Wie gesagt, größere Akkus sind nicht die Lösung. Die Lösung sind bessere Effizienz und schnellere Ladegeschwindigkeit, dann reicht für den Großteil der Fälle ein Akku mit roundabout 80 kWh für mehr als 90% der Nutzungsprofile und wohl 60 oder 70 kWh immer noch für 50 - 60 % der Nutzungsprofile. Denn bei Vielen ist eben die Langstrecke eher die Ausnahme als die Regel.
Die Akkus sollen auf keinen Fall "größer" werden. Das was da aktuell an Platz im E-Auto-Boden beansprucht wird, ist, auch durch das Gewicht, ist m.E. bereits grenzwertig.
100kWh gibt es aktuell kaum ohne insgesamt 600kg schweren Batteriekasten....
Die Batterien müssen ernsthaft besser werden....dann sind sie bei gleichem Energieinhalt kleiner und leichter.
ich halte Akkus mit, nach heutigen Maßstäben, relativ großer Speicherkapazität, z.b. 80kWh, nicht nur bei Langstrecke für wichtig, sondern auch z.b. für Pendlerfahrzeuge mit 50-100km-Einsatzradius, sofern keine Möglichkeit besteht, komfortabel zuhause oder bei der Arbeit zu laden.
Wenn man keine eigene Wallbox hat und sein Fz irgendwo in der Straße parken muss, wozu auch eine ständige Parkplatzsuche kommt, ist es einerseits gut, wenn das Fz recht schnell zu laden ist, es ist aber auch gut, wenn man (gerade im Winter...) nicht "ständig" laden muss, weil halt nur ein Zwergenakku verbaut wurde.
Zudem können Akkus, die mehr Energie speichern, i.d.R. auch entsprechend schneller geladen werden, was wiederum zur Folge hat, dass man, bei gleichem Ladezeiteinsatz und "größeren" Akkus, mehr Reichweite speichern kann.
Manchmal möchte man zudem auch mit so einem Auto längere Strecken fahren, es gibt Leute, die so ein Auto als einziges Fz besitzen.....
, und dann würde Art die Nutzung angenehmer zu bewerkstelligen sein.
Akkus, die mehr Energie bei gleicher Größe und Gewicht speichern können, werden auch irgendwann in "Kurzstreckenfahrzeugen" Einzug halten....