Beiträge von Hannes1971

    SAXI

    Als jemand, der 20 Jahre in der Industrie gearbeit hat, frage ich mich: warum sollte ein Konzern für die Relings verschiedener Fahrzeuge und Baujahre verschiedene Querschnitte verwenden?


    Strangpresswerkzeuge sind sauteuer und gehen, auch wenn die Profile extern gefertigt werden, auf Kosten des Konzerns. Diversifiziert werden die Relings dann durch Biegen und Ablängen.


    Ich behaupte: reine Geldschneiderei seitens Thule...

    Nach meiner Erfahrung ist das Navigieren von ABRP unterirdisch und die Pseudo-genaue Ladeplanung regt mich nur noch auf.


    Ich wette, mit stumpfen Runterfahren auf 10% und dann Laden auf 80 und weiter geht es, ist man genauso schnell am Ziel wie mit den "ausgefeilten" Ladeplänen von ABRP.

    Stimmt, tut es. Ich nehme an, entweder die Heimadresse oder die Arbeitsadresse. TomTom ist da lernfähig und hat mir bei Fahrten tagsüber zu Außenterminen immer automatisch die Arbeitsadresse vorgeschlagen und abends die Heimatadresse. Das Enyaq-Navi ist ja angeblich auch lernfähig...

    Der Thread war sehr aufschlussreich (bis auf die unnötigen Kommentare am Ende), als dass ich für mich persönlich sicher sagen kann, dass ich die Aktivierung des TA mittels ODB11 nicht vornehmen werde. In unserem Fahrzeug werden nicht nur ich fahren, sondern auch meine Frau und Kinder...da würde ich es fahrlässig finden, einen Assistenten zu aktivieren, der gegebenenfalls nicht korrekt (wie vom Hersteller vorgesehen) funktioniert oder stets ausfällt und so unnötig ablenkt.


    Von daher danke an die guten Kommentare!

    Zu dem ausschweifenden Threadverlauf: das ist die Kultur hier im Forum. Dafür ist die Gesamtatmosphäre überaus angenehm. Runterputzen und "ich schlau alle anderen doof"-Verläufe wirst Du hier nicht finden. Love it or leave it...


    Zum Thema:

    Warum sollte der nachcodierte TA anders funktionieren als der originale? Alle notwendigen Sensoren hat der Enyaq ja auch mit Basic an Bord.

    Eben. Wenn es sich in Stuttgarter Tunnels staut, bleibt es auch im Tunnel stehen. Geht es weiter, bewegt sich auch das Navi weiter. Enyaq und Navi kommen gleichzeitig am Tunnelausgang an. Das TomTom "fährt" in der gleichen Situation bis zum Tunnelausgang, bleibt dort stehen und "wartet" auf das Auto.

    Ich kann zig Gründe nennen, warum das Skoda Navi besser ist, als Google Maps. Die Maps Nutzer können aber ebenso viele Gründe nennen, warum Maps besser ist.

    Die meisten sind aber eben subjektiv. Staudaten: OK, die sind mal da mal dort besser. Aber wenn jemand Google Maps nutzt, weil der Enyaq im Tunnel angeblich nicht interpoliert (was mir noch nicht aufgefallen ist), wird es lächerlich. So was meine ich mit Trotzreaktion...

    Ich durfte während des Navis mit einem T-Roc Langstrecke fahren. Einbaunavi: eine Generation veraltet ging gar nicht. Hinweg: Google Maps über Android Auto: naja. Für den Rückweg TomTom aufs Handy installiert: naja. Ich war froh, als ich den Skoda wieder hatte.


    Wenn ich voreingenommen wäre, dann für TomTom. Damit bin ich mangels tauglicher Festeinbau-Navis (über alle Marken hinweg) 10 Jahre Außendienst gefahren. Das Enyaq-Navi ist das erste, das mir besser als TomTom gefällt.

    Bezüglich Staus und Sperrungen ist das Navi so gut oder schlecht wie Google Maps. Ich habe schon ein paar "Vergleichsfahrten" gemacht, bei denen mich ein Arbeitskollege von Google Maps überzeugen wollte...


    Die Stauinfos kommen von TomTom, werden also durch die gleiche Systematik gewonnen wie bei Google Maps. Baustellenbedingte Sperrungen können nur angezeigt werden, wenn sie auch gemeldet werden. Komischerweise gab es da schon beides: bei Skoda angezeigt, bei Google Maps nicht und umgekehrt. Im Tunnel interpolieren kann Google Maps erst recht nicht. Und Ladeplanung schon gar nicht...


    Was ich sehr angenehm finde: es wird kein Umleitungsaktionsmus betrieben. Wenn sich Umfahren nicht lohnt, wird auch nicht umfahren. Andere Navis (z.B. TomTom) schlagen bei jedem Ministau sofort eine Umfahrung vor, häufig holt man dann nach Rückkehr auf die Autobahn den gleichen auffälligen LKW wieder ein den vor dem Abfahren schon Mal überholt hatte. Das ist mir im Skoda noch nie passiert.


    Ich gebe dem Skoda-Navi eine 2. Mir fehlt lediglich die Möglichkeit, manuell Straßensperrungen melden zu können um eine Umleitung zu erzwingen und bei der Ladeplanung dürfte es ein paar mehr Filtermöglichkeiten geben.


    Aber manch einer kann nur schwarz-weiß und erwartet absolute Perfektion. Vermutlich aus Trotz werden dann Alternativen empfohlen, die es auch nicht besser können. Vielleicht kommt gleich noch einer mit ABRP um die Ecke 🤣