Beiträge von enopol

    Im Prinzip ist das schon in Ordnung, wenn aber die tatsächlichen Anpassungen erst nach 3-4 Monaten im Auto ankommen, dann ist die Motivation auch eher nicht mehr vorhanden.


    1-2 Wochen sollte hier schon eher ein realer Turnus sein, um motivert am Ball zu bleiben.
    Ich habe jetzt mittlerweile 18 Änderungen in der Pipeline bei HERE.

    Es ist dabei aber keineswegs sicher gestellt, dass die Karten nach diesen 3-4 Monaten den korrekten Stand von vor 3-4 Monaten haben, selbst dann nicht, wenn die Mitglieder der Here-Selbsthilfegruppe keine Fehler gemacht haben.


    Viele Fehler bleiben schlichtweg bestehen, weil sich zufällig niemand dafür zuständig fühlt, diese zu korregieren.


    Wenn man mit solchen Daten ein Hinweissystem betreibt und z.b. Geschwindigkeitshinweise, die in der Datenbank stehen, auf dem Bildschirm anzeigt.....ok

    Schon bei etwas neueren Fz die standardmässig bimmeln, wenn die vermutliche Geschwindigkeit überschritten wird, m.E. schon nicht mehr ok.


    wenn diese Daten dann dazu führen, dass mit Systemen wie pACC und TA falsch beschleunigt oder gebremst wird, geht das m.E. gar nicht.....und die Standardauskunft, die man immer hört, dass man fürs korrekte Fahren ja selbst verantwortlich ist, finde ich in dem Fall nicht angebracht.

    Dass man bei diesen Systemen, aufgrund der teilweise schlechten Datenbank (und der relativ schlechten VZE...), zusätzlich zur Beachtung des normalen Verkehrgeschehens, damit rechnen muss, einen nicht vorhersehbaren Fehler der Systeme zu parieren, geht m.E. gar nicht.


    Wenn man dafür jeweils Punkte bekommen würde und es ein Spiel wäre, wäre das ok.

    Hier handelt es sich aber um fehlerhafte aktive Eingriffe im normalen Straßenverkehr und nicht um ein Spiel.

    Also AC-Laden und DC-Laden sind doch das gleiche.... AC wird vom internen Wandler auf DC konvertiert, bei der Lade-Elektronik kommt immer DC an. Einzig die C-Rate ist eine andere. Aber spätestens auf den letzten 5% ist die vermutlich eh gleich, da ist die Ladeleistung so gering, dass es vermutlich egal ist, ob man mit 11KWAC kommt oder am dann-nicht-mehr-Schnelllader hängt.

    Deswegen lädt man ja nur bis 80%, weil die Ladekurve dann "einbricht", das ist halt Physik.

    Wenn im Grunde genommen kein Balancing-Unterschied zwischen AC und DC vorhanden ist, weil die Ladeleistung, unterstellt, zumindest ab 90% identisch ist (90% waren ja hier schon die ersten Schätzungen, dass Balancing stattfindet), wäre es ja auch vorher in den Beiträgen egal gewesen, ob es sich um DC oder AC-ladung handelt.

    Dort wurde aber extra drauf hin gewiesen.


    Ich habe es u.a. deswegen geschrieben, weil es in der Praxis vermutlich meist so ist, dass per DC nicht über 80% geladen wird, mit AC dagegen, vermutlich, öfters.


    Wenn Balancing erst bei mehr als 80% statt finden würde, müssten Batterien von Fz, die oft schnell und nur bis max. 80% geladen werden, neben der grundsätzlich nicht optimalen Wirkung vom Schnellladen selbst, ziemlich schnell in die Grütze gehen.

    Tun sie aber meines Wissens nicht.


    Wie auch immer:

    Was wirklich beim Balancing unter welchen Bedingungen passiert, wissen wir m.E. nicht. Direkte Hinweise kenne ich nicht und mit den Mitteln die Carscanner zur Verfügung stellt, habe ich bei meinem Fz nichts gefunden, was darauf hinweist, dass

    1. balancing gerade statt findet und

    2. irgendwie eine Verbesserung statt gefunden hat (z.b. eindeutig geringere Zelldifferenzen, bezüglich Spannung und SOC)

    Du hattest vorher bereits eine Anschlussgarantie und die Werkstatt stellt einen Kulanzantrag?


    Falls das neue Lenkrad innerhalb der normalen Gewährleistung des Fz gewechselt wurde, wäre m.E. zu prüfen, ob des jetzt noch Gewährleistung hat.

    Ja genau. Es ging tatsächlich nur um DC

    dir Rede war m.E. vorher von AC-Laden, zumindest bei roimhase.


