Beiträge von enopol

    Die Problematik einer solchen Messung fängt m.E. bei der Heizung an. Der ADAC selbst, hatte dazu auch etwas geschrieben:

    Die Hersteller haben unterschiedliche Auffassungen davon, wie beheizt wird.

    Wenn ein Hersteller beispielsweise daran interessiert ist, bei Standardeinstellung 20Grad, diese 1. schnell und 2. möglichst gleichmässig im Innenraum zu verteilen, dann kostet das bei vergleichbar großem Innenraum mehr durchschnittliche Heizleistung, als wenn ein Hersteller, ebenfalls bei 20Grad-Einstellung, sich quasi nur damit begnügt, durch irgendwelche Düsen den Fahrer mit warmer Luft an zu pusten, um dem zu zeigen, dass geheizt wird.


    Folge:

    Wenn die Wohlfühltemperatur nicht schnell und auch nicht gut verteilt im Innenraum erreicht wird, wird der Fahrer so gut, wie es geht "nachregeln" und dadurch real mehr Heizenergie benötigen, als bei einem Standardtest, wo alle Fz lediglich auf 20Grad eingestellt sind.


    Zu den Reifen:

    Ähnlich, wie bei Tests mit dem Energiebedarf der Heizung, möchte ich als Verbraucher auch bei den Reifen einen vergleichbaren Standard und auch bei den Reifen macht das die Tests dann erheblich aufwändiger und teurer.

    Fz-Vergleichstests, bezüglich Bremsverhalten oder auch Rollwiderstand, bringen für den Verbraucher keine ernsthaft verwertbaren Ergebnisse, wenn alle Fz mit unterschiedlichen Reifen-Modellen gefahren werden.


    Ein Hersteller liefert sein Testauto mit GJR, der andere mit WR, noch ein anderen mit ECO-SR ab.

    Das bringt nichts, denn der Kunde kann gerade beim Reifen selbst frei wählen, was er möchte und viele Autos werden werkseitig nur mit SR ausgeliefert, so dass viele dieser Fz dann im Winter mit selbst beschafften WR unterschiedlicher Hersteller fahren.

    Ich persönlich möchte gerne die Unterschiede durch die Fz selbst erkennen können und dann ist es halt sehr sinnvoll, alle Fz mit dem selben Reifen-Modell aus zu statten, damit vermeidbare Verwässerungen der Ergebnisse durch unterschiedliche Reifenmodellwahl nicht auftreten.




    Dann sind wir bei 0,606 m² und 7,4 % höherem Luftwiderstand im Vergleich zum ID.7

    ...und das wären dann bei 100km/h und in beiden Fällen 2,2T Gewicht, knapp über 2%, die der Enyaq mehr braucht....im Alltagsverkehr ein eher unerheblicher Unterschied.

    ...wenn der Ruhestromverbrauch im Schnitt nicht so groß wäre, sondern sich im normalen Rahmen bewegen würde (bis rund 50mA im Schnitt sind m.E. "normal"), bräuchte es definitiv keine rund 15V noch zusätzlich während der HV-Ladevorgänge, denn während der Fahrt wird ja maximal geladen und damit sogar in höherem Maße als bei aktuelleren Verbrennern mit Start&Stop.


    Zudem haben hier ja einige bereits erhebliche Zyklenzahlen (entladene/geladene Kapazität: 2000-2500Ah) trotz relativ geringen Fz-Alters zu verzeichnen.

    Auch in der Beziehung sieht es bei meinem Enyaq deutlich anders aus. Die 12V-Batterie kommt mit fast 2 Jahren gerade mal auf ca 1500Ah und das, obwohl scheinbar, durch die höhere Spannung während des HV-Ladens meines Enyaqs, mehr geladen wird.


    Also:

    Das eigentliche Problem der neueren Fz ist daher m.E. der Ruhestrom....

    Wie groß der Strom bei den betroffenen Fz im realen Ruhezustand ist, weiß ich bis jetzt nicht.

    Was aber in jedem Fall negative Auswirkungen hat, sind die teilweise häufigen, unerklärlichen Aufweckvorgänge und da muss Skoda/VW endlich mal gezielt ran....

    Schade, dass dies, im Gegensatz zum LWR-Problem, das KBA nicht interessieren dürfte...

    Automatische Übersetzung aus dem Tschechischen, entschuldige eventuelle Fehler...

    Mich würde interessieren, wie viele Prozent der Autos dieses Problem haben. Ob es zum Beispiel 1 Prozent aller Autos betrifft oder ob es über 50 Prozent sind.

    Was mich vor allem erstaunt, ist der hohe regelmäßige Ruhestromverbrauch der 12V-Batterie. Selbst wenn das Auto nur steht und sich nicht einmal „aufweckt“, wäre die Batterie ohne regelmäßiges Nachladen innerhalb einer Woche leer.


    Ich kann bei meinem Enyaq mit SW 3.7 keinen hohen regelmäßigen Stromverbrauch erkennen.

    Nach ca 10 Tagen Ruhephase (Urlaub) waren immer noch 12,5V vorhanden.


    Was mein Enyaq, im Gegensatz zu einigen Fällen hier im Forum, absolut nicht hat, sind Aufweckungen während der Standzeit; übrigens auch während der 10 Tage Urlaub nicht.


    Der durchschnittliche Strombedarf bei abgeschaltetem LIN-Bus (also bei Busruhe...) zum Batterie-Steuergerät (J367) beträgt bei mir laut OBD 19mA. Das wäre nicht mehr, als es ca. auch bei meinem letzten Verbrenner (Skoda-Yeti) der Fall war und das wäre völlig im normalen Rahmen.

    In diesen 19mA sind die 1,5mA meines 12V-Datenloggers bereits enthalten....


    Wie viele Prozent der MEBs (bei VW ist es ja z.b. nicht anders...) das betrifft, kann dir bestenfalls der Hersteller sagen. Der weiß m.E. aber bis jetzt noch nicht einmal, was die Aufweckungen auslöst und versucht m.E. eher Leute zu verunsichern, die ihm Spannungsdiagramme mit deutlich erkennbaren, unerklärlichen "Aufweckungen" zukommen lassen.....

    15V gibt es nur bei eingeschaltetem Hochvoltsystem, runtergeregelt wird da gar nicht, egal wie lange man fährt. Dass die Batterie schon lange voll ist, interessiert das System überhaupt nicht.

    Bei meinem Enyaq wird von aktuell rund 15V auf rund 13,4V runtergeregelt....und zwar sowohl während der Fahrt, als auch, was ab SW 4 ja offenbar nicht mehr statt findet, beim AC-Laden.

    Allerdings erfolgt das "runteregeln", wenn man der SOC-Anzeige des Fz-internen "Steuergerät zur Batterieerkennung" (J367) glauben schenkt, tatsächlich erst bei recht hohem SOC (über 95%).

    Ich nutze übrigens den Uebler I21 Träger.

    Niedriges Gewicht, abgebaut kleines Packmaß, da zusammenklappbar

    und stabil.

    ich nutze meinen Uebler-Faltträger schon seit mehr als 13 Jahren. Der sitzt immer noch fest auf der AHK, hat keinerlei Schäden und wiegt ganze 13kg.

    Damit kann ich dessen maximale Zuladung von 60kg am Enyaq voll ausnutzen.

    Seit gut 13 Jahren werden damit ausschließlich 2 normale, nicht ganz leichte, E-Tourenfahrräder transportiert.


    Der war auch damals nicht gerade günstig, aber, wie sich bis jetzt heraus gestellt hat, war das eine der besten Investitionen für mittlerweile 5 unterschiedliche Fz.