Beiträge von enopol

    Weswegen bei einer schlichten Datenfernabfrage per App mindestens 6A im Spiel sind stellt sich natürlich auch....vielleicht war ja mal eine 100Ah-12V-Batterie geplant....


    ist wohl eine Abwägungssache....vielleicht hält die HV-Schutzschaltung nicht allzu viele Schaltaktionen aus.....das Entriegeln kann, wenn es mit Kessy dumm läuft, am Tag zu vielen Aktionen kommen, ohne dass sich jemand auf den Fahrersitz setzt (wobei es m.E. beim Setzen auf den fahrersitz grundsätzlich zum Zuschalten von HV kommt).


    Je mehr elektronischer "Spielkram" im Stillstand möglich ist, desto größer das Risiko eines Problems mit der kleinen Bleibatterie....


    Ich denke mal, dass man mithilfe des J367 (Stg z. Batterieüberwachung) den Spannungsfall der 12V-Batterie genau im Blick behalten sollte und es schlichtweg davon abhängig machen, wann HV dazu geschaltet wird, sofern sich niemand auf den Fahrersitz setzt.

    wenn man das "gut" umsetzen würde, wären "Batterielimit überschritten"-Meldungen zwangsläufig überflüssig.


    Bei Verbrennern des VW-Konzerns hat man so etwas ähnliches (mithilfe des J367...) m.E. schon ganz gut im Griff.

    Vielleicht sollte man die daran beteiligten Leute mal fragen.... (das gilt m.E. auch für andere Dinge bei den MEBs...)


    Da geht es speziell um den Start&Stop-Betrieb, wo bereits vor einem Start&Stop-"Fall" an der Ampel, entschieden werden muss, ob es sich lohnt, den Motor, aufgrund des vorherberechneten Spannungsfalls der Batterie, der wiederum, zusätzlich zum Batteriezustand, von den eingeschalteten Verbrauchern abhängig ist, ab zu schalten.

    Wenn nicht, erscheint meist die Klartextmeldung: "Energieverbrauch zu hoch"

    Beim Motorstopp wird dann der aktuelle Spannungsfall als Kriterium genommen, wie lange die Start/Stop-Pause tatsächlich maximal dauern wird.

    Wenn das falsch berechnet wird, könnte der Motor eventuell nicht mehr oder nur zu langsam starten.

    Passiert m.E. in der Realität anscheinend nicht oft.


    Wenn die Batterie irgendwann etwas deutlicher hinüber ist (so ab 4 bis 6 Jahren) findet Start&Stop konsequenterweise gar nicht mehr statt.....


    Mich wundert es tatsächlich, dass die 12V-Probleme mit Aufweckungen usw. anscheined in deutlicher Form, nur bei den MEBs des Konzerns auftreten.

    Die Verbrenner, die vermutlich genau so oft aufgeweckt werden können und ähnliche elektronische 12V-Spielerreien aufweisen, haben letztendlich nur ihren Motor zum Laden und der wird im Notfall ganz sicher nicht automatisch gestartet....

    Wenn man sich auf den Fahrersitz setzt, startet der Motor nicht und beim Tanken läuft er auch nicht...


    Deren Bleibatterie hat zwar mehr Kapazität, aber dafür wird sie auch ständig nur bis 80% SOC geladen. Zusätzlich wird sie während jeder Fahrt mehrfach für Start&Stop genutzt und zusätzlich noch für eine Minimalrekuperation "vergewaltigt" (deswegen der ca ständige Ladezustand von 80%).

    Ich verstehe es daher nicht so ganz, weswegen man, bei der Vorgeschichte aus dem eigenen Unternehmen, derartige 12V-Probleme bei den MEB hat....

    Da sieht ja gut aus.....

    kurze Belastung der Batterie vor Einschalten der Ladung und kurze Belastung der Batterie nach Ausschalten der Ladung.

    Wenn das immer so wäre, würde es vermutlich keine "Batterielimit überschritten"-Meldungen mehr geben.


    Was dazu überhaupt nicht passt, ist das Verhalten deines Fz bei eingeschaltetem Standlicht.....

    Dann muss man also einfach nur ein neues Modell mit 5.4 kaufen, um das Problem zu beheben, wie immer bei Skoda 8o  ^^


    enopol

    AC Laden: immer zwischen 13,16 und 13,18V

    28.03. 13-17 Uhr: 12,41 - 12,43V, Auto stand in der Einfahrt, nachdem wir von Kaufland vom DC Laden nach Hause gekommen sind.

    man müsste bei den neueren Modellen, wo, so wie bei dir, während des AC-Ladens offenbar (nahezu) keine 12V-Ladung statt findet, mal über OBD nachschauen, wie der Ladezustand der 12V-Batterie zu Anfang ist.

    Falls der immer bei 90% und mehr ist, wäre alles ok.

