Beiträge von enopol

    Kein Blei wäre wohl die bessere Lösung;)

    dazu müsste es aber noch ein paar Änderungen geben.....

    LiFe passt zwar spannungsmässig, hat aber deutliche Schwierigkeiten bei unter 0Grad, vor allem beim Laden.

    (Deswegen gibt es LiFe-Batterien mit eigener Heizung....)

    Li-Ion ist diesbezüglich etwas besser, aber dann stimmt die Spannungslage nicht mehr überein und man müsste sämtliche STG, 12V-Verbraucher und den Onbordlader so auslegen, dass die im Zweifel auch längere Zeit mit mehr als 16V klar kommen.

    Für optionale 12V-Verbraucher gilt das gleiche bzw. müsste der Fz-Hersteller für 12V-Zubehör einen zusätzlichen Spannungswandler vorsehen.


    Wie schon mehrfach geschrieben:

    es gilt erst einmal, die Ursache für die häufigen Aufweckungen bzw. den insgesamt erhöhten Ruhestrom zu finden....wenn die Ladebilanz der Batterie negativ sein sollte, nützt auch eine Super-Batterie auf Dauer nichts.

    Wenn Fz-seitig alles in Ordnung ist und sinnvoll nachgeladen wird, reicht eine 49Ah-Bleibatterie in jedem Fall.

    Ich hänge mittlerweile gelegentlich mein CTEK auf der AGM-Einstellung dran, aber ich habe nicht den Eindruck dass das signikant was verbessert. Denke das Ladegerät schaltet ab bevor die Batterie voll ist. Was könnte man denn stattdessen nehmen zum externen Laden?

    Wenn das Ladegerät intakt ist, schaltet es eigentlich dann ab, wenn Spannung und Ladestrom signalisieren, dass die Batterie ungefähr voll geladen ist, also nahezu 100% SOC.

    Das ist auch bei CTEK der Fall....


    Was das Ladegerät nicht feststellen kann, ist, in welchem Gesamtzustand (SOH) sich die Batterie befindet.

    Wenn der schlecht ist (und damit i.d.R. der Innenwiderstand groß ist), kann man die Batterie gerne zu 100% aufladen; die Spannung fällt dann bei Belastung relativ stark, das stellt eine Spannungsüberwachung fest und dann gibt es die hier genannten Funktionseinschränkungen.

    Wer ne Kupplung hat, kann vielleicht über die Steckdose 12V einspeisen, keine Ahnung ob man, wenn die eingeklappt ist, da ran kommt.

    Das würde ich grundsätzlich nicht unbedingt empfehlen, denn alle Plusleitungen in der 13-pol-Dose laufen über das Anhängersteuergerät und ob das Gerät eine Rückeinspeisung über PIN 9 (und 13) "gut" findet, weiß ich nicht....ich würde es jedenfalls nicht machen....

    also mein Enyaq Mj 2023, Original SW 3.2, aktuell 3.7, hat bis jetzt (toi, toi, toi...) ebenfalls, auch laut meiner Messungen, kein Problem mit der 12V-Batterie.

    Er hat aber auch keine sehr umfangreiche, optionale Ausstattung.

    Selbst bei rund 10-Tagen Nichtbenutzung, war die Batteriespannung immer noch völlig ok und es gab in der gesamten Zeit keinen einzigen Aufweckvorgang.

    ....

    Beim ersten Batterieproblem, welches vermutlich bei Fz mit der Ausgangs-SW 2.X bestand, wurde meines Wissens, eine normale Standard-Starter-Säurebatterie, gegen eine 49Ah-EFB-Batterie getauscht.

    Mein Fz ist bereits mit einer EFB-Batterie ausgeliefert worden und m.E. ist diese Bauart bis jetzt (ab SW 4.X) Standard.


