Beiträge von enopol

    Habe hier zuhause sämtliche IR-Bewegungsmelder die 2+ Jahre laufen mit 2x AAA. Das müsste 'ne 12-Volt-Batterie einfach hinkriegen, oder?

    ja, wenn es so einfach wäre, wie bei deinem autarken IR-Melder (ich habe auch solche (homematic) am Haus) wäre alles kein Problem....

    Beim Enyaq sind quasi für nahezu jede Aktion ein aktiver Bus und i.d.R. mindestens 2 Steuergeräte notwendig.

    Das gibt es zumindest bei meinen Batterie-IR-Melder nicht....und deswegen kommt der mit kleinen Alkalizellen über 2 Jahre hin.


    Mein kleiner Spannungsdatenlogger, den ich an der Batterie des Enyaqs montiert habe, zieht permanent rund 1,5mA und spielt daher für die Batterie nahezu keine Rolle.

    Wenn ich dagegen die Spannungsmessung über das Bus-System des Enyaqs mache (z.b. mit carscanner) fließen gleich mehrere A und das könnte die Batterie nicht mal ein paar Stunden ab; von kleinen Alkalizellen ganz zu schweigen....


    ...und wenn das Bus-Steuergeräte-System etwas in "Unordnung" gerät, kann es sogar dazu kommen, dass irgendwann durch irgendein Steuergerät ein relativ hoher Strom gezogen wird (durchaus um die 6A), wo man nicht mal weiß, wofür das sein soll....

    Bei Zuleitungen von nur 1,5mm² ist die 20A-Sicherung ohnehin schon etwas "sportlich" und bei der Leitungslänge bis zum Kofferraum wird der Tauchsieder etwas in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein....


    Zu oft bzw. zu lange würde ich die zarte 12V-Batterie zudem nicht belasten, denn die hat es auch ohne Tauchsieder z.Teil nicht leicht.

    Leider sind gerade in der Heredatenbank bei so Gefahren- oder Engstellen die Beschränkungen hinterher nicht wieder aufgehoben, sondern werden auf der Straße weiter geführt!

    ...kann ich bei uns meistens nicht bestätigen....


    Wenn z.b. das Gefahrenzeichen Ampel mit einem 70er Geschwindigkeitszeichen an einem Pfosten in Kombination steht, was bei uns relativ häufig auf Landstraßen zu sehen ist, fährt mein Enyaq nach der Ampel grundsätzlich mit 70km/h weiter.


    In der Heredatenbank ist an diesen Stellen bei uns alles richtig, denn die beiden Streckenabschnitte nach der Ampel werden, völlig korrekt, jeweils wieder mit 100km/h ausgewiesen.


    Die VZE der MEB-Fz wertet aber primär (was ja ebenfalls richtig ist, denn Realität geht vor Daten aus der Konserve) die Schilder aus, die es selbst (lediglich...) beim Vorbeifahren erkennt. Die VZE erkennt bei meinem Enyaq zwar beide Schilder, aber sie kann die Bedeutung der beiden Schilder in Kombination, laut STVO, nicht interpretieren und hält sich daher nur an die erkannten 70km/h.


    Das ist ein klarer Mangel der Fz-VZE.

    Jeder Fahrer sollte die Bedeutung nur anhand dieser Schilderkombination erkennen können und das sollte eine VZE ebenfalls.

    Da kann die Heredatenbank absolut nichts dafür und dazu bedarf es auch keiner Schwarmdaten.

    ich denke mal, dass es für eine qualitativen Vergleich reicht, dass beim Rollen in D etwas rekuperiert wird und beim Rollen in N eindeutig weniger.

    Genaue Zahlen werden wir kaum erfahren können und der Antrieb selbst hat bei sehr geringen (positiven) Drehmomenten ja grundsätzlich keinen besonders guten Wirkungsgrad.


    Irgendwo muss die Energie durch das stärkere Abbremsen in D ja hin...bleibt eigentlich nur die Batterie....

    Energetisch effizienter ist m.E. das Rollen in N, bei dem der Motor etwas bestromt werden muss, um die erforderliche Drehzahl zu erreichen, ohne auf die Bewegungsenergie des Fz angewiesen zu sein.

    In D muss beim Ausrollen (in Summe) gar nicht bestromt werden, da letztendlich Energie rekuperiert wird.


    Wenn keine Verluste vorhanden wären, müsste es eigentlich egal sein, was man macht.


    Beim Rekuperieren gibt es bekanntlich aber deutliche Verluste (man findet durchaus Angaben im Bereich von rund 40-70% Wirkungsgrad).

    Da in D definitiv deutlicher rekuperiert wird, wird das Rollen in D vermutlich die uneffizientere Methode sein.


    Weswegen in D beim Rollen trotzdem leicht gebremst und damit uneffizienter rekuperiert wird, kann ich mir nur so erklären, dass man das Verhalten, wenn man den Fuß lediglich vom Gas nimmt, nicht zu sehr von dem Verhalten eines Verbrenners abweichen lassen wollte.

    Unbedingt notwendig ist es jedenfalls nicht und selbst bei Verbrennern gibt es ja "Segel"-Schaltungen, wo der Motor vom Antrieb getrennt wird, um das Schleppmoment deutlich zu reduzieren.