Beiträge von enopol

    Weiß ich nicht.

    Wie geschrieben: nach meiner Beobachtung gab es an neueren Pkw mit norwegischer Zulassung meist kein aktiviertes Rücklicht.

    ich frage mich nur, weswegen es dann Skandinavienschaltungen in neueren Fz gibt, wenn es klar ist, dass die seit 2011 gar nicht nötig ist.


    Was wirklich gilt, weiß man oftmals nur, wenn man einen Strafzettel bekommt. Selbst einige Auskünfte von Automobilclubs sind nicht ganz korrekt.


    Im Eriba-Touring-Forum wurde sich mal ausgiebig mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen bei Anhängerbetrieb in F beschäftigt. Inkl. der französischen Gesetzestexte.

    Seitdem bin ich etwas vorsichtiger geworden.....

    Simply clever wäre halt doch etwas mehr, als Regenschirme in die Türen zu stecken und Plastikclips für Parkscheine zu montieren ^^

    Die Erkennung einiger landestypischer Verkehrsschilder, wäre nach dem Grenzübertritt definitiv simply clever...

    Zumindest in N kann man sich die entsprechenden Assistenten zu großen Teilen ohnehin sparen....

    In N (nur Landstraßen) war mit das Fahren mit "Limiter" am liebsten. In DK (fast nur Autobahnen) der Tempomat.


    Die Geschichte mit dem Abblendlicht hatte mich schon öfters beschäftigt:

    Offiziell soll m.E. das Abblendlicht eingeschaltet werden.

    Tagfahrleuchten gehen auch, zumindest dann, wenn, wie beim Abblendlicht, die Rückleuchten parallel aktiv sind.

    (das wäre dann die sogenannte Skandinavien-Schaltung, die man im Enyaq normal nicht hat)


    Die Frage ist also eigentlich nur, was von der Tagfahrlichtschaltung ohne Rückleuchten zu halten ist.

    "Offiziell" scheint das nicht erlaubt zu sein, jedenfalls habe ich noch keinen offizielleren Hinweis gelesen, der besagt, dass dies erlaubt ist.


    Man hat ja auf solchen Touren relativ viel Zeit....ich habe mir daher öfters aktuellere Autos mit Tagfahrleuchten und dänischer/norwegischer Zulassung auch über den Rückspiegel von hinten angeschaut.


    Es gibt einige, deren Rückleuchten aktiv waren. Bei der Mehrheit der von mir beobachteten Fz, war das aber nicht der Fall. Die hatten daher definitiv keine Skandinavienschaltung.

    Von daher, so vermute ich zumindest, ist es in Skandinavien wohl geduldet.

    Betrifft zwar Dänemark nur zum Teil, aber ich nenne mal ein paar Daten meines vor kurzem zu Ende gegangenen Dänemark/Norwegenurlaubs:


    Geladen wurde anfangs zuhause auf 100%.

    Danach wurde ausschließlich bei Tesla mit Abo (9,99€/Monat) geladen.....ausschließlich Ionity wäre dagegen z.b. kaum möglich gewesen..... der Norden Dänemarks wird durch Ionity z.b. nicht wirklich abgedeckt und in N abseits der großen Straßen, ist das Ionity-Netz auch dünn.

    Zum Schluss wurde wieder zuhause auf 100% geladen.


    Der "echte" Fahrzeugverbrauch, also der, den ich bezahlen muss, inkl. sämtlicher Verluste...., betrug über die gesamte Strecke im Schnitt:

    19,2 kWh/100km

    (leider hatte ich es versäumt, die Carscanner-Werte zu notieren, so dass ich nichts zu den realen Verlusten sagen kann)


    Gefahren wurde in D und in DK 120km/h, wo es ging, gelegentlich wurde auch mal schneller überholt.

    Die rund 350km in DK kann man 120km/h gut halten. Allerdings gibt es auf der Strecke in den Norden (Hirtshals) eine riesige Baustelle mit 80km/h, die ca von Vejle bis nach Aarhus reicht.

    In N war das Limit bei 80km/h.


    Inkl. aller Nebenkosten (Abo, monatliche Fixkosten beim eigenen Stromanbieter) habe ich auf der gesamten Strecke im Durchschnitt für 0,343€/kWh geladen, was zu durchschnittlichen Kosten von ca 6,60€/100km führte.


    Das ist allerdings so ziemlich das Einzige, was in DK und N in Relation zu D günstig ist und hängt natürlich auch mit dem Ladeanbieter zusammen. Zudem funktionierten alle Säulen immer und relativ zügig (innerhalb von maximal 1 Minute).

    Meine zweite Wahl war der anbieter eviny, der ein relativ dichtes Netz aufweist.

    Der ist aber teurer.


    Mein Fazit:

    Tesla reicht für Dänemark aus. In N würde ich zur Sicherheit zusätzlich auch zukünftig Eviny nehmen.

    Ionity, welches ich testweise zusätzlich geplant hatte, braucht man nicht.


    Zum Thema Batterie/Temperatur

    Die geringsten Lade-Verluste hatte mein Enyaq, wenn die Batterietemperatur beim Laden zwischen 23 und 33Grad lag....


    Da die Außen-Temperatur auf der gesamte Strecke zwischen ca 10 und 14 Grad lag und die gefahrenen Geschwindigkeiten nahezu nichts zur Temperarturerhöhung beitrugen, wurde bei jeder Ladung immer erst einmal der PTC-Batterieheizer mit 5kW und entsprechenden Verlusten aktiv. Bei höherer Temperatur geht dessen Leistung dann langsam bis auf 3,7kW zurück.

    Bei 23Grad wird er abgeschaltet.

    Die nachfolgende Aufheizung erfolgt allein durch die direkten Verluste der Batterie. Ab ca 33Grad Batterietemnperatur gibt es dann wieder andere zusätzliche Verluste, denn ab dann erfolgt die Batteriekühlung über dem Kompressor.


    und nein, diese Batterietemperaturwerte kann man nicht zeitgerecht mit der tollen Skoda-App ermitteln....


    da es hier im Forum ja schon mal Thema war:

    Unterhalb von 33 Grad erfolgte nach dem Laden keine aktive Kühlung mehr, nach keinem Ladevorgang. Weder wurde der Kompressor aktiv, noch die Umwälzpumpe im Antriebskreis.

    Bei z.b. 12Grad Außentemperatur und regennasser Fahrbahn ging es trotzdem recht schnell mit der Abkühlung.....die Batterie-"Kühlfläche" am Fz-Boden ist halt sehr groß und die thermische isolierung der Batterie nur recht schwach...eine mit Feuchtigkeit benetzte Fläche, an der der Fahrtwind vorbei strömt, kühlt heftig.