Beiträge von enopol

    Es gibt 2 Wärmetauscher die infrage kommen....


    Die hauptsächliche Kühlung der Akkus erfolgt sehr wahrscheinlich über den den Luft/Kühlmittel-Wärmetauscher des Antriebs-/Batterie-Kühlkreises am Frontend des Fz....den jeder Enyaq besitzt...

    Ansonsten, wenn die Kühl-Funktion in relevanter Weise vom Vorhandensein einer WP abhängt, wäre die Lebensdauer von Motorelektronik, Batterie, sowie AC-DC und DC-DC-Wandler, ohne WP, grundsätzlich eingeschränkt.


    Ok, bei VW/Skoda ist man einiges gewohnt, was merkwürdige Regelungen betrifft, aber so weit werden die vermutlich nicht gehen...

    Mein Enyaq ist inzwischen 2 Mal in den Batterieschutzmodus gegangen, obwohl ich ebenfalls keine großen Verbraucher und das Wecken per App unterbunden habe.


    Laut App meldet der Wagen sich regelmäßig bei den Servern - wie oft weiß ich nicht.

    Reicht es, den Wagen mit 80% an der WB zu belassen oder muss aktiv geladen werden?

    Zumindest wenn mein Enyaq (mit SW 3.2 und SW 3.7) an der Wallbox die 80% Ladung abgeschlossen hat(te), tut sich danach nichts mehr....

    Wenn die beiden E-Räder unbeaufsichtigt auf dem Träger sind, schließe ich beide mit den ABUS-Klapp-/Falt-Schlössern zusammen, die ohnehin an den Rädern sind und zusätzlich sichere ich die Geschichte mit einem ummantelten Kettenschloss (10x10mm gehärteter Stahl plus großem Vorhängeschloss (9mm gehärtet) an den Grundrahmen des Fahrradträgers und an das "Auge" der AHK.

    Da ist dann nur noch mit Flex und relativ viel Zeit und Geräusch etwas zu machen....

    Laut TPI soll eine geführte Diagnose durchgeführt und die Batterie getestet werden. Dabei sollte unabhängig von der Temperatur festgestellt werden können, ob diese in Ordnung ist.


    Selbst wenn laut Testergebnis die Batterie OK ist, muss eine Ruhestrommessung erfolgen. 40mA sind die Grenze die nicht überschritten werden darf, damit das Fahrzeug in den Ruhemodus geht. Sollte von irgendeinem Verbraucher zu viel Strom gezogen werden, lässt sich über den Spannungsabfall an den Sicherungen eingrenzen "wer" stromhungrig ist.


    Kriterien zur Durchführung der TPI sollte vorhanden sein. Z.B. deine Aussage, dass ständig die Batterieschutzwarnung kommt, oder dass Komfortfunktionen nicht nutzbar sind, ebenso wie bestimmte Fehler im Fehlerspeicher. Wenn du ohne Prüfung mit der Aussage abgewimmelt wurdest, empfehle ich die Werkstatt zu wechseln!

    Wenn lediglich eine Ruhestrommessung erfolgt, ist m.E. zu befürchten, dass das dem grundsätzlichen Problem nicht gerecht wird.

    Auffällig ist aus meiner Sicht, anhand der mir bekannten 24/7-Spannungsdiagramme, die teilweise häufigen Aufweckvorgänge, ohne dass ein konkreter zwingender Grund dafür zu erkennen ist.

    Während dieser Aufweckvorgänge, die nach meiner Beobachtung jeweils mindestens 3 Minuten dauern, fließen mindestens 6-7A.


    Bei meinem Fz hat sich das, vermutlich ab dem Update von 3.2 auf 3.7, leider auch verschlechtert.

    Fast jede Nacht ist jetzt eine Aufweckung vorhanden. Das war vorher definitiv nicht der Fall und das führt nach einem Tag eindeutig zu einem etwas niedrigerem Spannungsniveau der Batterie.

    10 Tage würde ich das Auto jetzt, so wie noch beim Herbsturlaub (mit SW 3.2), nicht stehen lassen wollen.


    "Da" sollte man ansetzen.......leider fällt VW/Skoda im Moment wohl nicht mehr ein, als ein (i.d.R. leider bereits notwendiger) Batteriewechsel und jetzt wohl auch noch eine ganz normale Ruhestrommessung.

