauen Rekuperationsbalken an bei relativ hohem SOC-Stand an....möglichst im Winter ^^ ....

    Ob es bei den 85er noch so ist, weiß ich nicht, aber mein iV80 zeigt mit in dem Fall einen teilweise deutlich verkürzten blauen Balken an und somit ist die Rekuperationsleistung dann entsprechend eingeschränkt.


    Wenn du dir das genauer anzeigen lassen möchtest, geht das zum Beispiel über Carscanner. Dort kann man sich z.b. die aktuelle Ladestromgrenze anzeigen lassen.

    Bis jetzt gibt es, bezogen auf den SOH, also den allgemeinen Batteriezustand, bei BEV nicht einmal feste Normen, so dass jeder Fz-Hersteller die Geschichte, in Grenzen, sehen kann, wie er will.

    Dazu gibt es noch Firmen, die solche Test wiederum gem. eigener "Norm" durchführen und z.Teil zu "unglaublichen" Ergebnissen kommen.


    Wirklich vergleichbare Langzeittests, wo die Batterien/Fz über Jahre hinweg identisch "behandelt" wurden, gibt es m.E. zudem nicht.


    Ich verlasse mich da eher auf Tests, die in Laboren gemacht wurden und die unter (vermutlich) eindeutig vergleichbaren Bedingungen ablaufen....

    Wobei ich bisher keine wirklichen Werte für den Unterschied bei BEV-Akkus und die Akku“Behandlung“ gefunden habe.

    Bisher ist das alles Spekulation, basierend auf Laborwerten. Echte Vergleichswerte für bis auf den Ladestand identisch verwendete Akkus gibt es nicht. Wie auch?

    Mit Batterien, deren Entwicklung zu großen Teilen nur auf Laborversuchen basiert, fährst du aber auch.....

    Bis jemand das Gegenteil beweisen kann, würde ich daher die Ergebnisse, die in Bezug auf Alterung durch Laborversuche ermittelt wurden, nicht als reine Spekulation abtun.

    Die Zeit hat ja beim Verbrenner schon nicht gereicht

    Ein Bleiakku will ja immer auf 100% stehen, sonst geht Aktivmaterial verloren.

    Beim BEV könnte man die Ladezeit deutlich verlängern, könnte...

    Beim Verbrenner der letzten Jahre wurde, wie schon mehrfach geschrieben, nicht mal der Versuch gemacht, die Batterie voll zu laden, sondern der Ladezustand wurde bewusst auf ca 80% begrenzt und daher durchaus nicht immer mit voller Spannung bis zum Ende der Fahrt geladen, sondern teilweise sogar entladen.

    Grund ist die Rekuperation per Starterbatterie.

    Bis ca zu diesen 80% nimmt die Batterie noch recht viel Strom auf und deshalb wurden die 80%, bei ansonsten intaktem Fz, schon bei besseren Kurzstrecken erreicht.

    Eine Nahezu-Vollladung würde dagegen eine relativ lange, ununterbrochene Fahrt benötigen.


    Die Batterie kann ja im Verbrenner gerne mehr wollen....wenn sie aber nicht weiter aufgeladen wird, so dass noch Speicher für Teile der Bremsenergie verbleiben, muss sie halt damit leben und damit können solche Batterien nach meinen Beobachtungen in Foren und durch eigene Erfahrung mit 2 Fz, die diese Technik hatten,, ca 4-6 Jahre nahezu die volle Funktionsfähigkeit (bezogen auf S&S plus Rekuperation) behalten.


    Beim BEV sind die Verhältnisse für die Bleibatterie eigentlich deutlich besser, denn die muss dort weder dauernde Motorstarts bewältigen, noch muss sie permanent mit nur ca 80% Ladezustand klar kommen.

    Den Luxus, während länger Aufenthalte im Fz oder bei Vorklimatisierung geladen zu werden, hat die Verbrennerbatterie genau so wenig, wie (zumindest) eine gute Spannungsunterstützung während längerer Zeit, welche die Batterie des BEV beim Laden bekommt.

    Die beste Einstellungsmöglichkeit einer Klimaautomatik nützt in einer recht wenig isolierten Fz-Karosserie nur bedingt, wenn schlichtweg die Hardware nichts wirklich gut angeordnet ist, weil man halt hauptsächlich auf die Kosten achtet.


    An den Außenwandseiten gibt es, außer beim Armaturenbrett (wegen der Scheiben ein Muss), keine Auströmer und an den Außenbereichen ist es nun mal am kältesten.....

    na ja, in Frankreich kosten die ABs auch Geld und deswegen sind sie angenehmer und im Schnitt relativ schnell zu fahren.


    In Schweden bin ich auf der AB bei durchschnittlich zulässigen 110km/h (das zul Maximum geht so von 90-120km/h) einen Durchschnitt von minimal über 100km/h gefahren.

    Das geht in D, außer vielleicht mal nachts außerhalb der Ballungsgebiete, nicht.....spätestens nach 20km kommt irgend eine 10km lange Baustelle.....für dich ich Verständnis haben soll.


    Für mich wäre es allerdings auch in D, wenn max. ca 130km/h eingehalten werden, angenehmer zu fahren, denn dann muss man nicht ständig beim Überholen darauf gefasst sein, dass einer mit mehr als 70km/h Geschwindigkeitsdifferenz an einem vorbei hobelt. Das Überholen fällt dann leichter.

    Zudem gäbe es dann weniger lange Staus bei Elefantenrennen o.ä., was wiederum zu einem relativ höheren Schnitt beitragen kann.