Beiträge von Hannes1971

    Seit dem ersten Tag ist aber mutig.
    Wann wurden denn die falschen Batterie/Ladeparameter entdeckt? Jedenfalls nicht, als wir unseren ersten Enyaq hatten, das hätte ich mitbekommen. Ich wurde damals von 11kW zu 11kW gelotst, manchmal mit einem 50kW dazwischen aber HPC waren reine Glückssache.

    Noch einmal:

    Auch vor der Parameterkorrektur hat der Enyaq nicht unter 50 kW geplant. Das ist schlichtweg nicht wahr. Es sei denn, es wären absolut keine anderen Säulen verfügbar gewesen. Und dann konnte man wunderbar einige Zeit vor Erreichen des vom Navi vorgesehenen 50 kW-Laders mit der einwandfrei funktionierenden Suche entlang der Route händisch auf einen anderen Lader umplanen. Das haben ich und einige andere Langstreckenfahrer erfolgreich und problemlos praktiziert.


    ABRP und andere Ladestationenfinder habe ich schon lange von meinem Smartphone gelöscht. Braucht man einfach nicht, und nicht erst seit 3.0...

    Allerdings habe ich mit dem Workaround , über ABRP zu planen, erst angefangen, nachdem mich die Bordnavi mit der 2.0 bei Langstrecken einige Male an 22kW-Lader bugsiert oder in Staus navigiert hat.

    In meinen 50.000 km mit 2.X hat mich das Bordnavi nicht einmal an einen Lader < 50 kW lotsen wollen. Nach der Anpassung der Ladeparameter i.d.R. 150 kW aufwärts, nur wenn sonst absolut nichts verfügbar war auch mal 50 kW. In Staus navigieren kann Dir auch mit TomTom (nutzt dieselben Verkehrsdaten) oder Google Maps passieren. Und mit ABRP erst recht...

    Mit der ME2.0 hatte ich gerne auch mal mit ABRP geplant - dann aber die Route inkl. der Ladestopps in der Bordnavi eingegeben. Nachteil: nur eingeschränkt dynamische Umplanung möglich. Dank der nicht immer brauchbaren Realtime Traffic Infos hat Michas auch mal in den einen oder anderen Stau gelotst.

    Ja, natürlich. Wenn Du eine Route inkl. Ladestationen vorgibst, hebelst Du die dynamische Planung nach Verkehrslage ja auch aus...


    Ich habe unter SW 2.0 vor der Korrektur der Parameter immer ca. 80 km vor dem geplanten Ladestopp am 50 kW-Lader händisch im Navi nach einem passenderen gesucht. Häufig stand der direkt daneben an der gleichen Raststätte. Nach der Anpassung der Parameter müsste ich nur noch eingreifen, wenn z.B. Gastronomie am automatisch geplanten nicht genehm war. Unter 3.0 bin ich noch keine Langstrecke gefahren.

    Plug & Charge ist mir persönlich nicht wichtig. Das war eher als Ansatz zu verstehen, die Entwickler mal auf Trab zu

    Ich bin mit dem Tesla schon nach Südfrankreich, Italien, Niederlande gefahren, ohne mir da vorher groß Gedanken zum Laden oder zur Route zu machen. Reinsetzen und losfahren, den Rest macht das Auto.

    Komisch. Genau so mache ich es mit dem Enyaq vom ersten Tag an. Bei meinen Fahrten kreuz und quer durch Europa musste man vor der Korrektur der falschen Batterieparameter die automatische Ladeplanung korrigieren, was aber auch nie ein Problem war. Nach der Korrektur der Parameter (das Vorgehen hierfür darf für jeden Forenmitleser als bekannt vorausgesetzt werden) war auch das nicht mehr nötig.


    11 kW-Lader hat er aber auch vorher niemals vorgeschlagen, das Minimum waren immer 50 kW...

    Bei 80% noch 64 kW. Da gibt es wirklich keinen Grund mehr, noch die fehlenden Prozente zum komfortablen Erreichen des Ziels abzuwarten...

    Vielleicht sollte man die Entwickler mal in einen Tesla LR setzen und nach Madrid fahren lassen. Dort werden ihnen dann Handy, Kreditkarten und Ladekarten abgenommen. Retour gehts dann im Enyaq mit Plug & Charge. Die meisten würden wohl noch in Spanien stranden.

    Wenn Du außer den nicht lebensnotwendigen Plug & Charge-Fähigkeiten nichts zu meckern findest, gibt es demnach nichts relevantes zu meckern. Was natürlich notorische Meckerer nicht vom Meckern abhalten kann...