Beiträge von enopol

    Ihr wisst schon, das es einige Threads zu diesem Thema gibt. Von mir nur soviel, TA und LA funktionieren bei meinem einwandfrei und ich bin noch nie in eine heikle Situation gekommen. So unterschiedlich die Meinungen, so unterschiedlich die Eny's. Ich vermute, es hängt mit einer falsch kalibrierten Kamera zusammen. Anders lässt sich das nicht erklären. Wenn es anders wäre, hätte die Fachpresse das schon längst aufgegriffen.

    Also, bei wie vielen Fahrzeugen kommt das Fehlverhalten vor?

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    Der Spurhalteassistent lenkt bei mir nach links, wenn ich nah an die rechte fahrbahnbegrenzungslinie komme.

    Bei dir nicht?

    Was wäre daran als "falsch kalibriert" zu bemängeln?


    Falls ja, macht dein Fz auch auf engen Landstraßen genau das Gleiche, wie mein Fz:

    Wenn du wegen Gegenverkehr nah an die rechte Linie heran fährst, lenkt es auch dann nach links....(und der TA wird, obwohl es zu einer Engstelle kommt, nicht herunter bremsen.....)


    Wie du das beurteilst oder ob du dadurch schon in eine "heikle Situation" gekommen bist, ist ein anderes Thema.


    Bei Gegenverkehr wegen dem man, zwecks mehr Platz, bereits an den rechten Rand gefahren ist, automatisch nach links lenken, ist tendenziell falsch. Ich hoffe, dass das unstrittig ist.

    3,1bar bei 21-Zöllern hinten und kaum Zuladung wären nach meinem Luftdruckaufkleber 0,4bar zu viel....


    Die offiziellen Luftdruckangaben sind beim Enyaq, um werkseitig schon möglichst wenig Rollwiderstand zu bekommen, in Bezug auf Reifentragfähigkeit bereits teilweise deutlich erhöht...da muss man m.E. nicht noch "einen drauf" setzen, um 0,1kWh/100km weniger zu verbrauchen.

    Ich glaube, hier muss mal klar dargestellt werden, wo dieses "in den Gegenverkehr lenken" passiert. Ist das eine vollwertige, zweispurige Straße, bestenfalls mit Mittelstreifen? Oder ist das ein 3-4m breiter "Teerweg" zwischen kleinen Ortschaften, wo man sowieso bei Gegenverkehr etwas ausweichen muss? Bei letzterem ist das klar, da würde ich auch nie auf den TA setzen und erwarten, dass das sauber funktioniert. Bei Straßen mit 2x 2,55m Breite kann ich mir das aber nicht vorstellen.

    da bin ich ja froh, dass es mindestens noch jemanden gibt, der den Einsatz eines TA auf einer kleinen Straße, die offiziell für 100km/h zugelassen ist, wo man beim Begegnen mit der rechten Rädern zwangsläufig über den Straßenrand kommen wird, nicht unbedingt empfiehlt....


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    Es sind Landstraßen gemeint, wo, wenn sich 2 Mittelklasse Fz begegnen, jedes an den Straßenrand fahren muss....das habe ich schon mehrfach geschildert. Es sind keine Straßen gemeint, die so schmal sind, dass nur Verwegene dort mit TA 100km/h fahren, weil der Assistent das für richtig hält, obwohl sie mit den rechten Rädern bereits außerhalb der Fahrbahn sind. ?(


    Ich bin noch nicht angehalten und habe mit dem Maßband gemessen....

    Daher Beispielrechnung Enyaq:

    Wenn man mit den Rädern rechts fast am Straßenrand ist, ragt der linke Spiegel ca 200cm in die Fahrbahn.

    Wenn sich 2 Enyaqs begegnen, würde eine 4m breite Fahrbahn daher nur theoretisch ausreichen, es sein denn beide trauen sich zu, bis auf ca 1cm heran zu fahren.


    Wenn man auf diesen Straßen 100km/h fährt und sich zwei dieser "Boliden" begegnen, würde, meiner Einschätzung nach, bereits eine Annäherung von 30cm als "eng" empfunden werden.


