Beiträge von enopol

    Interessant. Ist dein Wagen auch nur zwei Jahre alt? Vielleicht sind die neuen besser. Ich hab einen der ersten und ich würde nicht von rucken, sondern eher von einer Vollbremsung sprechen. Ist bei mir fast immer deaktiviert genauso wieder Laneassistent.

    mein Enyaq ist genau 2 Jahre alt.

    Ich mache es ähnlich wie Karl es beschrieben hat (ohne Gasgeben, nur mit "leichtem" Fuß auf der Bremse) und wenn man das halt vorsichtig macht, kommt es zu keiner abrupten Vollbremsung o.ä., trotz Auto-Hold.


    Den Lane-Assistenten zu deaktivieren, ist bei mir dagegen obligatorisch, denn dessen teilweise Fehlfunktionalität, kann ich im realen Verkehr manchmal halt nicht vermeiden und das Ding nervt einfach zu häufig.

    Auch nicht, wenn man bei „bevorzugte Ladenetze“ alle Ladenetze sperrt, also mit dem „x“ versieht und nur Tesla bevorzugt?


    Die Bevorzugung kann man in zwei Stärken wählen. 2 Daumen hoch ist die stärkste Bevorzugung.


    Natürlich wird ABRP so programmiert sein, wenn weit und breit kein Tesla vorhanden ist, dann was anderes zu nehmen, bevor man liegen bleibt. Das ist dann aber ein Feature und kein Bug.

    ich habe für meine anfängliche Urlaubsstrecke von bei Kiel bis Hirtshals in DK (ca 470km) eine Test-Planung gemacht.

    Auf der Strecke gibt es ausreichend Tesla-Ladestationen und ich erwarte daher eine geplante Route mit 1-2 Tesla-Ladestationen.


    Unter Ladekarten habe ich in ABRP ausschließlich Tesla Free Supercharging gelistet. Sonst nix...


    Wie man die Intensität der Bevorzugung einstellen soll, ist mir nicht klar....wäre aber auch bei der Strecke mit den ausreichend vorhandenen Tesla-Stationen m.E. eigentlioch nicht nötig.


    ABRP plant für mich auf dieser Strecke 2 Ladepunkte:


    1. "Spirii" bei Skanderborg und

    2. "E.ON" bei Haverslev


    von Tesla also keine Spur....


    So etwas kann ich nicht gebrauchen, denn zumindest später, in Norwegen, möchte ich mich auf eine Planung diesbezüglich schon verlassen können und die Fz-Navi-Planung ist ja bekanntlich keine ernsthafte Hilfe.

    Es gibt 2 Wärmetauscher die infrage kommen....


    Die hauptsächliche Kühlung der Akkus erfolgt sehr wahrscheinlich über den den Luft/Kühlmittel-Wärmetauscher des Antriebs-/Batterie-Kühlkreises am Frontend des Fz....den jeder Enyaq besitzt...

    Ansonsten, wenn die Kühl-Funktion in relevanter Weise vom Vorhandensein einer WP abhängt, wäre die Lebensdauer von Motorelektronik, Batterie, sowie AC-DC und DC-DC-Wandler, ohne WP, grundsätzlich eingeschränkt.


    Ok, bei VW/Skoda ist man einiges gewohnt, was merkwürdige Regelungen betrifft, aber so weit werden die vermutlich nicht gehen...

    Mein Enyaq ist inzwischen 2 Mal in den Batterieschutzmodus gegangen, obwohl ich ebenfalls keine großen Verbraucher und das Wecken per App unterbunden habe.


    Laut App meldet der Wagen sich regelmäßig bei den Servern - wie oft weiß ich nicht.

    Reicht es, den Wagen mit 80% an der WB zu belassen oder muss aktiv geladen werden?

    Zumindest wenn mein Enyaq (mit SW 3.2 und SW 3.7) an der Wallbox die 80% Ladung abgeschlossen hat(te), tut sich danach nichts mehr....

    Wenn die beiden E-Räder unbeaufsichtigt auf dem Träger sind, schließe ich beide mit den ABUS-Klapp-/Falt-Schlössern zusammen, die ohnehin an den Rädern sind und zusätzlich sichere ich die Geschichte mit einem ummantelten Kettenschloss (10x10mm gehärteter Stahl plus großem Vorhängeschloss (9mm gehärtet) an den Grundrahmen des Fahrradträgers und an das "Auge" der AHK.

    Da ist dann nur noch mit Flex und relativ viel Zeit und Geräusch etwas zu machen....

    Laut TPI soll eine geführte Diagnose durchgeführt und die Batterie getestet werden. Dabei sollte unabhängig von der Temperatur festgestellt werden können, ob diese in Ordnung ist.


    Selbst wenn laut Testergebnis die Batterie OK ist, muss eine Ruhestrommessung erfolgen. 40mA sind die Grenze die nicht überschritten werden darf, damit das Fahrzeug in den Ruhemodus geht. Sollte von irgendeinem Verbraucher zu viel Strom gezogen werden, lässt sich über den Spannungsabfall an den Sicherungen eingrenzen "wer" stromhungrig ist.


    Kriterien zur Durchführung der TPI sollte vorhanden sein. Z.B. deine Aussage, dass ständig die Batterieschutzwarnung kommt, oder dass Komfortfunktionen nicht nutzbar sind, ebenso wie bestimmte Fehler im Fehlerspeicher. Wenn du ohne Prüfung mit der Aussage abgewimmelt wurdest, empfehle ich die Werkstatt zu wechseln!

    Wenn lediglich eine Ruhestrommessung erfolgt, ist m.E. zu befürchten, dass das dem grundsätzlichen Problem nicht gerecht wird.

    Auffällig ist aus meiner Sicht, anhand der mir bekannten 24/7-Spannungsdiagramme, die teilweise häufigen Aufweckvorgänge, ohne dass ein konkreter zwingender Grund dafür zu erkennen ist.

    Während dieser Aufweckvorgänge, die nach meiner Beobachtung jeweils mindestens 3 Minuten dauern, fließen mindestens 6-7A.


    Bei meinem Fz hat sich das, vermutlich ab dem Update von 3.2 auf 3.7, leider auch verschlechtert.

    Fast jede Nacht ist jetzt eine Aufweckung vorhanden. Das war vorher definitiv nicht der Fall und das führt nach einem Tag eindeutig zu einem etwas niedrigerem Spannungsniveau der Batterie.

    10 Tage würde ich das Auto jetzt, so wie noch beim Herbsturlaub (mit SW 3.2), nicht stehen lassen wollen.


    "Da" sollte man ansetzen.......leider fällt VW/Skoda im Moment wohl nicht mehr ein, als ein (i.d.R. leider bereits notwendiger) Batteriewechsel und jetzt wohl auch noch eine ganz normale Ruhestrommessung.

    Eine Langzeit-Dauerspannungsüberwachung hat offenbar noch nicht den Weg in die Werkstätten gefunden und das wäre nun wirklich sehr einfach durch zu führen.