Beiträge von Hannes1971

    Warum fällt sowas nicht bei den 1.000.000 von Testkilometern auf oder werden die Prototypen besser zusammengeklöppelt?

    Weil man bei den Millionen von Testkilometern nicht auch noch die hunderte von Wallboxen und Ladebedingungen mittesten kann? Vermutlich muss der eine von 100 Enyaqs mit einer unsauberen Abschirmung an die eine von 100 anfälligen WB mit dem einen von 100 unsauberen Anschlüssen kombiniert werden, damit der Fehler zutage tritt. Und schon bist Du rechnerisch bei 1 : 1.000.000.


    Die Zahlen sind jetzt willkürlich. Sie zeigen aber, dass manche blöden Kombinationen erst im wirklichen Leben entdeckt werden können. Erst recht bei BEV, wo den Herstellern einfach die Erfahrung von Jahrzehnten fehlt.


    Ich denke, man darf Skoda keinen Vorwurf machen, dass diese Fehler auftreten. Was man aber kritisieren darf, ist der Umgang damit.

    Hallo! Ich habe eine Frage und eventuell hat jemand das gleiche Problem. Ich habe einen Skoda Enyaq iV80 und hatte bei Abholung des Wagens am Display eine Reichweite von ungefähr 522km stehen. Wenn ich den enyaq jetzt voll lade (bin bisher ca. 1800km mit einem Durchschnittsverbrauch von 18kWh/100km gefahren), habe ich maximal 440km auf dem Display stehen - wie kann das sein? Sollte auf 100% geladen, nicht wieder 522km anzeigen? Vielen Dank! LG

    Bei der Berechnung der Reichweite wird der Ist-Verbrauch aus der Vergangenheit berücksichtigt. Wie lange genau, kann ich nicht sagen. Aber nach Langstreckentouren auf der AB zeigt nach dem Laden auf 80% eine Reichweite von +/- 320 km, wenn er dann einige Tage nur innerstädtisch und auf der Landstraße bewegt wurde, sind es +/- 370 km bei 80%.

    In einer norwegischen Discord Gruppe habe ich gelesen, das die Störungen die das Infotainment einfrieren lassen, etwas mit einer ungünstigen Konstellation von eingeschalteten Komponenten beim stecken/starten des Ladevorgangs zu tun haben soll. Also ist das Thema EMV vielleicht nicht ganz unberechtigt, was auch die oft beschriebene "Busruhe" belegen könnte (Abbau von Induktionsspannungen im Bus System).

    Hm. Dann könnte der Grund dafür, dass ich keine Probleme habe also darin liegen, dass ich das Auto üblicherweise nach der Arbeit, so zwischen 18:00 und 19:00 Uhr, anstöpsle und abschließe, die WB aber erst um 22:00 Uhr mit Nachtstrom das Laden beginnt? Auch am Wochenende, wenn ich dem Auto von 12:00 bis 16:00 Uhr mit 4 kW etwas PV-Strom gönne, vergehen zwischen Anstöpseln und Ladebeginn normalerweise Stunden.


    Frisch abgestellt habe ich erst ein einziges Mal AC geladen: an der EDEKA-Ladesäule. Ansonsten nur DC auf der Langstrecke, was aber deutlich weniger elektromagnetische Störungen verursacht.

    Mag über den gesamten Lebenzyklus des Enyaq so sein. Nur wie lange dauert es noch bis wir den Sockel der Wanne erreicht haben? Systematische Fehler müssen auf jeden Fall erstmal aktiv behoben werden.

    Das kann man für die Gesamtheit der Enyaqs kaum sagen. Hier berichten 3 (?) von ca. 1.000 Mitgliedern von gravierenden Problemen, also ca. 3 Promille der angemeldete Enyaqfahrer. Dann käme vermutlich mit ca. jedem 300. neu zugelassenen Enyaq 1 neuer mit solchen Problemen dazu, falls Skoda keine Gegenmaßnahmen ergreift. Das ist dann lineares Wachstum, kein exponentielles.


    Auch hat sich bei den hier Berichtenden das Problem ja recht früh gezeigt. Ich bin daher optimistisch, dass ich mit jetzt etwas über 4.000 km den Sockel meiner Badewanne bald erreicht habe.

    Das mit der STückware bei Kabelrollen kenne ich auch... ;)

    Allerdings kann ich mir da trotzdem eine Lösung vorstellen, wo das Kabel nichta ufgerollt wird, sondern

    in Schlangenlinien Nebeneinander sortiert wird.

    Und wer sortiert es dann wieder ein? Das ist bei der Feuerwehr (Schnellangriffsverteiler mit 20m B-Schlauch) immer eine zeitaufwändige Fummelei.

    Als einen Übersetzungsfehler oder Früchte der Unkenntnis der Programmierer Inn.

    Es ist eines fiktive Ladegeschwindigkeit.

    Und kW Angaben sind Leistungen, hier die Ladeleistung.

    Oder es ist der Versuch, technisch völlig unbedarften Benutzern die Ladegeschwindigkeit zu veranschaulichen. Die können mit "ich lade mit 50 kW" vielleicht weniger anfangen als mit "ich lade in einer Stunde Strom für 240 km".

    Je mehr Kilometer die Enyaqs auf die Straße bringen, um so mehr tritt dieser Fehler auf.


    Das ist wie mit der Inzidenz. Heute haben wir 10 und in 3 Wochen haben wir wieder über 50

    Nur dann, wenn der Fehler in jedem Enyaq schlummert und mit Sicherheit irgendwann auftritt.


    Ich glaube da eher an die "Badewannenkurve" aus meinem Maschinenbaustudium.


    Und die besagt: mit jedem zurückgelegten Kilometer sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein verborgener Defekt auftritt.