    Beim DC-Laden, welches mit rund 10-facher Leistung erfolgt, dadurch sehr schnell geht und meist nicht in den Bereich von mehr als 80% SOC kommt, ist ernsthaftes Balancen m.E. in der Praxis schlechter möglich, denn wirksames Balancen benötigt Zeit.


    Ob man beim DC-Laden noch etwas "Voodoo" betreibt, indem man die Heizung, also einen Verbraucher der im Bereich von 1-2% der Ladeleistung arbeitet, parallel nutzt, kann m.E. keine ernsthafte Rolle spielen.

    "Spannungsspitzen" wird man mit der Heizung zudem nicht abbauen, weil es die m.E., sofern kein techn. Mangel besteht, nicht gibt....


    Einfaches Balancing geschieht gewöhnlich (ob es bei den MEBs so gemacht wird, weiß ich halt nicht) nur im oberen SOC-Bereich und es geschieht gewöhnlich nur, wenn die Ladeleistung nur noch gering ist, bzw. nicht mehr vorhanden ist


    Vielleicht kann daher eine geringere effektive Ladeleistung als durch die 11kW-AC etwas bringen (z.b. Verbraucher parallel betreiben oder eben eine verringerte Ladeleistung, wie z.b. auch durch einen Ladeziegel), da dadurch die Zeit, die zum Balancen zur Verfügung steht, verlängert wird.


    Das alles sind aber letztendlich Batterie-"Schon-Maßnahmen", die in der Praxis von keinem "üblichen" Fahrer zu erwarten sind.

    Eigentlich sollte sich der Fz-Hersteller etwas ausgedacht haben, dass Balancing, auch bei "normalem" Laden oder im "normalen" Betrieb, in ausreichender Form ablaufen kann......


    Die Frage ist bisher immer noch, jedenfalls für mich, wie das herstellerseitig geschieht.

    Die Qualität ist z.Teil davon abhängig, was Leute in Selbsthilfe an der Datenbank verbessern, die der Fz-Hersteller u.a. als Grundlage für die Streckenführung nutzt, auf die auch aktiv ins Fahrgeschehen eingreifende Systeme, wie pACC und TA zurückgreifen.....eigentlich unglaublich, aber offenbar amtlich zugelassen....

    Wie kommt das, dass die 12V Batterie hier oft an die Grenzen kommt?

    vielleicht, weil die Grenzen etwas zu hoch angesetzt wurden.......und weil, in Relation zum Kapazitätsbedarf durch (zu häufige?) Aufweckungen, zu wenig/selten nach geladen wird.

    Genau das weiß VW vermutlich auch noch nicht so wirklich....


    Deine Batterie scheint ja ansonsten keine besonderen Schwierigkeiten zu haben und geladen werden kann sie, wenn es denn laut VW/Skoda vorgesehen ist, offenbar auch.

    Auch der DC-DC-Wandler deines Fz scheint keinen Schaden zu haben...

    Ich habe gestern ca 4 Stunden mit AC-11kW bis 90% geladen und vor, mehrfach während und nach der Ladung mir einige Werte über carscanner angeschaut.

    Die Batterietemperatur lag die gesamte Zeit zwischen 13 und 15Grad.


    Für mich ist tatsächlich nichts erkennbar, was eindeutig auf balancing hinweist und es ist auch nicht eindeutig erkennbar gewesen, dass nach der Ladung (inkl. längerem Stehen mit Ladestecker) sich etwas verbessert hat.


    Der Durchschnitt der Spannungsdifferenz der Zellen (jeweils über 1 Minute bestimmt) war anfangs bei 7mV (noch ohne Ladung), zwischendurch auch mal bei 12mV und zum Schluss, wieder ohne Ladung, bei 7mV....

    Ein ungefähr ähnliches Verhalten war beim ca zeitgleichen Unterschied der Ladezustände der einzelnen Zellen zu beobachten.

    Der aktuelle Energiezustand stiegt durch das Warten nach Ladeende nicht an.

    Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, dass er hinten trommeln hat.

    Beim Vorgänger sind die hinteren Bremsklötze gerne mal fest gesammelt, das kann mir zumindest nicht mehr passieren.

    und mit Trommeln kann ca. das gleiche geschehen, nur du siehst es nicht......


    ich war gerade bei der Inspektion.

    Die (VW/Skoda-)Werkstatt liegt nahe bei meinem Wohnort und da ist es halt so, dass die hinteren Bremsbeläge bereits nach nur einer Nacht "fest gammeln" können.

    Dieser Werkstatt ist der Effekt auch bei den MEBs bekannt, nur, so die Aussage des "Meisters", sie können nichts effketives dagegen machen....