    In dem Fall wäre die Straße dann 4,3m breit....und zusätzlich gibt es im realen Straßenverkehr, außer den "ziemlich seltenen" Lkw, auch noch Kleintransporter, wo diese Rechnung bereits nicht mehr hin haut.

    Von daher:

    TA auf 100km/h-Landstraßen mit < 4,5m Breite ist m.E. schon ziemlich daneben....


    Also zusammengefasst:

    Ich rede dann wohl , geschätzt, von Landstraßen mit ca +/- 4,3m Breite. In vielen Fällen sind die sogar in einem sehr guten Zustand und haben gut ausgeführte weiße Begrenzungslinien.

    gestrichelte Mittellinien habe ich bei derartigen Straßen bei uns dagegen noch nie gesehen.


    Wenn mir auf so einer Straße ein Fz ab ca Mittelklasse entgegen kommt, fahre ich vor der Begegnung mit den rechten Rädern, bis fast an die weiße Begrenzungslinie.

    Was der Entgegenkommende macht, weiß ich vorher nicht...


    Alles bis dahin m.E. völlig normal, kein Fahrfehler (100km/h fahre ich in dem Moment meist nicht mehr) und kein Notfall.


    Der Spurhalteassistent mag das aber nicht, denn sobald ich mit den Rädern in die Nähe ca 5cm reichen) der rechten Begrenzungslinie komme, lenkt er nach links, also exakt in das entgegen kommende Fz.


    Das ist mit meinem Fz jederzeit und auf allen derart breiten Straßen reproduzierbar, wo der Assistent einen rechten Rand erkennt und mit einem Vorfür-Enyaq war das genau so.

    Ich habe meinen Enyaq seit gut 2 jahren und das Knacken ist definitiv nicht immer....im Sommer nahezu nie.

    Die letzten Wochen hatten wir z.b. dauerhaft Hochdruckgebiete mit wenig feuchter Luft. Das hat selbst nach 2 Tagen Standzeit gar nichts geknackt.


    Im Herbst (bisher in jedem, den mein Auto mitgemacht hat) geht es dann aber teilweise richtig zur Sache, da kann es schon nach ein paar Stunden Stillstand beim Anfahren knacken und nach einer ganzen Nacht sogar richtig heftig werden.


    Wie ich schon mehrfach geschrieben habe:

    Ob und wie stark die Beläge an der Trommel festbacken hängt von der Luftfeuchtigkeit und der Standzeit ab.

    Wenn eine dieser beiden Zutaten nicht oder nur gering vorhanden ist, ist Knacken kaum ein Problem.

    (so war es wahrscheinlich bei den Testfahrten als die MEBs konzipiert wurden... ^^ )


    Wer das Glück hat, in einem Gebiet zu wohnen, wo Luftfeuchtigkeit kein großes Thema ist, der wird auch weniger bis kein Knacken wahrnehmen.


    Eine Lösung dafür gibt es bisher meines Wissens nicht. Die könnte nur darin bestehen, dass man eine andere Bremsbelag-Trommelpaarung verwendet. Laut meiner Werkstatt, der ich vor kurzem diesen Mangel gemeldet habe, gibt es so eine neue Paarung, die das verhindert/abschwächen könnte nicht.


    Die einzige Möglichkeit, das Knacken aktiv zu verhindern, hat man durch simply-clever Produktionskosten sparen, ja bekanntlich leider unmöglich gemacht.

    ...leider und für mich ist das eher nicht "simply clever".


    Bei der Online-Version findet man ein Thema meist schneller.

    Das ist gut.

    Leider ist die halt vom Internet abhängig oder sogar von der manchmal nicht sehr zuverlässigen Verbindung des Fz zum Internet.

    Das ist schlecht.


    In der pdf-Version gibt es m.E. mehr Infos und ich kann sie mir jederzeit verlässlich anzeigen lassen.


    leider ist so etwas (Infos in pdf-Form) generell nicht mehr in "Mode"

    mag sein, dass es Probleme bei der Ladung der 12V-Batterie gibt. Gesehen (Diagramme) habe ich meiner Erinnerung nach diesbezüglich aber noch nichts.


