Beiträge von enopol

    Dem Enyaq ist es egal, wenn du ab und zu mal auch im Winter auf 100% lädst und dann rumfähst. Wieso man bei Ankunft 20% Reserve braucht, verstehe ich auch nicht. Zumindest ich komme auch im Winter mit meinem 80X auf über 300 km. Ausser du fährst täglich über 300km.


    Mal ehrlich, wenn man bei einem Verbrenner nur immer 80% tankt und schon bei 20% wieder nachfüllt, ist die Reichweite auch nicht wirklich prickelnd.

    ..stimmt, bei einem aktuellen Golf Diesel (45L Tank) wäre sie dann (bei Nutzung von 60% des Tankinhaltes) nur noch bei gut 500km.....und das ziemlich temperatur- und klimatisierungsunabhängig.

    Zudem hätte man die 500km nach maximal 10 Minuten Zeiteinsatz an der Tanksäule wieder drin.... auf Langstrecken nicht nur nicht prickelnd, sonder wirklich schlimm......


    Man könnte in den insgesamt 10 Minuten natürlich auch gleich voll tanken.....dann wäre die Reichweite bis 20% Tankinhalt so bei 650km.


    Wie weit kommt man mit einem 80x mit 60% nutzbarer Energie (rund 45kWh) im Winter (mit Heizung...) so ungefähr?....220km?

    ...und wie lange bräuchte man im Winter, wenn man mit ca 20Kwh/100km auskommt, um diese 220km ab 20% SOC nach zu laden? 40 Minuten?

    Falls es zur allgemeinen Beruhigung beitragen sollte…..seit dem an meinem Enyaq die Bordbatterie ausgetauscht und ein System Update durchgeführt wurde, ist kein Fehler mehr aufgetreten, auch Kessy läuft und über 1 Woche die Schließen/Öffnen Annäherung aktiv gewesen….ohne Probleme :thumbup:

    Es waren lt Diagnose auch ein paar Busfehler vorhanden, die mit dem Update erschlagen wurden 👍

    "Beruhigen" würde mich in der kurzen Zeitspanne nur eine "beruhigende" Aufzeichnung mit einem Datenlogger ....ansonsten ist halt abwarten angesagt...

    Den Passat den ich vorher hatte hab ich so zumindest erstmal aufgekommen.

    Meine letzten beiden Verbrenner des VW-Konzerns hatten ca die vergleichbare Technik bezüglich des Anhängersteuergerätes.

    Bei meinem Octavia 3 wäre es definitiv nicht einmal möglich gewesen, über PIN 9 und 13 Strom von außen ein zu speisen, da PIN 9, ohne angeschlossenen STVZO-Beleuchtung mit anderen PINs, schlichtweg nicht freigeschaltet wurde.

    PIN 9 war dann quasi tot....das habe ich selbst gemessen....


    Wie es beim Enyaq geschaltet ist (die diesbezüglichen Einstellungen konnte man beim Octavia per OBD ändern) weiß ich nicht, aber, wie gesagt, ich würde es nicht machen.

    Die Kiste ist so schlecht programmiert, dass ich diesbezüglich nicht mal ein vermutlich sehr kleines Risiko eingehen würde.....

    wenn der Werkstatt ein Fz mit gleichem Problem reicht, um von "Stand der Technik" zu faseln, sollte ein ähnliches Fz mit WP und ohne Problem, reichen, um diese Aussage als falsch zu entlarven.

    Der gesamte Vorderwagen ist m.E. bei allen Allrad-Enyaqs mit WP identisch, selbst die Antriebseinheit hat sich ja eigenlich nicht geändert.



    Demnach wären übrigens die Fehler der LWR und die 12V-Fehler ebenfalls Stand der Technik.....die defekten Pfützenlichter natürlich auch.

    Bin ich nicht sicher, wenn das interne Ladegerät mit 15V lädt und entsprechend spät auch erst abschaltet, dann hört ja ein externes Ladegerät mit niedrigerer Ladespannung (in der Regel wohl eher bei max 14,4V) auch eher auf?

    in der "AGM"-Stellung lädt ein CTEK offiziell sogar bis 14,7V.....

