Dann hätte man aber nur noch die Hälfte der Kapazität zur Verfügung.
Die mögliche Arbeit in Wattstunden bleibt durch das anders verschalten zwar identisch und die Ströme und die damit verbunden Verlustleistungen reduzieren sich logischerweise. Jedoch ist meiner Meinung nach auch das Begehr eine höhere Speicherkapazität zu erzielen und dann mit den 800V noch akzeptable Ladezeiten zu erhalten.
Also ich bin ja in der Elektronikbanche tätig aber deine Erklärung zaubern mir nur mehr Fragezeichen in den Kopf. ![]()
Wenn sich das System von 400 auf 800Volt Spannung verdoppelt bei gleicher Anzahl der Zellen, dann halbiert sich entsprechend die Ampere Zahl / Stromstärke.
Die Kapazität bleibt jedoch die gleiche. Wenn dem nicht so wäre, müsste ja Hyndai / Kia / Porsche doppelt so viele Zellen für die gleiche Kapazität verbauen.
Man könnte also theoretisch beim 800Volt System die Kabeldurchmesser verringern, da weniger Ampere übertragen werden müssten, diese dann nicht so heiß werden und weniger Verluste entstehen.
Oder man nutzt den gleichen Kabeldurchmesser und kann schneller laden, da mehr übertragen werden kann.
Das ist das gleiche Prinzip wie im Stromübertragungsnetz, dort wird auch auf der Ferntrasse in den hoche KiloVolt Bereich fleißig hochtransformiert, um Kabelquerschnitt zu sparen und mehr übertragen zu können.
Korrigiert mich bitte, wenn ich Mist erzähle. ![]()