Also AC-Laden und DC-Laden sind doch das gleiche.... AC wird vom internen Wandler auf DC konvertiert, bei der Lade-Elektronik kommt immer DC an. Einzig die C-Rate ist eine andere. Aber spätestens auf den letzten 5% ist die vermutlich eh gleich, da ist die Ladeleistung so gering, dass es vermutlich egal ist, ob man mit 11KWAC kommt oder am dann-nicht-mehr-Schnelllader hängt.
Deswegen lädt man ja nur bis 80%, weil die Ladekurve dann "einbricht", das ist halt Physik.
Wenn im Grunde genommen kein Balancing-Unterschied zwischen AC und DC vorhanden ist, weil die Ladeleistung, unterstellt, zumindest ab 90% identisch ist (90% waren ja hier schon die ersten Schätzungen, dass Balancing stattfindet), wäre es ja auch vorher in den Beiträgen egal gewesen, ob es sich um DC oder AC-ladung handelt.
Dort wurde aber extra drauf hin gewiesen.
Ich habe es u.a. deswegen geschrieben, weil es in der Praxis vermutlich meist so ist, dass per DC nicht über 80% geladen wird, mit AC dagegen, vermutlich, öfters.
Wenn Balancing erst bei mehr als 80% statt finden würde, müssten Batterien von Fz, die oft schnell und nur bis max. 80% geladen werden, neben der grundsätzlich nicht optimalen Wirkung vom Schnellladen selbst, ziemlich schnell in die Grütze gehen.
Tun sie aber meines Wissens nicht.
Wie auch immer:
Was wirklich beim Balancing unter welchen Bedingungen passiert, wissen wir m.E. nicht. Direkte Hinweise kenne ich nicht und mit den Mitteln die Carscanner zur Verfügung stellt, habe ich bei meinem Fz nichts gefunden, was darauf hinweist, dass
1. balancing gerade statt findet und
2. irgendwie eine Verbesserung statt gefunden hat (z.b. eindeutig geringere Zelldifferenzen, bezüglich Spannung und SOC)