Beiträge von enopol

    also mein Enyaq Mj 2023, Original SW 3.2, aktuell 3.7, hat bis jetzt (toi, toi, toi...) ebenfalls, auch laut meiner Messungen, kein Problem mit der 12V-Batterie.

    Er hat aber auch keine sehr umfangreiche, optionale Ausstattung.

    Selbst bei rund 10-Tagen Nichtbenutzung, war die Batteriespannung immer noch völlig ok und es gab in der gesamten Zeit keinen einzigen Aufweckvorgang.

    ....

    Beim ersten Batterieproblem, welches vermutlich bei Fz mit der Ausgangs-SW 2.X bestand, wurde meines Wissens, eine normale Standard-Starter-Säurebatterie, gegen eine 49Ah-EFB-Batterie getauscht.

    Mein Fz ist bereits mit einer EFB-Batterie ausgeliefert worden und m.E. ist diese Bauart bis jetzt (ab SW 4.X) Standard.


    Das jetzt generell AGM-Batterien eingesetzt werden, was die beste battertechnische Lösung wäre, ist mir jedenfalls nicht bekannt.

    also mein Enyaq Bj 2023 hat werkseitig Dauerspannung auf der 12V-Dose im Kofferraum und bei einem Test (im Sommer...) mit meiner Kühlbox, die dauerhaft ca 4A Strom zieht bis es an der 12V-Batterie nur noch 12,0V waren (dann sich es an der Kühlbox nur noch rund 11,7V....), hat sich nichts getan.....

    Sofern der Stromlaufplan mit Stand 10/2020 nicht lügt, hatten auch die ersten Enyaqs werkseitig Dauerspannung an der 12V-Dose.


    Mag sein, dass es noch irgendwann eine Notladung geben hätte, aber das wollte ich lieber nicht mehr testen und habe bei 12,0V abgebrochen.

    Eines steht, zumindest bei meinem Enyaq, aufgrund des Tests fest:

    Eine eventuelle Aufladung erfolgt viel zu spät......


    Bei einer Dauerstromentnahme in diesem Bereich, sollte spätestens ungfähr dann nach geladen werden, wenn weniger als 12,2V für länger als 1 Minute anliegen.


    Eine simple EFB-Starter-Bleibatterie, sowie sie bis jetzt in den MEBs verwendet wird, ist nicht sonderlich zyklenfest und daher schadet bereits jede tiefere Teilentladung. Sehr viel Kapazität hat sie zudem nicht.

    Außerdem:

    Es steht gewöhnlich genug Energie in der HV-Batterie zur Verfügung.

    Bei der Anwendungsfreudigkeit einer Powerstation ist es halt eine reine Geldfrage und wieviel Gewicht und Volumen man mitschleppen will.

    So eine gängige Größe hat ca 1kWh......ne kleine E-Kettensäge funktioniert damit für kurze Zeit, aber das war es dann auch schon im Wesentlichen....ach ja, für die meisten Kaffeeautomaten reicht es auch....


    Ich würde z.B. gerne auf die beheizbare Frontscheibe verzichten, wofür braucht man die bei einem E-Auto, und hätte dafür gerne eine leistungsstärkere 230 Volt Steckdose.

    Für mich: niemals

    Die beheizbare Frontscheibe, die man, im Gegensatz zum Verbrenner, auch bereits vor der Abfahrt aktivieren kann und die zudem eine deutlich schnellere Wirkung hat, als die entsprechende Frontscheiben-Warmluftpusterrei, möchte ich nicht missen und deren Funktionalität kann ich zudem nicht günstig nachrüsten.

    Bei der beheizbaren Frontscheibe zeigt sich deutlich, das Skoda/VW ihre 12V-Ladetechnik durchaus verbessern könnten, denn beim Start der Scheibenheizung wird der 12V-Batterie nur sehr kurze Zeit Strom entnommen. Dann wird die Spannungsversorgung vom 12V-HV-Lader übernommen und die 12V-Batterie parallel dazu geladen.

    Es geht also....


