Laut TPI soll eine geführte Diagnose durchgeführt und die Batterie getestet werden. Dabei sollte unabhängig von der Temperatur festgestellt werden können, ob diese in Ordnung ist.
Selbst wenn laut Testergebnis die Batterie OK ist, muss eine Ruhestrommessung erfolgen. 40mA sind die Grenze die nicht überschritten werden darf, damit das Fahrzeug in den Ruhemodus geht. Sollte von irgendeinem Verbraucher zu viel Strom gezogen werden, lässt sich über den Spannungsabfall an den Sicherungen eingrenzen "wer" stromhungrig ist.
Kriterien zur Durchführung der TPI sollte vorhanden sein. Z.B. deine Aussage, dass ständig die Batterieschutzwarnung kommt, oder dass Komfortfunktionen nicht nutzbar sind, ebenso wie bestimmte Fehler im Fehlerspeicher. Wenn du ohne Prüfung mit der Aussage abgewimmelt wurdest, empfehle ich die Werkstatt zu wechseln!
Wenn lediglich eine Ruhestrommessung erfolgt, ist m.E. zu befürchten, dass das dem grundsätzlichen Problem nicht gerecht wird.
Auffällig ist aus meiner Sicht, anhand der mir bekannten 24/7-Spannungsdiagramme, die teilweise häufigen Aufweckvorgänge, ohne dass ein konkreter zwingender Grund dafür zu erkennen ist.
Während dieser Aufweckvorgänge, die nach meiner Beobachtung jeweils mindestens 3 Minuten dauern, fließen mindestens 6-7A.
Bei meinem Fz hat sich das, vermutlich ab dem Update von 3.2 auf 3.7, leider auch verschlechtert.
Fast jede Nacht ist jetzt eine Aufweckung vorhanden. Das war vorher definitiv nicht der Fall und das führt nach einem Tag eindeutig zu einem etwas niedrigerem Spannungsniveau der Batterie.
10 Tage würde ich das Auto jetzt, so wie noch beim Herbsturlaub (mit SW 3.2), nicht stehen lassen wollen.
"Da" sollte man ansetzen.......leider fällt VW/Skoda im Moment wohl nicht mehr ein, als ein (i.d.R. leider bereits notwendiger) Batteriewechsel und jetzt wohl auch noch eine ganz normale Ruhestrommessung.
Eine Langzeit-Dauerspannungsüberwachung hat offenbar noch nicht den Weg in die Werkstätten gefunden und das wäre nun wirklich sehr einfach durch zu führen.