Und auch eine Finanzierung muss man sich leisten können.
Wie gesagt: bei der richtigen Auslegung sollte sich die Kreditrate aus den eingesparten Stromkosten und der Einspeisevergütung finanzieren. Das sollte sich dann jeder leisten können und auch finanziert bekommen. Sind die KFW-Kredite nicht bundesweit zu bekommen?
Ob sich aber eine Erweiterung einer PV-Anlage über den Eigenbedarf hinaus alleine mit der Einspeisevergütung finanzieren lässt? Wie bereits geschrieben wurde: über den Winter würde hinsichtlich des Eigenbedarfs auch eine Verdoppelung der PV-Fläche nicht viel bringen, nennenswerte Stromeinsparungen wären darüber also nicht mehr zu holen.
Da hat unser Solarteur schon gut gerechnet. Außerhalb der Heizsaison können wir uns gut selber versorgen, in der Heizsaison wäre der Versuch, den Eigenbedarf selbst zu erzeugen von vorneherein sinnlos... Bilanziell erzeugen wir (ohne Enyaq-Berücksichtigung) pro Jahr etwas mehr Strom als wir verbrauchen, da sind wir also autark. Außerdem ist die Südfläche unseres Dachs bereits voll, die Nordfläche zu belegen macht bei unserer Dachneigung (43°) keinen Sinn. Man könnte noch auf dem Flachdach des Carports an der Nordseite des Hauses ein paar Module mit Ständern aufstellen, die Fläche ist aber tagsüber vom Haus abgeschattet, erst gegen Abend hätte man dort ein wenig Sonne aus dem Westen.