Beiträge von enopol

    na ja, bei wesentlichen Dingen wie der Effizienz und bei der Reichweite, spielt es kaum noch eine Rolle, ob du einen neuen oder einen 3 Jahre alten Diesel hast. Die Entwicklung des Antriebs ist beim Diesel, im Gegensatz zum E-Fz, nahezu abgeschlossen.


    Beim E-Fz ist die Batterie der einzige echte Knackpunkt. Bei deren Entwicklung ist halt unter mehreren Aspekten noch viel Luft nach oben und daher können 3 Jahre mehr durchaus schon etwas ausmachen.

    Zudem wird die speicherbare Energie und, damit verbunden, auch die versprochene Reichweite bei neuen Modellen immer noch tendenziell größer.

    (Ein geräumiger 2-Tonner mit nur 58kWh-Akku verkauft sich nicht mehr so gut....)


    Eine "vernünftige" Akkugröße (-kapazität) ist offenbar im Mittelklasse E-Pkw-Bereich noch nicht erreicht.

    Bei einem Diesel ähnlicher Größe, verkauft man ja im Durchschnitt auch keine 30L-Tanks, obwohl 30L Diesel immer noch mehr Reichweite ermöglichen, als es ca vergleichbare neuere E-Autos schaffen. Die Tankinhalte betragen durchschnittlich ca 50-60L bei reinen Verbrennern.

    Die dadurch erzielbare Reichweite, scheint wohl ca dem Kundenwunsch zu entsprechen, ansonsten würde das die Fz-Industrie nicht machen.


    Ansonsten:

    Wenn ein Auto heutzutage 3 jahre älter ist, hat es i.d.R. weniger Spielereien (sinnvolle, aber auch, m.E. teilweise weniger sinnvolle. Vielleicht auch mal standardmässig schlechteres Licht usw.,

    Wesentliches ändert sich innerhalb von 3 Jahren kaum noch.

    Ich würde mir, außer wenn es wirklich nur ein Zweitwagen für ausschließlich Kurzstrecke wäre, kein E-Auto mit über 2T Gewicht und nur (nominal) 58kWh netto oder weniger Energieinhalt kaufen.


    Ich wäre zudem nicht böse, wenn mein Enyaq, als einziges Familien-Fz, mehr als nominal 77kWh netto hätte.

    Man muss halt, gerade bei längeren Fahrten und/oder im Winter nicht so oft an die Steckdose und ich mag es halt, auch im Winter, immer ausreichend Reserve, für unvorhergesehene Fahrten zu haben, ohne extra nachladen zu müssen.


    Das bedeutet in meiner Praxis, dass es so gut wie nie vorkommt, dass weniger als ca 35% Ladezustand vorhanden sind. Damit komme ich auch im Winter auf Landstraßen gesichert 100km weit und die sollen es auch sein, um jederzeit bei unseren Kindern plus Enkeln aushelfen zu können.

    Beim iV60 müsste ich dazu, im Vergleich zum iV80, bereits bei ca 45% Ladezustand die Grenze ziehen.

    ist dir denn das maßgebliche, exakte Ende der Garantie mitgeteilt worden?

    Die Werkstatt braucht ja nur in ihrem System nach zu schauen.....


    Verstehe eigentlich nicht, dass dieses nicht ganz unwichtige Datum nicht mal im digitalen Zertifikat aus der App zu ersehen ist.....

    Natürlich arbeitet die VZE nicht fehlerlos, bei mir aber überwiegend zuverlässig. Jedenfalls soweit, dass ich mich darüber nicht beschweren kann.

    Und ich habe BJ 21 mit diversen Kartenupdates.


    Das andere Thema ist die Aktualität der Kartendaten....

    eben, ein anderes Thema....die Kartendaten und damit auch die Anzahl der schon durchgeführten Kartenupdates haben mit der fz-internen, kamerabasierten VZE meines Wissens nichts zu tun...

    Das Zulassungsdatum wird es vermutlich nicht sein....

    Bei mir ist es laut Skoda "Komplettnachweis" meines Fz, den ich mir von der Vertragswerkstatt ausdrucken lasse, so:


    Übergabeinspektion: 13.02.2023

    Datum der Auslieferung: 22.03.2023

    Anschlussgarantie Vertragsende: 21.03.2028

    einige 30er Zusatzschilder erkennt mein Enyaq ja auch richtig, aber eben nicht alle.....

    In Dänemark erkennt er leider grundsätzlich nicht mal einige Geschwindigkeitszonen....


    Dass es ein Gefälle der Erkennungsrate zwischen AB, Landstraße und Stadt gibt, ist ja bekannt und wenn du den TA im Stadtgebiet nicht nutzt, erkennst du die Fehler, die deine VZE dort macht, halt seltener, weil du nicht mehr mit der Nase (eben durch eine merklich falsche Fahrweise des TA) drauf gestoßen wirst.

    VZE-Fehler werden trotzdem vorhanden sein.....musst nur öfters auf die Cockpitanzeige schauen....


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Enyaq bei meinen "Referenz"stellen die gleichen VZE-Fehler macht, wie meiner....

    ich stimme dir im Prinzip zu:

    Ohne dass es Leute gibt, die diese Einschränkungen auf sich nehmen, würde es zu keiner weiteren Entwicklung führen.


    Für Leute wie mich, die, bis auf den Urlaub, nahezu nie an öffentliche Säulen müssen, weil die Reichweite ihres E-Autos schon heute nahezu immer von der eigenen Wallbos bis zur eigenen Wallbox reicht, wird diese Einschränkung wahrscheinlich deutlicher, als für Leute die nahezu ständig schnell laden, da die sich halt schon dran gewöhnt haben.


