Beiträge von Hannes1971

    Dann war meine Entscheidung ja richtig. In meinem ersten Enyaq-Jahr habe ich 3.482 kWh, überwiegend bei Ionity, am HPC geladen...


    Und Bonnet wird in absehbarer Zeit die Preise erhöhen oder Pleite gehen.

    Gibt es denn schon eine Quintessenz, wie es nach dem Grundgebühr befreitem Jahr Powerpass weiter geht?


    Will fragen, welche Karte(n) man dabei haben sollte, um möglichst kostengünstig zu laden.

    Ich z. B. lade das meiste zu Hause über die PV-Anlage. Nur auf Urlaubsfahrten steuere ich die Schnelllader an den Autobahnen an.

    Excel ist da hilfreich...


    Für mich geht es mit dem PowerPass für 11,99 Euro Grundgebühr weiter. Ist hinsichtlich der Akzeptanz mittlerweile nahezu auf EnBW-Niveau und die günstigeren kWh-Preise kompensieren bei meiner Langstreckenfahrerei locker die Grundgebühr.


    Leider kann man den PP nicht sinnvoll gewerblich nutzen. Sprich: eine Rechnung auf die Firma für mehrere Karten. Ich muss meine Ladekosten monatlich per Reisekosten einreichen. Es kann also gut sein, dass (wenn die BEV im Unternehmen mehr werden, aktuell sind es 2 von 90) mir der Chef eines Tages eine gewerbliche EnBW-Karte aufs Auge drückt. Wäre schade, da ich dann Ionity nicht mehr nutzen könnte, ohne vom Chef einen Nackenschlag zu bekommen...


    Vielleicht wachen auch eines Tages die "klassischen" Tankkarten-Herausgeber auf und nehmen von ihrem Preismodell "Ad-Hoc-Preise + DKV-Zuschlag" Abstand. Dann könnte man auch wieder auf die Ladekarte waschen etc.

    Hinsichtlich der Frage 80 oder 60: wie bist Du denn mit der Reichweite des 50ers hingekommen? Wenn Dir die Reichweite grundsätzlich gereicht hat und Du lediglich eine höhere Ladeleistung für die Langstrecke gebrauchen könntest, wärst Du mit dem 60er gut bedient. Soweit ich weiß (Modelljahr 2022) sind die Modelle ja hinsichtlich der Ausstattung identisch.


    Thema Wärmepumpe:

    Ich habe eine, bin damit soweit zufrieden. Deutlich mehr Verbrauch im Winter habe ich auch, allerdings fehlt mir der Vergleich zum Auto ohne Wärmepumpe. Die (früher mal) behauptete Einsparung von 30% erreicht man aber nicht, die Aussage wurde ja auch mittlerweile zurückgezogen. Welche Einsparung tatsächlich, erst recht mit der neuen SW, erreicht wird, weiß wohl so wirklich niemand.


    Mal zum Vergleich (überwiegend Langstrecke, aktuell 44.000 km seit Juni 2021, viel AB-Anteil mit Tempomat 130):


    Im Juni bis Oktober 2021 und März bis Juni 2022 betrugen die Verbrauchswerte durchschnittlich zwischen 19,09 kWh/100 km im August 2021 und 22,23 kWh/100 km im April 2022. In den Herbst / Wintermonaten waren es zwischen 22,08 kWh im Oktober 2021 und 27,02 kWh im Dezember 2021. Alle Werte berechnet auf Basis der geladenen Strommenge, also inkl. Ladeverluste.

    Das mit den 80% liest man leider auch hier immer öfter. Egal in welchem Zusammenhang. Das 80-er Dogma ist durch Marketingversprechen entstanden. Heute meinen viele, nur 70% (10 bis 80) ihres Akkus nutzen zu können.

    Manch einer macht eben aus der Empfehlung, dass man den Akku nicht ständig bis auf 100 % laden soll und ihn vor allem nicht voll geladen über einen längeren Zeitraum abstellen soll das Dogma, dass man den Akku niemals auf 100 % laden darf, da ansonsten sofort eine Schädigung eintritt.


    Das ist Blödsinn. Wenn man den Akku mehrmals im Monat vor geplanten Langstrecken auf 100 % lädt, dann nach einigen Stunden Standzeit losfährt, unterwegs auf Werte zwischen 90 und 100 % nachlädt und anschließend gleich weiterfährt, macht das dem Akku überhaupt nichts.

    Ab wann ist es denn "Blockieren"?

    Wenn das Laden abgeschlossen ist (sieht man ja) und der Fahrer weit und breit noch nicht zu sehen ist. 5 Minuten Toleranz würde ich noch gelten lassen, vielleicht muss Babys Pampers unvorhergesehen noch gewechselt werden etc. Dann fängt aber das Blockieren so langsam an. Aber die Zeit, die Kinder anzuschnallen etc. muss man noch geben.


    Über anderer Leute Ladeziele habe ich nicht zu befinden. Keine Ahnung, wer da mal das Dogma "80 % reicht für alle" in die Welt gesetzt hat. Aber lies Dir mal z.B. bei GE die Threads zur so genannten Ladeetikette durch. Zwischen den Zeilen wird da schon deutlich, was die Quintessenz ist: alle anderen haben so zu laden, dass ich schnell drankomme. Es wurde sogar postuliert, dass man seinen Ladevorgang zu unterbrechen habe, wenn jemand kommt der nur mal schnell 5 kWh zum nach Hause kommen braucht. Das Auto verlassen und während des Ladens zum Essen zu gehen, geht angeblich auch gar nicht...

    Daher muss sie ja scheinbar ständig nachgestellt werden :P

    Eigentlich nicht. Zumindest bei mir nicht. Ich habe den Sitz bei der Übergabe einmal eingestellt, seitdem nicht wieder. Meine Frau und ich haben eine vergleichbare "Geometrie", so dass wir beim Autowechsel nur die Spiegel einstellen müssen.


    Eventuell ist die manuelle Verstellung etwas zu lose eingestellt, so dass der Sitz während der Fahrt schleichend nach hinten neigt? Weil das dann so langsam geht, merkst es der TE während der Fahrt selber nicht, erst beim nächsten Einsteigen.

    Haben eigentlich der ID4 und der Enyaq die gleiche Dachreling? Den Thule Grundträger kann ich lt. Internetseite auf beiden Autos fahren. Den original VW Grundträger für den ID4 wohl auch? :/ :thumbup: :thumbdown:

    ...und den für den Sharan (MJ 2018) und den für den Audi A4 (MJ 2011) auch (selber ausprobiert). Warum sollte auch VW für die verschiedenen Konzernmarken und Typen verschiedene Querschnittprofile der Relings einkaufen? Die Formen bezahlt schließlich VW selber...