Beiträge von MrReview

    heute früh hab ich bei -5,5 Grad an der WB vorgeheizt. Dann bei der Abfahrt und mollig warmen 20 Grad hatte ich im Stand einen Verbrauch von 1,4 kWh.


    Während der Fahrt mit 80 km/h pendelte sich der Verbrauch bei 21 kWh ein.


    Dann kurz zum Bäcker, nach dem Start ging dann der Verbrauch schlagartig hoch auf ca. 14 kWh. Anscheinend hatte die Akkuheizung nach dem Lade- und Vorheizprogramm einen Aussetzer. Schade, hatte mich schon gefreut, dass das Vorheizen auch auf den Verbrauch einen positiven Effekt hat.


    Momentan stehen bei den wirklich winterlichen Temperaturen ca. 30 kWh zu Buche bei 16 km Arbeitsweg. Jeden 3 Tag wird wieder geladen auf 80 %.


    Blöd auch: momentan funtkioniert die Sitzheizung nicht, das zeitversetzte laden klappt jetzt nicht mehr richtig und die Standklima springt auch nur sporadisch an. Dafür ist das Auto zeitweise per App nicht zu erreichen.


    Warte also sehnlichst auf das große Update. Das hatte ich mir im Winter doch etwas einfacher vorgestellt.

    das mit den vielen Mängeln ist natürlich echt nachvollziehbar nervig. Die My Skoda App läuft bei mir auch nicht stabil. Das ist noch weit weg von zuverlässig. Letztens ist meine Sitzheizung ausgestiegen. Läuft aber jetzt wieder, warum auch immer. Letztendlich bin ich dennoch zufrieden, denn die wenige Ausstattung, die ich mir gönnen durfte, funktioniert, wenn auch verbesserungswürdig.


    zurück zu meinem Lieblingsthema: den Verbrauch, denn darum geht es ja. Das laden an der heimischen WB ist ja durchaus komfortabel. Und bei milden Temperaturen geht der Verbrauch merklich runter. Also habe ich mir angewöhnt, den gesamten Verbrauch über das ganze Jahr zu betrachten. Nur so kann man sich ein Bild davon machen, wieviel man wirklich einspart.


    Da es bei mir ein Firmenwagen ist, könnte es mir herzlich egal sein, ob viel oder wenig. Dennoch möchte ich nen guten Schnitt erreichen.

    Bei mir auch so. Die Akkuheizung verbrät mal ordentlich was.


    Jeden Tag fahre ich die gleiche Strecke. Und nur ganz ganz selten ähnelt sich der Verbrauch. Im Sommer lag ich bei 14 kWh mit feinem Fuss gefahren, jetzt bei 0 Grad, Kaltstart, Akkuheizung und zügiger Fahrweise standen 28 kWh auf der Uhr.


    Das ist ein deutlicher Unterschied. Aber was ist die Definition von einem hohen Verbrauch?


    Enyaq-HB : Du bekommst mehr Reichweite auf die Uhr, wenn Du die Geschwindigkweit auf den Landstrassen reduzierst, vorausschauend fährst und nur wohl überlegt beschleunigst. Wer Geduld und Mut hat, fährt halt nur 70 km/h max.


    Muss aber gestehen, dass das echt nicht sonderlich viel Freude macht.


    Wenn ich den Thread hier so durchlese, würde ich behaupten, dass sich die genannten Verbräuche und Reichweiten alle sehr mit meinen Erfahrungen decken. Es gibt Tage, da kommt einfach kein Rekordverbrauch zustande, obwohl man sich vollkommen abgemüht hat. Würde es auf äussere Einflüsse schieben.


    Aber es ist auch wirklich Erbsenzählerei, wenn man über 2 oder 3 kWh Mehrverbrauch erschüttert ist. Es ist immer noch sehr effizient finde ich, wenn ich zum Vergleich in die Brennwerttabelle der fossilen Brennstoffe schiele.


    Die Reichweitenanzeige ist nur ein Schätzeisen. Was soll sie ausrechnen, wie weit ich morgen kommen werde? Ohne Wetterbedingungen, Streckenprofil und Fahrweise zu kennen, ist es eher eine Art wage Prognose mit der Reichweite.

    Ich bin tierisch gespannt, wo die Entwicklung der Fahrzeugakkus hingeht und welche Reichweiten und Ladezeiten uns in ein paar Jahren erwarten. Mit steigender Akkukapazität wird sich das Thema Verbräuche auch sehr entspannen, denke ich.

    ...Ich denke, die Meisten von uns (mich eingeschlossen) müssen erst noch lernen, dass bei E-Fahrzeugen die Witterungseinflüsse wesentlich stärker im Verbrauch merkbar sind als beim Verbrenner. Das ist eigentlich wie in der See- und Luftfahrt.

    Dazu sei aber auch gesagt, dass es sich beim Verbrenner irgendwie weniger dramatisch anhört, wenn der Fahrer stöhnt, dass er einen Liter mehr Benzin verbraucht auf 100 km.

    8,5 kWh je 100 km hingegen hören sich irgendwie ja schon skandalös an, doch ist es ja eigentlich die momentan noch im Verhältnis zum Verbrenner geringe Speicherkapazität der Akkus, die uns alle zum Haushalten zwingt, oder?

    Aus meinen bisherigen Erfahrungen (aktueller Kilometer-Stand: 29.991 km — morgen geht es in die 30 ?) rechne ich bei nasser Straße (hierauf kommt es an) mit um die 10 % geringerer Reichweite und bei Gegenwind je nach Windgeschwindigkeit mit deutlich mehr. Ich habe bei einer konstanten Fahr-Geschwindigkeit von 110 km/h bei Starkwind gegen den Wind schon um die 50 % Mehrverbrauch gehabt als quer zum Wind — und mit dem Wind wird es dann gefühlt schon fast zum Rekuperieren.


    Ich denke, die Meisten von uns (mich eingeschlossen) müssen erst noch lernen, dass bei E-Fahrzeugen die Witterungseinflüsse wesentlich stärker im Verbrauch merkbar sind als beim Verbrenner. Das ist eigentlich wie in der See- und Luftfahrt.

    Hatte fälschlicherweise gedacht, dass der Verbrauch aufs Jahr bezogen war. Die letzten 2000km bei kühler Witterung ist dann schon realistischer, gefühlt aber doch recht hoch.

    kann man so nicht behaupten. Bei sportlicher Fahrweise stehen auch schon mal 27kwh Verbrauch im Display auf meiner Hausstrecke. Fahre ich aber defensiv und nicht schneller als 80 km/h, liegt‘s momentan eher bei 18,5 kwh durchschnittlich.

    Was ich damit sagen will: ohne konkreten Hinweis auf Fahrstil und Streckenprofil kann man schlecht behaupten, was viel und was wenig ist.

    Hatte doch auf der ersten Seite dieses Threads meine momentanten Verbräuche bei 5,5 Grad AT notiert. Daran hat sich bei jetzt ähnlichem Wetter und Winterbereifung nicht viel geändert.