    Es hört dann aber nicht auf, sondern hält die Spannung (Absorptionsphase), wenn es sein muss, über mehrere Stunden.

    Da gibt es einmal eine Zeitbegrenzung dieser Phase und es gibt die Abhängigeit vom Ladestrom, der in dieser Phase ja zwangsläufig kontinuierlich sinkt.

    Wenn der Strom dabei einen bestimmten Wert unterschreitet, schaltet das Ladegerät auf Erhaltungsladung (mit ca 13,7V) um.

    Dann ist die Batterie, laut CTEK, voll geladen.


    Die Temperaturkompensation ist bei CTEK (zumindest bei den Geräten bis 5A) nicht so sehr gut gelungen.

    Eigentlich solltest du deine EFB-Batterie ja, laut CTEK, nur bis 14,4V laden. Da du mit der AGM-Stufe, also mit 14,7V, lädst ist das bei geringeren Temperaturen aber schon in Ordnung.


    Von daher, wenn dein Ladegerät "sagt" (also auf Erhaltungsladung schaltet), dass die Batterie "voll" ist, dann wird sie auch nahezu voll geladen sein. Mit den anschließenden 13,7V der Erhaltungsladung wird sie übrigens, wenn auch ganz langsam, weiter geladen.

    Kein Blei wäre wohl die bessere Lösung;)

    dazu müsste es aber noch ein paar Änderungen geben.....

    LiFe passt zwar spannungsmässig, hat aber deutliche Schwierigkeiten bei unter 0Grad, vor allem beim Laden.

    (Deswegen gibt es LiFe-Batterien mit eigener Heizung....)

    Li-Ion ist diesbezüglich etwas besser, aber dann stimmt die Spannungslage nicht mehr überein und man müsste sämtliche STG, 12V-Verbraucher und den Onbordlader so auslegen, dass die im Zweifel auch längere Zeit mit mehr als 16V klar kommen.

    Für optionale 12V-Verbraucher gilt das gleiche bzw. müsste der Fz-Hersteller für 12V-Zubehör einen zusätzlichen Spannungswandler vorsehen.


    Wie schon mehrfach geschrieben:

    es gilt erst einmal, die Ursache für die häufigen Aufweckungen bzw. den insgesamt erhöhten Ruhestrom zu finden....wenn die Ladebilanz der Batterie negativ sein sollte, nützt auch eine Super-Batterie auf Dauer nichts.

    Wenn Fz-seitig alles in Ordnung ist und sinnvoll nachgeladen wird, reicht eine 49Ah-Bleibatterie in jedem Fall.

    Ich hänge mittlerweile gelegentlich mein CTEK auf der AGM-Einstellung dran, aber ich habe nicht den Eindruck dass das signikant was verbessert. Denke das Ladegerät schaltet ab bevor die Batterie voll ist. Was könnte man denn stattdessen nehmen zum externen Laden?

    Wenn das Ladegerät intakt ist, schaltet es eigentlich dann ab, wenn Spannung und Ladestrom signalisieren, dass die Batterie ungefähr voll geladen ist, also nahezu 100% SOC.

    Das ist auch bei CTEK der Fall....


    Was das Ladegerät nicht feststellen kann, ist, in welchem Gesamtzustand (SOH) sich die Batterie befindet.

    Wenn der schlecht ist (und damit i.d.R. der Innenwiderstand groß ist), kann man die Batterie gerne zu 100% aufladen; die Spannung fällt dann bei Belastung relativ stark, das stellt eine Spannungsüberwachung fest und dann gibt es die hier genannten Funktionseinschränkungen.

    Wer ne Kupplung hat, kann vielleicht über die Steckdose 12V einspeisen, keine Ahnung ob man, wenn die eingeklappt ist, da ran kommt.

    Das würde ich grundsätzlich nicht unbedingt empfehlen, denn alle Plusleitungen in der 13-pol-Dose laufen über das Anhängersteuergerät und ob das Gerät eine Rückeinspeisung über PIN 9 (und 13) "gut" findet, weiß ich nicht....ich würde es jedenfalls nicht machen....