Beiträge von enopol

    Bei dem System "Heredaten-Bank" wird es grundsätzlich zu Fehlinformationen für das Navi kommen.

    Das lässt sich m.E. gar nicht vermeiden. Allein, dass es (vermutlich /hoffentlich) nur zu kleinen Teilen, auf der Selbsthilfe von Fahrern basiert, zeigt das für mich deutlich.

    Das ist eher ein Provisorium und Fehler, vor allem bei "unbearbeiteten" Straßenverläufen, sind dabei völlig normal.


    Für mich gibt es nur "die" Lösung für Planung und Vorausschau des Streckenverlaufs, dass Neuigkeiten viel stärker durch Schwarmdaten automatisch hinzugefügt werden:

    Eine neue Umgehungsstraße sollte z.b. auf diese Weise schnell erkannt werden (soll doch mittlerweile KI geben...), wenn die Datenbank vorher nur "Gelände" anzeigte....


    Parallel muss die reale VZE per Kamera wesentlich besser werden und daher z.b. auch eine gewisse "Vorausssicht" schaffen.

    Natürlich muss auch das, was die VZE zweifelsfrei an Schildern einem bestimmten Ort zuordnen kann, zu den Schwarmdaten gehören und so z.b. wiederum zur besseren Vorausschau für andere Fz beitragen.


    Davon sind wir flächendeckend noch weit entfernt.....und daher werden weiterhin einige Fahrer sich damit beschäftigen, ganz wenig neue persönliche Erkenntnisse in die Here-.Datenbank ein zu pflegen und diese Daten dann, eventuell Monate später, wenn diese vielleicht schon gar nicht mehr stimmen, in ihrem Fz-Navi bewundern zu können...

    Die Kamera bleibt zudem bis auf weiteres darauf beschränkt, nur Schilder erkennen zu können, die gerade vom Fz passiert wurden und das auch teilweise nur, mit bescheidenem Erfolg und selbst wenn die Schilder richtig erkannt wurden, heißt das nicht, dass sie auch richtig interpretiert wurden...

    Vielleicht habe ich in der PDF ja etwas überlesen, aber da steht m.E. kein Tipp drin, wie man das eigentliche Problem von EMike einkreisen könnte....


    Genau zu dem Thema, was in diesem Fall entscheidend ist, steht lediglich:

    Zitat

    Periodic spikes in current draw are normal


    Die Anhäufung an Spikes, die bei EMike manchmal auftritt, ist aber eindeutig nicht normal und da reden wir zudem nicht von ein paar mA, sondern durchaus von einstelligen Amperewerten.

    (Einmal "Aufwecken, ohne "Nutzverbraucher" zu aktivieren (also z.b. mit der App, wenn man dort nichts einstellt), hat eine Stromstärke von rund 6A zur Folge)


    Mithilfe der Tabellen dieser pdf kann man (ungefähr und manchmal trotzdem nur eher zufällig) den Stromkreis feststellen, wo bei Ruhe zuviel Strom gezogen wird. Dabei wird aber immer von der Idealvorstellung ausgegangen, dass, nach einer kurzen Ruhezeit, irgendwo ein leicht erhöhter, konstanter Strom gezogen wird.

    Das ist hier nicht der Fall......das macht die Sache besonders und genau damit tun sich die Werkstätten halt schwer bzw. existiert dazu eventuell gar kein Diagnoseansatz.


    (Ein Sicherungs-Typ einer bestimmten Stärke, hat übrigens nicht immer genau den gleichen Widerstand (es kann herstellerbedingt Unterschiede geben) und dann misst man halt auch eine etwas abweichende Spannung.)


    Um eine Batterie so schnell, wie in den Diagrammen beim Auftreten des Problems zu sehen, auf unter 12V zu bringen, sind im Schnitt deutlich mehr als 40mA erforderlich.....

    Die angegeben 40mAh bei Ruhe entspricht übrigens ca. 1Ah pro Tag. Bedeutet wenn beim Enyaq der Ruheverbrauch gleich ist, sind das ca. 25 Tage da man eine Bleibatterie nicht unter 50% entladen soll. Spätestens dann sollte aus der HV Batterie nachgeladen werden


    Vergiss mal die Ah-Berechnung für diese Zwecke....bringt für dein Problem eh nichts....


    Die 12V-Batterie in unseren Enyaqs hat ca 50Ah.

    Wenn die im optimalen Zustand wäre (SOH annähernd 100% und SOC 100%) würde eine 50%-ige Entladung rund 25Ah entsprechen. 0,04A x 24h = 0,96Ah

    Somit wäre es rechnerisch richtig, dass ca 25Tage Ruhestrom zu einem 50%-igen Ladezustand führen sollten.


    Leider nur rechnerisch....denn dieser Ansatz ist für (alle) Batterien falsch.


    Die Ah-Angabe auf der Batterie bezieht sich bei Starterbatterien i.d.R. auf eine C20-Entladung, also eine 20 stündige Entladung.

    Der Entladestrom muss so groß sein, dass er die vollgeladene Batterie in 20 Stunden auf 10,5V bis 10,8V, (herstellerabhängig) entlädt.

    Wenn das mit 2,5A geschieht, hat die Batterie halt eine Nennkapazität von 50Ah.

