enopol wie geschrieben die LiFePo-Technik bei 12 V wird in Europa sicher Einzug halten.
Ehrlicherweise nimmt man dann die etwas höhere Grundspannung gern mit, da es im System die fließenden Ströme etwas reduziert.
Die 16 V sind auch kein Problem, da im Prinzip fast alle Halbleiter die heute im 12 V-Bordnetz verbaut sind, auch locker bis 24 V Spannung dauerhaft ohne Degradierung über Lebenszeit betrieben werden können.
Auch die restliche Elektronik und Lasten sind heute schon eher für mehr als 12 V ausgelegt, meist auf 16 V DC als dauerhafte obere Spannungsgrenze.
Die Testbedingungen inkl. Spannungslagen sind auch in der ISO 16750 beschrieben.
dass sämtliche aktuell verbaute 12V-Gerätschaften dauerhaft auch mit etwas mehr als 16V klarkommen werden, ist aus meiner Sicht eher ein frommer Wunsch.
Der Betriebsstrom reduziert sich bei höherer Spannung ausschließlich dann, wenn bei Verbrauchern eine Vorkehrung getroffen ist, welche die Leistung zum Verbraucher konstant hält.
Ob das bei allen 12V-Verbrauchern in aktuellen Fz (und auch bei 12V-Zubehör für eine 12V-Steckdose) der Fall ist, z.b. auch bei den vielen 12V-Heizungen, wage ich zu bezweifeln.
Demzufolge sollte es keine Probleme, bei bereits im Betrieb befindlichen Fz, entsprechende Batterien zu verwenden. Das HV-12V-Ladegerät müsste dann allerdings auch schon für die neuen Batterien geeignet sein.
Davon gehe ich nicht aus.
Außerdem:
Du schriebst, dass LiFePo-Technik Einzug halten wird.
Davon gehe ich zwar ebenfalls aus, aber diese Bauart hat nichts mit 16V und mehr zu tun.
Passende "12"V-LiFe-Batterien haben eine Nennspannung von 12,8V, eine Maximalspannung von rund 14,4V und führen daher, rein vom nutzbaren Spannungsbereich her, ohnehin zu keinerlei Kompatibiltätproblemen.
Deswegen gibt es ja z.b. bereits seit längerer Zeit LiFe-Starterbatterien als Ersatz für Blei-Batterien.
Das aber i.d.R. nur, wenn es um Fz geht, die nahezu nicht im Winter eingesetzt werden und das meist auch nur aus dem Grund, weil LiFe bei gleicher Startleistung erheblich leichter (und kleiner) ist.
Einsatzfall daher z.b. sportlich betriebene Motorräder, wo 2-3 kg eventuell eine Rolle spielen.