    Sonst, m.E., nicht....

    Die Beurteilungen dieser Geräte kann man vergessen, aber darum geht es hier ja nicht.

    Die Aufzeichnungen sind gut und für das Geld kann man m.E. nicht mehr erwarten.

    (Leider hat das bordseitig vorhandene Messgerät, welches sich am Minuspol der Batterie befindet, keinen zusätzlichen BT-Lese-Zugang und keine Möglichkeit längerer Aufzeichnungen von Spannung, Strom und Temperatur......)


    Noch besser wären die Datenlogger, wenn feiner aufgelöst werden könnte. Ein BM2 hat z.b. 2 Minuten Messabstand. Bei 15sec Messabstand würde schon deutlicher zu erkennen sein, dass z.b. bei mir, auch die kleinste "Aufweckung" rund 3 Minuten dauert.

    Danach ist normal bereits wieder Busruhe, sofern man das anhand der Spannung beurteilen kann.


    Die kleinste Aufweckung (z.b. durch einen BT-OBD-Dongle...) hat nach meinen bisherigen Beobachtungen übrigens mindestens ca 6-7A maximalen Stromfluss zur Folge.

    Das ist schon eine Menge in Relation zu der kleinen (ca 50Ah) EFB-Blei-Starterbatterie.

    Als Vergleich:

    Mein Skoda Yeti 1,4TSI hatte bei eingeschalteter Zündung (ohne Gebläse, Licht usw.) nur ca 8A.....und auch bei dem ging die Bordspannung bei der Belastung, trotz intakter, generell zu 80% geladener 68Ah-AGM-Batterie, relativ schnell Richtung 12,3V und weniger.


    Der Ruhestrom bei (eigentlicher) Busruhe ist m.E. bei den meisten nicht das Problem und von daher macht auch die Messung des normalen Ruhestroms keinen größeren Sinn.

    In jedem Fall trägt sie m.E. nicht zur Lösung des Problems bei.


    Das letzte Bild von encc zeigt es ja deutlich:

    Dort ist der Spannungsverlauf bei Busruhe ohne Aufweckungen über rund 4 Tage zu sehen. Wenn der Spannungsverlauf in Teilen (zu Anfang ist der Spannungsfall ja grundsätzlich etwas größer usw.) so oder so ähnlich aussieht, wie auf diesem Diagramm, ist der Ruhestrom im "normalen" Rahmen.

    Wenn es so aussieht braucht man eigentlich keine zusätzliche Ruhestrommessung mehr.....

    Ob der Ruhestrom z.b. real nun 10 oder 30mA beträgt, spielt keine ernsthafte Rolle.


    Das Problem sind z.Teil längere Aufweckungen, die halt mindestens 6A Strom (es können aber durchaus auch 20A sein...) bedeuten.


    Wie auf dem Bild von Hairy Potter zu sehen:

    Eine Aufweckung um ca 13 Uhr zieht die Spannung auf fast 12V herunter (in dem Zeitabschnitt wäre es z.b. schön, wenn man den Spannungsverlauf höher aufgelöst sehen würde) und die Batterie bleibt, ebentuell über sehr viele Stunden auf einem relativ niedrigen Spannungsniveau von, in diesem Fall, rund 12,5V.


    Wenn Aufweckungen öfter vorkommen, kann das, vor allem im Winter, zum Problem werden.


    Ziel müsste es sein:

    Die Anzahl der (ich sage mal: vom Fahrer nicht direkt verursachten) Aufweckungen zu minimieren.


    Die jeweilige Mindest-Dauer von Aufweckungen zu verringern


    Den Strombedarf, zumindest bei reiner Datenabfrage (= ca 6-7A...) zu verringern.


    Die Bord-Spannungsüberwachung etwas zu "entschärfen"


    Die Nachladung rechtzeitiger zu veranlassen.

    Den letzten Punkt zeigt das letzte Bild von encc deutlich:

    Es kann doch nicht sein, dass angeschaltetes Standlicht (oder sonstige Verbraucher, die der Nutzer aktiviert hat) die Spannung so weit herunter ziehen kann, ohne dass das Fz per HV automatisch nachlädt....

    Wenn man Zubehör an der 12V-Steckdose angeschlossen hätte, würde es prinzipiell nicht anders aussehen.


    ich habe ein Fz mit i.d.R. mehreren kWh-E-Energie an Bord und setze mich bei aktiven 12V-Verbrauchern, zumindest im Winter, trotzdem der Gefahr aus, dass das Auto danach nicht mehr vollstänig funktionsfähig ist (12V-Limitüberschritten...) und im schlimmsten Fall nicht mal mehr startet?

    Das kann es m.E. nicht sein....

