Beiträge von A66

    Es wird immer ein Kompromiss sein, solange noch nicht genügend Ladesäulen verfügbar sind. Zeitliche Beschränkungen nachts sind blöd. Tagsüber habe ich ein gewisses Verständnis. Wenn die dann mehr als 7 Stunden von einem Nutzer belegt sind, verunmöglicht dies das Zwischenladen von anderen.

    Diese als preiswerten oder kostenlosen Parkplatz zu nutzen ist für mich sowieso ein No Go.


    Mir persönlich reichen 4 Std. mit 11 kW immer um weiterzukommen und am nächsten Zielort weiterzuladen. Ich muss in den seltensten Fällen auf 80% oder darüber laden. Das wären dann für mich Langstrecken, da bin ich eher an einem HPC.


    Allerdings sehe ich auch diejenigen die Ihr Fahrzeug für den nächsten Tag auf 80% bringen wollen und auf öffentliches Laden angewiesen sind.


    Es braucht halt mehr Ladesäulen generell. Solange dies nicht gegeben ist werden wir darüber noch endlos diskutieren, weil jeder einen anderen Use Case hat.

    Also sind wir doch wieder beim Thema der Definition von Notbremsung. Wie oft brauche ich die eigentlich, wann brauche ich die überhaupt? Und wenn ich diese brauche bringt sie überhaupt was? Stichwörter: Notbremsassistent, Querverkehrsassistent .... x Assistenten die sowieso schon da sind.


    Wenn ich das Gefühl hätte ich könnte mit meinen Söhnen nur mit permanent Hand an der Parkbremse fahren, ist sowieso was falsch. Dann habe ich zu viel Panik oder sie brauchen noch einige Fahrstunden mehr. Und diese beim Fahrlehrer.

    Ich hatte vorher einen Skoda Yeti mit Allrad. Auch kein Geländewagen, aber für einige Dinge besser geeignet, als sonstige Verbrenner mit Frontantrieb.

    Gekauft habe ich den wegen des Wohnwagenbetriebs in Kombination mit Urlaub in Schweden/Norwegen.

    Solo brauche ich bei uns kein Allradfahrzeug...

    ...

    Ich denke so wie Dir geht es den meisten. Und viele kaufen, weil Sie es 1x - 2x im Jahr brauchen könnten. Die gleiche Diskussion haben wir ja mit der Reichweitendiskussion. Meine Meinung war hier schon immer: Schneller Laden ist mir wichtiger als mehr Reichweite mit grösseren Akkus. Es ist in vielen Dingen die Richtung: Haben ist besser als brauchen. In den Bergen auf eine Alm hoch, bei Schnee, Matsch etc. Förster, Jäger etc. das ist eine andere Sache. Die haben dann aber auch i.d.R. einen echten Allrad. Oder bei Sportwagen um die Leistung auf den Boden zu bekommen, auch ok.


    Beides ist für mich beim Enyaq nicht gegeben, er ist weder ein Sportwagen (will er auch gar nicht) noch ein echter Allrad.


    Ist halt die grundsätzliche Frage wofür gebe ich mein Geld aus? Für 99% der täglichen Anforderungen oder für die 1%?


    Da darf sich jeder seine Gedanken machen. Wer für die 1% kauft, ok warum nicht, die anderen kaufen halt für die 99%. Beides ist ok.


    Ein "optischer Offroad"? Wer es mag, warum nicht? Wäre aber nicht mein Ding.

    Es muss keine manuelle sein. Sie darf nur nicht durch das Fahrpedal übersteuert werden. Und hier liegt der Haken beim Enyaq. Ich habe dies mit meinen Söhnen auf einem Privatgelände getestet. Beim Enyaq funktioniert er so wie in der Anleitung richtig beschreiben.


    Bleibt der Fuss auf dem Fahrpedal, kann mit der Parkbremse gebremst werden. Geht der Fuss vom Fahrpedal und während des Bremsens wieder auf auf das Fahrpedal wird die Bremse übersteuert. Dies darf nicht sein.


    Also vorher auf N und dann die Parkbremse rein, dann gibt es keine Übersteuerung durch das Fahrpedal. Und ja es heisst Notbremsung, kommt also nur im Notfall zum Einsatz. Wie oft gibt es dann einen solchen Notfall? Ich zumindest bin mit meinen Söhnen erst mit dem Privatwagen auf die Strasse gegangen als Sie gemäss Einschätzung des Fahrlehrers die Eignung dazu hatten. Das heisst nachdem beide ungefähr 10 Fahrstunden hinter sich hatten. Und man muss auch nicht gleich zum Berufsverkehr durch die Züricher Innenstadt. Reden mit den Lernenden hilft. Man kann durchaus reden und z.B.

    sich versichern, dass der Lernende gesehen hat, dass die nächste Ampel rot ist. Man muss nicht bis vorne hinfahren lassen und dann die Notbremsung einleiten. :)


    Ich kann mich noch an Verkehrsfilme erinnern wo allen ernstes empfohlen wurde in einem Notfall dem Fahrer den Fuss vom Gaspedal zu ziehen und dann mit der damals mechanischen Handbremse zu bremsen, gleichzeitig auch noch zu lenken. :) Da war allerdings ein Herzinfakt oder ähnliches unterstellt.


    So ist es halt wenn Gesetze von Leuten gemacht werden die sich Vorschriften ausdenken die mit der Realität nichts zu tun haben. Respektive, Vorschriften die auf die aktuellen Fahrzeuge nicht mehr passen. Oder hat hier die Lobby der Fahrlehrer gute Arbeit gemacht, ein Schelm wer böses denkt.