    Das jetzt generell AGM-Batterien eingesetzt werden, was die beste battertechnische Lösung wäre, ist mir jedenfalls nicht bekannt.

    also mein Enyaq Bj 2023 hat werkseitig Dauerspannung auf der 12V-Dose im Kofferraum und bei einem Test (im Sommer...) mit meiner Kühlbox, die dauerhaft ca 4A Strom zieht bis es an der 12V-Batterie nur noch 12,0V waren (dann sich es an der Kühlbox nur noch rund 11,7V....), hat sich nichts getan.....

    Sofern der Stromlaufplan mit Stand 10/2020 nicht lügt, hatten auch die ersten Enyaqs werkseitig Dauerspannung an der 12V-Dose.


    Mag sein, dass es noch irgendwann eine Notladung geben hätte, aber das wollte ich lieber nicht mehr testen und habe bei 12,0V abgebrochen.

    Eines steht, zumindest bei meinem Enyaq, aufgrund des Tests fest:

    Eine eventuelle Aufladung erfolgt viel zu spät......


    Bei einer Dauerstromentnahme in diesem Bereich, sollte spätestens ungfähr dann nach geladen werden, wenn weniger als 12,2V für länger als 1 Minute anliegen.


    Eine simple EFB-Starter-Bleibatterie, sowie sie bis jetzt in den MEBs verwendet wird, ist nicht sonderlich zyklenfest und daher schadet bereits jede tiefere Teilentladung. Sehr viel Kapazität hat sie zudem nicht.

    Außerdem:

    Es steht gewöhnlich genug Energie in der HV-Batterie zur Verfügung.

    Bei der Anwendungsfreudigkeit einer Powerstation ist es halt eine reine Geldfrage und wieviel Gewicht und Volumen man mitschleppen will.

    So eine gängige Größe hat ca 1kWh......ne kleine E-Kettensäge funktioniert damit für kurze Zeit, aber das war es dann auch schon im Wesentlichen....ach ja, für die meisten Kaffeeautomaten reicht es auch....


    Ich würde z.B. gerne auf die beheizbare Frontscheibe verzichten, wofür braucht man die bei einem E-Auto, und hätte dafür gerne eine leistungsstärkere 230 Volt Steckdose.

    Für mich: niemals

    Die beheizbare Frontscheibe, die man, im Gegensatz zum Verbrenner, auch bereits vor der Abfahrt aktivieren kann und die zudem eine deutlich schnellere Wirkung hat, als die entsprechende Frontscheiben-Warmluftpusterrei, möchte ich nicht missen und deren Funktionalität kann ich zudem nicht günstig nachrüsten.

    Bei der beheizbaren Frontscheibe zeigt sich deutlich, das Skoda/VW ihre 12V-Ladetechnik durchaus verbessern könnten, denn beim Start der Scheibenheizung wird der 12V-Batterie nur sehr kurze Zeit Strom entnommen. Dann wird die Spannungsversorgung vom 12V-HV-Lader übernommen und die 12V-Batterie parallel dazu geladen.

    Es geht also....


    Die (vor)heizbare Frontscheibe des Enyaqs ist für mich ein Highlight und die war, so weit ich es noch weiß, damals überhaupt der einzige Grund, dass ich das teurere Klimapaket genommen habe.


    Was ich nämlich wirklich nicht brauche, ist die 3.-Zone der Klimaautomatik....selbst auf insgesamt 2-Zonen kann ich locker verzichten.


    Wenn V2L unbedingt nötig ist und man mehr Energie und vor allem mehr Leistung braucht, kann man sich halt so eine Powerstation mit 1 oder 2 kWh kaufen. Damit hat man zwar lange nicht die Energie zur Verfügung, welche die Fz-Batterie übrig hat, aber dafür ist so ein Gerät wirklich universell, unabhängig vom Fz einsetzbar und lässt sich zudem sehr universell und teilweise auch schnell wieder aufladen.


    Den Akku meines E-Bikes lade ich übrigens über die 12V-Kofferraumdose mithilfe eines WR ("echter" Sinus...) und des Originalladegerätes während der Fahrt nach.

    Wenn VW/Skoda die Ladesoftware lediglich etwas sinnvoller gestalten würden, könnte ich das auch ohne Probleme bei verriegeltem Fz machen.