Beiträge von enopol

    E-Auto sollte schon etwas mehr "PS" haben als Verbrenner.

    1. sind es bei ihnen ohnhin nur relativ kurzzeitig abrufbare Werte und somit z.b. beim Anhängerziehen gar nicht ansetzbar.

    2. haben sie i.d.R. halt nur die äußerst simple und kostengünstige feste Untersetzung und daher muss die PS-Zahl automatisch nach oben gehen, auch wenn z.b. "nur" 200km/h Spitzengeschwindigkeit machbar sein sollen, die auch aktuellere kleine Verbenner-Fz bereits schon ab 110PS auf Dauer fahren können.


    "Wenn" aufgrund dessen, dass nahezu nirgendwo in Europa schneller als 130km/h gefahren werden dürfte, man die Vmax generell z.b. auf 150km/h begrenzen würde, braucht man auch mit Primitivgetriebe keine größen Leistungen und Drehmomente mehr. Die Beschleunigung würde trotzdem gut klappen.

    (Wenn man die Geschwindigkeit der IV 50/60/80 per Untersetzung auf z.b. 140km/h begrenzen würde, wäre auch die Fahrzeuge beim Überholen etwas schneller)

    Viel aussagekräftiger: bei Dachboxen kamen da um die 15% Mehrverbrauch raus.

    Den ermittelten Mehrverbrauch bei bestückten Fahrradträgern kann ich übrigens auf meinen Ostsee-Touren absolut nachvollziehen.

    Wobei es in beiden Fällen eben sehr drauf ankommt, wie schnell man unterwegs ist.....jemand der auf der AB, wo es geht 130km/h fährt, wird einen höheren Mehrverbrauch haben, als jemand der sich nur mit 100km/h bzw. nur auf Landstraßen fährt.

    Mit Dachbox kann man grundsätzlich zumindest folgende Aussagen machen:

    Es verschlechtert (vergrößert) sich der CW-Wert des Fz mit großer Wahrscheinlichkeit.

    Es verschlechtert (vergrößert) sich die Querschnittsfläche des Fz.

    Daher wird eine schmale lange Box letztendlich zu weniger Luftwiderstand führen, als eine kurze breite Box mit gleichem Volumen.


    Die resultierende Querschnittsfläche könnte man noch "zu Fuß" ermitteln, aber genauere Angaben zum resultierenden CW-Wert lassen sich nur im Windkanal machen.

    Ok, in Skandinavien ist es auch noch so, nur sind die meisten PS-Monster auf der Straße halt Verbrenner, wo auch das Geräusch beim Kauf eine gewichtige Rolle spielt.

    (kenn ich vom Motorrad....)

    Mit der "richtigen" Förderung plus der Tatsache dass E-PS-Monster grundsätzlich nicht sehr teuer sein müssen, dürfte man zumindest die Verbrenner-PS-Monster zu größeren Teilen von der Straße bringen.

    Ein 1000PS-E-Auto bekommt man halt schon für gut 100t€.....und damit macht man beim Beschleunigen bisher vermutlich jeden Serien-Verbrenner-Porsche platt...nur als Cafe-Racer taugt so ein nahezu geräuschloses Vehikel eher weniger....


    Bis gut 130km/h kommt es auf öffentlichen Straßen, wenn man legal fährt, zudem nicht ernsthaft auf die Straßenlage an, so dass auch eine teure, aufwändige Fahrzeugtechnik keine größere Rolle spielt. (Stichwort: Porsche)

    Liebhaber gibt es natürlich immer

    Es funktioniert auch ohne aktives pACC. das ist im Grunde das "aD" also die automatische Rekuperation, die sich auch anhand von Kartendaten und dem Navi orientiert, jedenfalls hab ich das so rausgelesen.


    Sobald man das "a" am D ausschaltet, macht er das auch nicht mehr.

    und es funktioniert auch das Abbremsen bei voraus befindlichen Hindernissen/Fz, da (zumindest beim Baujahr meines Enyaqs) der Radarsensor vorhanden ist.

    Mein Enyaq hat weder pACC noch TA und verzögert in den genannten Situationen trotzdem automatisch.

    Die Hardware ist, zumindest bei meinem Enyaq, für die Funktion pACC ja ohnehin vorhanden....es geht nur um die Freischaltung und die hatte ich, nach 1 Monat Probezeit mit pACC, nicht in Anspruch nehmen wollen.

    Getriebe kosten doch einiges an Geld. Das wird also sicher in den nächsten 10 Jahren nur in der Premium-Luxusklasse zu finden sein, ist meine Meinung.

    Das sehe ich genau so.

    Es kostet nicht nur Geld, sondern die Technik (inkl. der automatischen Ansteuerung) ist viel aufwändiger, so dass Getriebe-know-how beim Hersteller vorhanden sein sollte...

    Dann reicht die Devise für die Grund-Konzeption eines E-Antriebs:

    "man nehme sich einen E-Motor plus primitiv-Untersetzungsgetriebe plus Batterie"

    nicht mehr aus....


    Wird meiner Einschätzung nach daher, bei der Pkw-E-Mobilität, keine entscheidende Entwicklung sein, denn da kommt es eher auf die Produktions-Kosten, als auf ausgefeilte Technik an.

    Weder braucht man man für die allgemeine E-Mobilität super Beschleunigungswerte, noch hohe Endgeschwindigkeiten, vor allem dann nicht, wenn sich 130km/h auch in D mal durchgesetzt haben sollten.

    Für relativ geringe Endgeschwindigkeiten, die 160km/h der einfachen Enyaqs würden (irgendwann) zukünftig ja völlig reichen, ist eine feste Untersetzung vollkommen ok.

    Statt auf Mehrgang-Getriebe bei E-Pkw, sollte man sich lieber verstärkt um die Batterien kümmern, denn die sind bis jetzt der eigentliche Knackpunkt aller E-Fz.


    Spätestens dann sind mehr als 400PS bei E-Pkw ohnehin kompletter Unsinn und auch ein E-Porsche macht bezüglich des Geräusches keinen ernsthaften Unterschied mehr, zu einem Einfach-Enyaq und somit kann man mit einem Porsche nur noch optisch auffallen.

    Ob man dann noch gewillt wäre, quasi nur noch für die Optik, so viel Geld hin zu legen, weiß ich nicht...


    Vielleicht wäre das (geförderte E-Fz plus Geschwindigkeitsbeschränkung) endlich mal der Startschuss für Autobauer, sich weniger auf "brüllende" PS-Monster, sondern eher auf bezahlbare Allerwelts-Autos zu konzentrieren, die die E-Mobilität in der Masse weiterbringen.

    Der Eco Assist bremst aber nur relativ schwach und er lässt bei vorausfahrenden Fz, wo er bei Annäherung ebenfalls bremst, keinen Abstand....

    Von daher ist das Verhalten mit dem bei TA oder pACC nicht ganz zu vergleichen.