Beiträge von A66

    Am besten läuft das System zusammen mit einem Heimspeicher. Dann kann man als Ladeintervall ruhig 10 Minuten einstellen und er nuckelt dann ergänzend aus dem Speicher, wenn die PV-Leistung kurzzeitig einbricht.

    Genau So auch bei mir, ich nutze den Hausspeicher ebenfalls als Puffer für kurze Wolkenzeiten, allerdings schaue ich mir genau an wie die Situation ist.

    Ist es wirklich beständig leicht bewölkt, ziehe ich auch gerne die vollen 10kWh aus dem Hausakku, dann sind es ja meist nur Minuten bis wieder die Leistung vom Dach kommt. Den Hausakku kann die Anlage auch laden wenn ich wieder unterwegs bin. Kommt halt immer darauf an.

    Ich für meinen Teil komme im Alltag auch mit der "kleinen" 60 kWh-Batterie gut hin und vermute, dass es bei entsprechender Ladeinfrastruktur für sehr viele, wenn nicht sogar den meisten Privatfahrern, reichen würde. An das Laden wird sich auf der Zeitachse die Mehrheit gut gewöhnen, genauso wie ans Gurt anlegen, TV-streamen oder Handy laden, und die Urlaubsreisen werden dann wie selbstverständlich nicht mehr (wie vermutlich jetzt überwiegend auch schon) nicht mehr mit 1000km am Stück gereist.

    Ich denke du bist da genau auf dem richtigen Weg. Wir hatten vorher auch einen 60er und einen 80er. Der 60er hat sich im tagtäglichen Betrieb bewährt und war mehr als ausreichend. Auch mit dem 60er sind längere Reisen möglich. Nach unseren Erfahrungen hat er auch vergleichbaren Strecken einen kleineren Verbrauch als der 80er. Ganz grob gerechnet hast du ca. 100 km weniger Reichweite als im 80er. Je nach Streckenlänge macht das am Schluss dann vielleicht eine Ladepause mehr aus.


    Die Ladeinfrastruktur ist natürlich in den jeweiligen Ländern unterschiedlich. D, F, CH, A, NL, nach meiner Erfahrung überhaupt kein Problem entlang der Hauptrouten. Was mich noch ärgert sind die unterschiedlichen Tarifstrukturen mit teilweise deutlich überhöhten Preisen wenn man nicht genau schaut.

    Dieses wenn und dann aber dabei ist ein tägliches Ärgernis. Ich komme ganz gut mit dem Ionity Tarif durch, wenn mal kein Ionity vorhanden ist, kann man vorab eine Alternative dazu buchen.


    Ob man 1000 km am Stück fahren will ist Geschmackssache, ja ich fahre solche Strecken auch im Anhängerbetrieb, aber eher selten im Jahr.

    Zugegeben, ich bin früher (gaaaaaaanz viel früher :) ) mit dem Diesel auch Strecken gefahren bis der Tank leer war. Seinerzeit von OF nach KI meist Freitag runter und Sonntag abend hoch, das durchschnittlich 1x im Monat 2 Jahre lang. Später auch von hier aus der CH bis nach Kiel oder wahlweise Dagebüll hoch. Der Tank war aber bei rascher AB Fahrt auch einiges vor den viel zitierten 1200 km leer.


    Seinerzeit war aber auch der Verkehr noch nicht so stark wie heute, weniger Baustellen etc. Mir erscheint das heute auch nicht mehr als sinnvoll, aber es war die Zeit.... aber eben Zeiten und vor allem Einstellungen und Ansichten ändern sich.


    Heute fahre ich die Strecken auch noch ab und zu, eben elektrisch mit Ladepausen. Und ja ich bin durch die Ladezeiten länger unterwegs, mir erscheint es aber trotz der längeren Zeiten als entspannter, evtl. aufgrund der regelmässigen "Zwangs-" Ladepausen.


    Voll geladen und max 3 Ladepausen ist meine persönliche (nicht die vom Enyaq) max. Reichweite heute.

    Ich habe auch die "normalen" Halter. Bin jetzt beim dritten Enyaq, war nie ein Problem. Und ganz sicher ist das nicht normal und auch sind die Sensoren nicht übersensibel. Wenn du mal eine vernünftige Werkstatt zum kontrollieren brauchst, kann ich dir eine sehr guten Gewissens empfehlen. Du müsstest dafür aber ins Rüebliland kommen. :) Je nachdem wo du in ZH bist, ist das vielleicht gar nicht so weit.