    Im Urlaub wird mir daher durchaus deutlich bewusst, welche Nachteile ein E-Auto noch hat. das fängt beim ladewirrwarr mit höchst unterschiedlichen Preisen an.

    Da musste ich mich vor der Reise erst mal länger damit beschäftigen, um eine ausreichende und günstige Taktik zu finden.

    Ich kann nicht, wenn es mir gerade passt, einfach in sehr kurzer Zeit zu einem ziemlich einheitlichen Preis, ohne App und RFID, laden.

    Damit es nicht zu lange dauert, muss ich zwingend bei sehr niedrigem SOC laden. Die Batterietemperatur (wir waren vor kurzem In Norwegen) kann ich zudem kaum beeinflussen. Es dauert dann halt und ich muss relativ oft laden.


    Für die 95% wo ich nur an meiner Wallbox lade, finde ich den Enyaq klasse und weil mir das schon vor dem Kauf bekannt war, habe ich mir überhaupt ein E-Auto gekauft und somit zukünftige Entwicklungen unterstützt....


    Im Norwegenurlaub hätte ich dagegen tatsächlich gerne einen Diesel anstatt des Enyaqs gehabt. Das wäre definitiv (bis auf das Geräusch...) weniger nervig gewesen und daher dem Zweck der Erholung zuträglicher.


    Die Norweger in Fjordnorwegen in kleinen Dörfern sehen das m.E. im Schnitt vermutlich durchaus ähnlich (ich habe auch mit unserem Vermieter und Nachbarn gesprochen). Zumindest in dem kleinen Dorf, wo wir waren, gab es nahezu nur Leute die dort fest wohnen (also kaum Wochenendhäuschen von Städtern...und von denen hatte keiner ein E-Auto.

    Alles ausschließlich Diesel-Dieters....


    In einem Eher-Edel-Wohngebiet innerhalb der Stadt Kristiansand, wo wir auch eine Unterkunft hatten, sah das ganz anders aus:

    Gefühlt standen dort, zumindest von außen sichtbar, zur Hälfte nur Teslas vor den Häusern....

    Diese Leute haben allerdings auch ein ähnliches Ladeverhalten wie ich und die Ladeinfrastruktur ist im Stadtgebiet zudem nicht schlecht.

    alles was du schilderst, sind letztendlich Fehler.....

    Ob du die akzeptierst und die Fehler deiner Fahrweise entgegen kommen, spielt bei der Beurteilung der VZE keine Rolle.


    Es geht bei der VZE ja nicht nur um die Anzeige, sondern hauptsächlich darum, dass es eine VZE-Abhängigkeit von Assistenten gibt, die aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen (TA und pACC)


    Wenn ein 30er-Bereich nach 100m aufgehoben ist und das Fz weitere 300m mit 30km/h, anstatt z.b. 50km/h fährt, mag das für dich keine Bedeutung haben, aber zumindest nervst du damit die Fahrer, die eventuell assistenzlos hinter dir her zuckeln.

    Ob einem das egal ist oder nicht:

    Die VZE hat dann einen Fehler gemacht, weil sie für die restlichen 300m die falsche Geschwindigkeit erkannt hat.


    Wenn dein Auto bei der von mir geschilderten Kombination "Ampel" plus "70km/h" nach der Ampel über ein paar Kilometer mit 70km/h, anstatt erlaubten 100km/h weiterfährt, hat die VZE ebenfalls einen Fehler gemacht, auch wenn dich das plus die sich eventuell hinter dir bildende Schlange nicht stören sollte...


    Die VZE soll nicht feststellen, was für mich persönlich gut oder noch akzeptabel ist, sondern sie soll schlichtweg die zulässige Geschwindigkeit möglichst fehlerfrei ermitteln...

    Den umgekehrten Fall gibt es ja leider auch manchmal, dass die VZE mehr anzeigt, als zulässig ist.

    Ich bin mir sicher, dass auch das nicht unbedingt alle stört (man muss es zudem ja erst einmal merken....), aber das wäre dann nicht nur ein VZE-Fehler, sondern in jedem Fall ein Verstoß gegen die STVO und das könnte durchaus eine Rückwirkung auf den Führerschein haben.


    eine wirklich 100% korrekt arbeitende VZE hätte dagegen ganz bestimmt keine negativen Auswirkungen auf deinen Führerschein....

    mal abgesehen davon, dass gute 10 Stunden reine Fahrtzeit pro Tag m.E. grundsätzlich dazu angetan sind, dass zum Schluss die Aufmerksamkeit leidet....


    Diesel Dieter kann halt ebenfalls (eventuell nur ) 3 Pausen machen, diese aber kürzer gestalten (reicht für die Blase...) und diese ca dort machen, wo er es möchte und nicht wo es ihm sein Auto vorgibt.


    Wenn Elektro Hans die rund 100Minuten Zwangspause, die ihm sein Auto aufgebürdet hat, zum Teil nicht ernsthaft für "Leibesübungen" o.ä. nutzt und nur herum steht, einen Happen ist oder im Auto seinen steigenden SOC bewundert, bringt die längere Pausenzeit für die Fitness nicht sehr viel.

    Diesel Dieter wäre trotz m.E. ausreichend langer Gesamtpause ca 1 Stunde schneller am Ziel und muss sich dort nicht schon wieder um den Energienachschub für die folgenden Strecken kümmern.

    Vielleicht wäre Diesel Dieter ohnehin im Schnitt schneller gefahren, denn der muss ja generell nicht so auf das Thema Energie achten und kann zudem, nahezu jederzeit und ohne weitere Bedingungen in netto 3 Minuten zu 100% seinen Energiespeicher füllen....