    Einige der hier per Diagramm von Betroffenen gezeigten Probleme haben daher mit der OCU vermutlich nicht zu tun, denn bei denen ist das Problem eher nicht, dass nicht oder zu wenig geladen wird, sondern dass es zu unerklärlichen Entladungen/Aufweckungen während der Ruhezeit kommt.


    Sofern also das DC-DC-Ladegerät (OCU) selbst nicht die Ursache der unerklärlichen 12V-Entladungen/Aufweckungen sein sollte, kann es an vielen anderen Steuergeräten/Geräten liegen.

    Das einzige Problem in der Richtung Das ich bisher hatte, war das der TA auf einer "Straße" mit etwa 2,3m Breite meinte 100km/h wären angemessen, prinzipiell richtig, da dieser Weg außerhalb der Ortschaft war. In den Gegenverkehr wollte er mich nicht lenken obwohl wir beide runter von dem Weg mussten. 8)

    Vielleicht warst du beim Verlassen des Weges dann doch bereits bei weniger als 60km/h oder bist du während dieser Aktion mit dieser unangemessenen Geschwindigkeit, die der TA wollte, ungerührt weiter gebrettert?


    ich fahre sehr oft enge Landstraßen, wo es keine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Dort auf die Idee, 100km/h zu fahren, wenn mir jemand entgegen kommt und ich mich mit den rechtseitigen Rädern dabei zwangsläufig außerhalb der Straße befinden werde, bin ich noch nie gekommen.

    Ich z.b., bremse dann rechtzeitig vorher ab...scheint aber nicht mehr "modern" zu sein....


    Zudem ist die Wildgefahr bei engen Landstraßen oftmals besonders hoch, weil der Bewuchs an den Rändern z.Teil nah an der Fahrbahn ist und man daher im Ernstfall bei 100km/h absolut keine Chance mehr hat.


    Ich würde es definitiv lassen, mit TA oder pACC solche Strecken zu fahren, auch wenn dort gesetzlich maximal 100km/h zugelassen sind.

    Ich nutze auf Autobahn und Schnellstraßen TA, ansonsten fast immer pACC. Außer auf kurvigen Strecken, da pACC dort ungefähr so dynamisch fährt wie mein 84-jähriger Vater. Ja, es ist weit weg von perfekt. Ich komme aber mit den Assistenten entspannter ans Ziel als ohne und das ist es, was letztendlich für mich zählt. Und ich habe noch kein Auto gefahren, das es besser macht, da habe ich durch die häufigen Leihwagen auf Dienstreisen schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Mir fehlen allerdings Erfahrungen mit Fahrzeugen der Preisklasse > 80.000 €...

    Du hast dich an die Fähigkeiten der Assistenten gewöhnt, bzw. dich an den Assistenten angepasst.

    Auf ABs, Schnellstraßen und vielen Landstraßen kann ich das gut nach voll ziehen.

    Bist du der Meinung, dass deren häufigere Fehler im Bereich von engen Landstraßen und Innenstädten von einer Mehrheit der älteren Leute, sicher "pariert" werden?



    AndaleR:

    Zitat

    Sollte das mit dem Bremsweg so sein, wie du sagst: Wieso rausche ich dann nicht ständig an einer roten Ampel in das Fahrzeug vor mir? Da wird - wenn auch mal hart - gebremst incl. Abstand zum vor mir stehenden Auto.


    Weil das mit einem Stopschild oder einer Ampel (um dieses Thema ging es mir vorher...) , die nicht beachtet wird halt absolut nichts zu tun hat....

    Nur mal so als Hinweis:

    Bei dir hat das ein Sensor deines Autos verhindert, der bereits recht zuverlässig ist, nämlich der Radarsensor und der Grund ist ja halt das Auto vor dir......


    Wenn kein Auto vor dir ist, bist du im Zweifel ausschließlich von der Daten-Qualität der heredatenbank abhängig und das kann ohne weiteres in die Hose gehen, wie wahrscheinlich schon alle irgendwann mal gemerkt haben.