    Die (vor)heizbare Frontscheibe des Enyaqs ist für mich ein Highlight und die war, so weit ich es noch weiß, damals überhaupt der einzige Grund, dass ich das teurere Klimapaket genommen habe.


    Was ich nämlich wirklich nicht brauche, ist die 3.-Zone der Klimaautomatik....selbst auf insgesamt 2-Zonen kann ich locker verzichten.


    Wenn V2L unbedingt nötig ist und man mehr Energie und vor allem mehr Leistung braucht, kann man sich halt so eine Powerstation mit 1 oder 2 kWh kaufen. Damit hat man zwar lange nicht die Energie zur Verfügung, welche die Fz-Batterie übrig hat, aber dafür ist so ein Gerät wirklich universell, unabhängig vom Fz einsetzbar und lässt sich zudem sehr universell und teilweise auch schnell wieder aufladen.


    Den Akku meines E-Bikes lade ich übrigens über die 12V-Kofferraumdose mithilfe eines WR ("echter" Sinus...) und des Originalladegerätes während der Fahrt nach.

    Wenn VW/Skoda die Ladesoftware lediglich etwas sinnvoller gestalten würden, könnte ich das auch ohne Probleme bei verriegeltem Fz machen.

    Bei Hyundai/Kia besteht ein technischer Zusammenhang zwischen der 230 Volt Innensteckdose mit 3,7 KW und der V2L Funktion, die die Fahrzeuge auch haben.


    Bei V2L wird ein Adapter von außen in den Ladeport gesteckt und in dem Adapter ist eine handelsübliche 230 Volt Steckdose verbaut, die auch 3,7 KW liefert.


    Ich sage es mal anders, die 230 Volt Innensteckdose ist ein Abfallprodukt von V2L.

    wie auch immer, ob V2L oder "nur" eine stumpfe, aber leistungsfähige 230V-Steckdose:


    Es muss in beiden Fällen ein leistungsfähiger WR verbaut sein, der sehr wahrscheinlich auch ins Kühlsystem intergriert ist/werden muss und das ist preislich halt eine ganz andere Nummer, als der 150W-Spielzeug-WR, den VW/Skoda spendiert.

    Wenn man einen Fehler, wenn auch nur für kurze Zeit, mit einem Softwarereset beheben kann, vermute ich erstmal keinen Hardwarefehler.....


    Die LWR wird m.E. einmalig bei Zündung ein kurz bewegt und das unabhängig davon ob das Abblendlicht aktiv ist oder nicht.

    Ich weiß es nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese letztendlich manuelle LW-Einstellung bei jedem neuen Aktivieren des Abblendlichtes während der Fahrt (z.b. Tunnel o.ä.) durchgeführt wird.


    Von daher:

    "Abnutzungserscheinungen" der LWR müssten mit der Anzahl der Zündungsaktivierungen zusammen hängen, aber nicht mit der Häufigkeit der Abblendlichtnutzung.

    steht auf der Steckdose, aber nicht in der (zumindest in meiner) Betriebsanleitung. Ist schon merkwürdig....


    Es stimmt aber letztendlich:

    Dieser Wechselrichter ist schon sehr simpel und vermutlich sehr wenig kostenintensiv. simply clever....

    So etwas (modifizierter Sinus und 150W) gibt es schon ab ca 20€.....und so etwas ist daher nicht mal ansatzweise mit einem Wechselrichter zu vergleichen, den z.b. Hyundai beim Ioniq 5 angeboten hat.


    Bei der Leistung von über 3kW muss der Wechselrichter zudem eigentlich immer auch ins Kühlsystem eingebunden sein und der darf natürlich nicht mit 12V-eingangsseitig betrieben werden, wie das 150W-Spielzeug der MEBs, sondern grundsätzlich direkt aus der HV-Batterie.


    Bei den MEBs schaffen sie es ja nicht mal, die 12V-Batterie rechtzeitig automatisch zu laden (dazu benötigt man keinerlei neue Hardware....), wodurch man dann z.b. in der Lage wäre, eine Kühlbox recht lange betreiben zu können.