Beiträge von enopol

    12V Leerlaufspannung beim Bleiakku ist quasi leer

    Und eigentlich soll man die nicht unter 50% entladen.

    Seltsam, dass man sich die Verbrenner Probleme hier wieder reinholt, anstatt den Bleiakku vernünftig temperaturkompensiert zu laden, oder wie andere Wettbewerber komplett drauf verzichtet...

    "Die" Leerlauf (Ruhe-)spannung gibt es bei im Fz eingebauter 12V-Batterie eigentlich nicht.


    Die Batterie wurde definitiv temperaturkompensiert über Stunden geladen (mehr als 15V ist bei minus 4 Grad nicht gerade wenig...).

    Sie hatte danach anfangs 12,7V und am nächsten Morgen 12,6V.

    Diese Ruhespannung ist für 4 Grad minus, eingebaut im Fz, einige Stunden nach der Ladung, völlig ok und zeugt von einer zumindest nahezu voll geladenen Batterie.


    Dann kommt eine 3-4 minütige Entladung (Kessy/Entriegelung)

    Die Spannung sackt deutlich ab und baut sich danach langsam wieder innerhalb von 5 Minuten, zumindest bis 12,44V, auf.


    Die Batterie war daher auch nach der kurzzeitigen Entladung definitiv mehr als 50% geladen.


    Der Entladestrom muss nicht besonders groß gewesen sein, um die relativ gut geladene, aber deutlich abgekühlte Batterie unter 12V zu bringen.

    Bei meinem vorherigen Verbrenner-Fz mit 68Ah-AGM-Batterie betrug der Minimal-Strom bei eingeschalteter Zündung ca 8A und das reichte bereits, um die Spannung der deutlich größeren Batterie (die zudem eine etwas höhere Spannungslage hat, als eine EFB) nach einigen Minuten in den Bereich von 12,2V o.ä. zu bringen und das bei höherer Temperatur als in diesem Fall.


    Wenn die Batterie im Enyaq völlig intakt und relativ gut geladen ist, sollte die Spannungswächterfunktion des Fz bei ganz normaler, täglicher Belastung (die Entriegelung des Fz gehört für mich eindeutig dazu...) und Temperaturen die m.E. ebenfalls noch im "ganz normalen Bereich" sind (4 Grad minus) entsprechend abgestimmt sein und nicht bei jedem "Sch...." Spektakel machen.


    Auch das wäre eine Programmierungssache.

    Vor der Fahrt benutze ich die Standheizung, die drückt den Verbrauch schon gewaltig nach unten. Wie das sich auf das Laden auswirkt weiß ich nicht.

    Ob sich das auf die Verbrauchsanzeige "ab Start" auswirkt, kann sein.

    Wenn die Standheizung ausschließlich aus der Fz-HV-Batterie gespeist wird, wird sich in jedem Fall die Reichweite entsprechend verringern müssen und eventuell wird der Verbrauch "ab Laden" entsprechend steigen.

    Wo steht eigentlich, dass die WP ineffektiv ist?

    Wie effektiv sie theoretisch sein kann, ist eine Sache.

    Ich habe nur von meinem Enyaq geschrieben und das ist es einfach (reproduzierbar) so, dass die WP die ersten, sagen wir mal 10-15Minuten, also fast bei jeder Kurzstreckenfahrt, nicht häufig und auch mit nur geringer Leistung aktiviert wird.

    Hauptsächlich ist der leistungsfressende PTC-Innenraumheizer in diesem Zeitraum aktiv.

    Heute bei rund 1 Grad plus Außentemperatur auf einer etwas längeren Strecke wieder getestet.


    Der Einsatz der WP ist daher in meinem Fz auf Kurzstrecken uneffektiv, weil sie halt kaum eingesetzt wird...

    Das steht nirgendwo, woran es liegt, weiß ich, wie schon geschrieben, nicht, aber es ist so...


    Wenn ich länger unterwegs bin, sieht es laut carscanner so aus, dass die WP den allergrößten Teil der Wärmeversorgung übernimmt und dann kann sie bestenfalls auch ihre theoretisch mögliche Effektivität zur Geltung bringen.

    Zum Thema Batterie-vorkonditionieren meine Erfahrungen:

    Ich nutze die VK regelmäßig mit guten Erfahrungen und spürbar besseren Ladeleistungen. Dauert allerdings lange, bis der durchgekühlte Akku auf Temperatur ist, 45 min. sind keine Seltenheit. Einen Unterschied zwischen automatischer Aktivierung und manuell erkenne ich nicht. Verbrauch steigt dann spürbar, ob es die vorher erwähnten 5KW sind kann ich nicht bestätigen.


    Alles in allem eine feine Sache-auch wenn ich mir die Aktivierung per App (ähnlich wie Standheizung) wünschen würde.

    die 5kW zusätzlich benötigte Leistung wird schon stimmen, denn vermutlich will man die Konditionierung möglichst kurz gestalten und dann wird man auch die ca maximal mögliche Leistung des PTC-Batterieheizers in Anspruch nehmen.


    Wie sich das auf den im BC sichtbaren Verbrauch, also in kWh/100km auswirkt, kann dagegen sehr unterschiedlich sein, weil das zusätzlich von der Geschwindigkeit abhängt.


    Für 45 Minuten Konditionieren können dann halt maximal ca 3,75kWh zusätzlich "verbraten" werden und in 45 Minuten kommt man z.b. bei Durchschnitt 110km/h ca 83km weit.

    D.h.:

    Der Verbrauch/100km steigt dann während des Konditionierens um ca 4,5kWh/100km.

    Diesen Mehrverbrauch sollte man deutlich erkennen, sofern die Verbrauch/100km-Anzeige im Cockpit die Leistung des PTC-Batterieheizers auch beim Vorkonditionieren berücksichtigt.

    Es geht darum, dass CO2 ein natürliches Gas (WP) ist und in der normalen Klima ein sehr giftiges Gas verwenden wird.

    Ja, das ist mir schon klar, nur spielt das während des Betriebs eines Fz über Jahre hinweg keine Rolle, eine uneffektive Betriebsweise über Jahre dagegen schon.


    Hätte übrigens vermutlich niemand VW/Skoda daran gehindert, auch die Ausführung ohne WP-Funktion mit R744 als Kältemittel und entsprechend geänderten Komponenten aus zu statten.