    Bedeutet zudem:

    Wenn eine Spannung von 10,5V bis 10,8V bei 2,5A Entladung bei dieser Batterie unterschritten wird, liegt bereits eine Tiefenladung vor.

    Wenn kein oder nur sehr wenig Strom fließt, wäre eine Batterie selbst bei 11V bereits bereits tief entladen.


    Jetzt haben wir beim "üblichen" Ruhestrom in Relation grundsätzlich eine deutlich geringe Entladung.

    Somit erhöht sich die Nenn-Kapazität der Batterie.

    Das nennt man den Peukert-Effekt.


    Bei Solar- oder reinen Versorgungs-Bleibatterien werden z.b. manchmal Kapazitätswerte genannt, die sich auf eine andere Entladungsrate beziehen.

    Gerne wird hier die Kapazität bezogen auf eine C100-Entladung genannt, was manchmal zu einer Falscheinschätzung führt...

    Das wäre dann eine 100stündige Entladung, daher also ein bereits deutlich geringerer Entladestrom.

    Die C100-Angabe, also bei einem Entladestrom von 0,5A, bezogen auf unsere Bleibatterie, würde z.b. ca. 58Ah betragen.


    Beim Ruhestrom sprechen wir, bezogen auf unsere Batterie, tendenziell aber eher von einer C1000 Entladung und daher ist die Kapazität, bezogen auf den Ruhestrom, dann nochmals größer.


    Deswegen sollte es normalerweise auch kein Problem sein, das Auto 1 Monat stehen zu lassen. Das setzt aber eine nahezu neuwertige und wirklich voll geladene Batterie voraus.

    ähm…was hat das ganze mit dem thread Titel zu tun. Im Forum gibt es an anderer Stelle so eine schöne Plauderecke….

    wenn es nach dem Threadtitel geht, dürften hier ausschließlich nur Aktionen von Speicher genannt/vorgestellt werden und sonst nichts...keinerlei Kommentare....

    Hier ging es zuletzt, angesprochen von Speicher, um den Outdoor-Look von Fz und ich persönlich finde, dass wir uns davon bis jetzt nicht sehr entfernt haben. Immer vorausgesetzt, dass man sich in diesem Thread äußern darf...

    Seit wann sind Hochvolttechniker Batteriespezialisten?

    meine Anmmerkung war ironisch gemeint.....welche andere Berufsgruppe, die bei einer Vertragswerkstatt beschäftigt ist, sollte sich denn besser mit LI-Ion-Zellen auskennen?

    Man könnte auch den Skoda-Service kontaktieren.... ^^


    Wenn ich mir das Debakel bei den 12V-Problemen hier im Forum ansehe, komme ich zu dem Schluss, dass es bei Vertragswerkstätten in den meisten Fällen vermutlich nicht mal dafür (Stichwort: Ruhestrom-Diagnose) Spezialisten gibt.

    Grundsätzlich sollte der "echte" Kofferraumboden die Last schon tragen können.

    Mein Ersatzrad, welches ich in Urlauben meist (stehend) dabei habe, wiegt rund 27kg und erzeugt aufgrund des hohen Luftdrucks ebenfalls eine relativ hohe Nahezu-Punktlast.

    Das Rad kann sich aber, da mit Gurten befestigt, kaum bewegen und bei schlechten Wege auch nicht springen.


    ich wüsste jetzt keinen Grund, weswegen der kleine Zusatzkofferraum unter dem eigentlichen Kofferraum so eine Punktlast nicht aushalten sollte.

    Es reicht m.E. eine dickere Matte als Unterlage, die dann zudem etwas dämpft.

    Fast noch wichtiger finde ich, dass man die Seitenwände des Kastens mindestens ebenso schützt bzw. den Hanteln den Bewegungsspielraum deutlich einschränkt.

    Landstraße kann man in Skandinavien durchaus mit sehr geringem Verbrauch fahren. Egal ob 90km/h oder meist 80km/h und deine zusätzlichen Nicht-AB Strecken von zuhause bis zur AB, sowie die genannten Ausnahmen auf der AB bewirken dann einen Durchschnittsverbrauch für die 380km Gesamtstrecke, der mit einem Verbrauch bei real 130km/h absolut nichts zu tun hat.

    Von daher kann ein Außenstehender schlichtweg kaum abschätzen, wie "gut" der Verbrauch für deinen Strecken- und Geschwindigkeitsmix ist.


    Das wollte ich eigentlich auch nicht näher ausführen, sondern erwähnen, dass zu den Daten, die man bei Verbräuchen macht, eigentlich immer auch die Durchschnittsgeschwindigkeit gehört, die dir der Bordcomputer "ab Laden" am Zielort anzeigt. Auf diese Weise ist dann zumindest ein Hinweis vorhanden, der einen Rückschluss darauf zulässt, wie die max. ca 130km/h im Zusammenhang ein zu ordnen sind.


    Interessant und durchaus für andere vergleichbar wäre es, wenn du (mit Dachbox) den Verbrauch bei exakt 130km/h genannt hättest.

    Dazu muss lediglich der Durchschnittsverbrauch "ab Start" bei Fahrt mit Tempomat 130km/h resettet und nach ein paar/mehreren Kilometern mit 130km/h abgelesen werden.