Beiträge von Hannes1971

    Da fällt mir doch gleich dieses hier dazu ein;

    Fake-Stau: Künstler will Google Maps manipuliert haben Mit seiner Aktion "Google Maps Hacks" will Simon Weckert mit 99 Handys die Stauanzeige verändert haben. Wie kann das funktionieren?

    Wenn er bei den Handys Google-Maps an hatte, funktioniert das. Wenn er die Handys nur einfach so im Bollerwagen umherfährt, eher nicht.

    Das Hauptproblem besteht im Wesentlichen darin, dass wir einige sehr breite Fahrspuren haben, auf denen der Fahrassistent manchmal die Spur verliert, obwohl die Linien sehr deutlich sind. Dies fällt während der Fahrt nicht so leicht auf, bis man merkt, dass das Auto zu einer Seite oder anderen driftet.

    Das merkst Du beim Lane-Assist aber auch nicht, wenn die Linien erkannt sind. Erst, wenn Du Dich der Linie näherst oder diese berührst. Eine saubere Linie fährt nur der Travel-Assist.

    Was Behinderungen angeht, sind wohl Apple/Google mit den Standort- und Bewegungsdaten ihrer Mobiltelefone am aktuellsten.

    Die vergleichbaren Dienste nutzen ebenfalls Bewegungsdaten von Mobiltelefonen. TomTom z.B. hatte früher einen Vertrag mit Vodaphone.


    Die Stauerkennung funktionierte da ungefähr so: wenn eine Gruppe Vodaphone-Handys sich entlang einer Straße langsam bewegt und dazu noch eines mit aktivem TomTom, war der Stau erkannt. Nur die Handys alleine reichen ja nicht, könnte ja auch die Wanderung beim Vodaphone-Betriebsausflug auf dem Fußweg neben der Straße sein...

    Leider konnte man den Golf IV auch noch mit dem Schraubendreher öffnen.

    Der Witz war ja, dass VW es einfach hätte ändern können. Schon für den Golf II und den Polo II (baugleiche Türgriffe) gab es Nachrüstplatten, die man unter den Türgriff schrauben konnte und die den Spalt zwischen Türgriff und Blech, durch den man mit dem Schraubendreher die Schlossmechanik erreichen konnte, abdeckten. Dass VW das zwei Generationen später immer noch nicht verbessert hatte... Nunja.


    Edit:

    Gibt es heute noch.

    Ok, und wie sieht das aus, wenn man die Scheibe aus der Not heraus von innen einschlagen muss, um sich zu befreien?

    Schlecht(er) für den, der drinnen sitzt.


    Oder kommt so ein Szenario auf keinen Fall in der Praxis vor?

    Ist mir in 35 Jahren noch nicht untergekommen. Wenn das Auto so verformt ist, dass die Türen nicht mehr aufgehen, ist da drin wahrscheinlich keiner mehr in der Lage die Fenster einzuschlagen. Ein denkbares Szenario wäre: Auto im Wasser, Türen gehen wegen des Wasserdrucks nicht auf und die elektrischen Fensterheber versagen. Aber auch dann könnte man die Verbundglasscheibe zerbrechen und die dann nicht mehr formstabile Scheibe rausdrücken. Verbundglas heißt ja nur, dass die Scherben durch die Folie zusammengehalten werden und nicht umherfliegen.