    Eine Langzeit-Dauerspannungsüberwachung hat offenbar noch nicht den Weg in die Werkstätten gefunden und das wäre nun wirklich sehr einfach durch zu führen.

    lediglich von der Gesamtenergiebetrachtung her, finde ich deine Argumentation nicht zwingend einleuchtend, bezüglich der Sicherheit dagegen schon.


    Wenn das Fz nicht gerade an eine Ladestation/Wallbox angeschlossen ist, muss sämtliche Energie, welche die 12V-Batterie liefern muss, durch die HV-Batterie kompensiert werden.

    Prinzipiell wäre es dabei egal, ob das ständig oder nur während bestimmter Aktionen der Fall ist.


    Der Ladezustand der HV-Batterie wird intern, so wie ich es sehe, ohnehin ständig überwacht und diese Überwachung geschieht m.E. 12V-seitig (zumindest das BMS).


    Ich weiß nicht, weswegen es bei den MEBs nicht geschieht, dass die 12V-Batterie "rechtzeitig" nachgeladen wird. Zu lesen ist teilweise davon, dass es erst bei recht geringer Spannung (im Bereich von ungefähr 11,6V) automatisch nachgeladen wird ( quasi eine Notfallladung).

    Wenn eine Bleibatterie öfters bis zu solchen geringen Ladezuständen entladen wird, verringert sich ihre Lebensdauer deutlich.

    Deshalb ist es z.b. bei MEBs auch nicht ratsam, eine Peltier-Kühlbox längere Zeit betreiben zu wollen. Eine gesonderte Überwachung dieser Kunden-Energie-Schnittstelle existiert m.E. nicht und das Fz kann diese Schnittstelle auch nicht gezielt abschalten (so weit ich weiß, im Gegensatz zum "Dauerplus" an der werkseitigen Anhängerkupplung. Es ginge also...)


    Wenn man die Spannung im Winter so weit abfallen lässt, sollte es nicht unbedingt verwundern, dass offenbar eine Notfall-Unterspannungsüberwachung des Fz anspricht, was offenbar so weit gehen kann, dass ein Starten (also die Einschaltung der HV-Batterie) nicht mal mehr klappt.

    Folge: Panne


    Eventuell (hier waren schon Diagramme zu sehen, die das m.E. bestätigen) kommt es zu unkontrollierten Aufweckvorgängen, welche die Spannung jedes mal ein kleines Stück nach unten ziehen.

    Der Strombedarf ist selbst bei simplen Aufweckvorgängen, wo eigentlich kaum etwas geschieht, wie z.b. eine reine Abfrage durch die App, m.E. recht groß.

    Eventuell ist die Unterspannungsüberwachung nicht sinnvoll angepasst. Es kann ja nicht angehen, dass diese erst anspricht, wenn es eigentlich schon zu spät ist und die Batterie dadurch stärker geschädigt wird.

    Die Batterie könnte bereits bei höherer Spannung automatisch nach geladen werden. Dann könnte man z.b. auch eine Kühlbox betreiben, ohne Angst haben zu müssen, dass das Fz nicht mehr startet.


    Welche Gründe dem entgegen stehen, weiß ich nicht.

    Zumindest am relativ großen Energiebedarf für Aufweckvorgänge, müsste man mal ernsthaft etwas tun, denn dann würde die 12V-Batterie m.E. kaum noch Ärger machen. Sehr effizient arbeitet dieses System aus vielen StG offenbar nicht....


    Als sinnvolle Beigabe wäre eine generelle Umstellung auf AGM-Batterien nicht schlecht.


    Mein Enyaq hat kaum elektronische "Spielerreien" und bis jetzt, immerhin seit 2 Jahren mit EFB-Batterie, keine Schwierigkeiten mit dem 12V System, obwohl Aufweckvorgänge auch bei meinem Fz relativ viel Strom benötigen.

    Es sind halt nicht so viele......und mein Alt-Fz (SW 3.7) lädt die Batterie, im Gegensatz zu den Fz ab 4.0, auch bei HV-Ladung über AC normal auf.