    Eindeutig erkennen kann ich es nicht:

    Wie verhält sich die Spannung beim AC-Laden? Geht die über die hier teilweise genannten ca 13,2V hinweg?


    Was war am 28.3. zwischen ca 13 und 17Uhr?

    Die Bordspannung wurde vorher durch irgendwelche 12V-Verbraucher bis nahe an 12,0V abgesenkt (mitten am Tag...sehr kalt war es vermutlich nicht...) und das nachfolgende Spannungsniveau schätze ich auf maximal 12,5V.

    Was wäre gewesen, wenn du danach, um 17Uhr zufällig nicht mehr gefahren wärst (und daher geladen hast), sondern das Auto bis zum Folgetag stehen würde?

    So ein Verhalten hat aktuell, wegen höherer Temperarturen, kaum Folgen. Im Winter bei 0 Grad und weniger kann das anders aussehen.

    Das ist technisch m.M.n. auf jeden Fall machbar. Aber das ist firmenintern ein Politikum, da Elli ein gutes Stück weit am Tropf dieser Entscheidung hängt. Würde man sich in der Routenplanung allen Anbietern öffnen, würde das Elli unter erheblichen Druck bringen und sie müssten sich mit ihrer Preisstruktur viel mehr auf dem Markt behaupten. Vielleicht ist der Laden (Elli) mit günstigeren Preisen nicht profitabel genug, so dass die Konzernführung ihn letztlich nicht für ein bisschen mehr Kundenzufriedenheit (indem man die Ladefilter erweitert) opfern will.

    ....und um Elli zu retten, müssen alle MEB-Fahrer auf eine vernünftige Filterung der Anbieter beim Werks-Navi verzichten?

    Also, dann hast du komplett missverstanden was ich geschrieben habe.

    Ich habe vorher Balancing gemacht und MEC ist mit 3000 Wh gestiegen. Danach beim Normalladen ist ja die Energiemenge zwischen 40 und 80% prozentual entsprechend vergrößert worden. Und das habe ich auch beim Laden konstatieren können.

    Sorry...

    Im Prinzip macht die Navi das heute ja schon recht gut, ich bin zahlendes "Mitglied" bei Ionity. Den Ionity Filter kann ich setzen, dann kommt ab und zu auch mal die Info (sinngemäss) das ein bevorzugter Ladeanbieter nicht berücksichtigt werden kann.


    Im ersten Step wäre es ja schon hilfreich neben Ionity die wichtigsten Ladeanbieter zu ergänzen.


    Wie geschrieben, für mich alles nice to have es geht auch ohne und es gäbe noch wichtigere Tools die sinnvoll wären.

    wenn man sich einen Anbieter ausgesucht hat, den Skoda unterstützt, gibt es automatisch weniger Verbesserungswünsche und das Navi macht es bereits heute schon recht gut....

    Ansonsten wirkt die Ladeplanung des Werksnavi halt recht einseitig.

    Welche gibt es denn alles?

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    Um 90% SoC herum passiert da meines Erachtens nach gar nix.

    Na ja, E-Pisten-Fahrer beobachtet sogar eine 4% Energiezunahme beim AC-laden von 40-80%....obwohl das eigentlich keine besondere Balancing-Maßnahme ist


    und GiMichael beobachtet Balancing bereits bei "an die 90% und darüber":

    Rein vom OBD sehe ich, dass die Zellspannungen sich nur dann angleichen, wenn ich an die 90% und darüber lade. Dann steigt auch der Max.Energiegehalt

    Deswegen hatte ich das mal bei mir überprüft....ich kann zumindest bei "an die " 90% nichts feststellen, was auf Balancing hindeutet.


    Vielleicht liegt es aber auch schlicht daran, dass ich nahezu ausschließlich über AC lade und dann ist Balancing eventuell nicht wirklich ötig.

    Ich bin manchmal nicht sicher, ob wir alle das Gleiche unter Balancing verstehen. ausgeglichene Zellen sollen möglichst die gleiche Spannung haben, also minimalste Unterschiede.

    Man kann im Carscanner alle Zellspannungen einsehen und auch die Unterschiede von tiefster zu höchster Zelle. Der Unterschied ist bei mir minimal, auch bei 80% oder 60%. Da findet also durchgehend ein Balancing statt (oder die Zellen sind halt noch alle super gut, sind ja auch erst 6 Monate alt).

    Ich habe hauptsächlich auf Spannungsunterschiede und SOC-Unterschiede der Zellen geachtet und kann eben, vermutlich genau wie du, nicht feststellen, dass im Bereich von 90% irgend etwas besonderes statt findet, wie man es hier teilweise den Balancing-Rezepten entnehmen kann.


    Ob permanent balanced wird oder doch irgendwann im oberen SOC-Bereich, wie es z.b. bei meinen LiFe-Speicherzellen definitiv der Fall ist, weiß ich nicht.