Beiträge von Hannes1971

    ber wenn man auf der Autobahn alle 1.5 h für 1 h Pause machen muss zum Laden

    Genau Lesen bringt die Auflösung: wie beim Enyaq muss man das nur, wenn man auf 100 % laden will. Auf 80 % dauert nur halb so lange...


    Also: man muss keine Stunde Ladepause machen, man kann. Was mich aber nerven würde, ist die niedrigere Reichweite. Aber die wurde ja im Artikel (auch) mit dem Dachzelt erklärt. Mit dem Buzz könnten wir aber (im Gegensatz zum Enyaq) ohne Dachbox in den Urlaub fahren, das sollte den Verbrauch einigermaßen angleichen.

    Weil öffentliches Laden einfach ÜBERALL und bei jedem Anbieter zu teuer ist und die Betriebskosten eines BEVs soweit erhöhen, dass sich die höheren Anschaffungskosten wirtschaftlich nicht mehr amortisieren.

    Echt? Gut, dass unsere Buchhaltung rechnen kann und das anders sieht. Mit der Kombi aus 70% daheim laden (mit Rückvergütung durch den AG) und 30% Laden mit der EnBW-L-Karte ergeben sich Verbrauchskosten von aktuell 7,00 € / 100 km. Der Vorgänger-Diesel kam bei den Dieselpreisen vom ersten Halbjahr 2021 (also deutlich billiger als jetzt) auf ca. 11,50 € / 100 km. Dazu noch die deutlich niedrigeren Kosten für Wartung und Inspektion, THG-Vergütung, eingesparte KFZ-Steuer...


    Kurzum: die Betriebskosten des Enyaq sind deutlich günstiger als die jedes vergleichbaren Verbrenners. Im Gegensatz zu allen Verbrennern in der Firma (ca. 100 Firmenwagen) bringen die BEV (aktuell 6) über die an die Auftraggeber verrechneten Kilometersätze (85 Cent / km) mehr Geld ein als sie kosten - trotz unbeschränkter privater Nutzung. Der Jahresüberschuss bei meinem beträgt ca. 1.000 € / Jahr, das Jahresminus beim Vorgänger betrug - 1.700 € / Jahr. Kein Wunder, dass der Chef als Nachfolger den neuen Enyaq mit nahezu voller Hütte einfach durchgewunken hat. Mein Kollege wollte einen deutlich weniger gut ausgestatteten Seat Taracan (oder wie die Kiste heißt) mit niedrigerem BLP und niedrigerer Leasingrate, der muss zuzahlen :P

    "Intelligenter Speed Assist erhöht aktive Sicherheit

    Für noch mehr Sicherheit und Komfort sorgt der intelligente Geschwindigkeitsassistent. Das

    System nutzt die Verkehrszeichenerkennung und Navigationsdaten, um auf Wunsch die

    Fahrgeschwindigkeit vorausschauend und sehr viel sanfter an die Gegebenheiten

    anzupassen. Beispielsweise senkt das System an Ortseinfahrten das Tempo kontinuierlich

    und entspannt auf die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h."


    Das kann der "alte" Enyaq doch auch schon?

    Das Einlesen der Schilder durch die Kameras von Fahrzeugen erfolgt meistens erst beim Vorbeifahren — und damit in gewisser Weise zu spät. Um das gesichert zu vermeiden, müssten die Geschwindigkeits-Trichter verlängert werden, was aber auch niemand möchte.

    Ich schreibe es immer wieder gerne:

    Schon mein ehemaliger 2016er Ford Mondeo hat per Schildererkennung erkannte TL bereits am Schild umgesetzt, nicht erst 10 m dahinter wie der Enyaq...


    Allerdings hat auch der Kartendarten höher als erkannte Schilder priorisiert.

    Was soll man machen, wenn die Routenplanung aufgrund der Here-Daten eine bestimmte Strecke vorsieht und irgendwann ein Schild steht, das besagt, dass diese Strecke irgendwo gesperrt ist?

    Solche Informationen müssen über die Online-Verkehrsinformationen ins Navi gelangen. Ist ja schon jetzt der Fall. Alle Baustellen etc., die Dir in der Karte oder auf dem Balken rechts davon angezeigt werden, kommen über die Online-Dienste und sind nicht in den Kartendaten hinterlegt.

    Die Tempolimits, die hinterlegt sind, waren temporär und sind seit langem einfach weg.

    Bei uns auf der B3 hat sich ein Baustellen-TL ins Navi verirrt, als die Baustelle schon seit 6 Monaten weg war. In HERE ist das TL auch schon nicht mehr drin, im Navi hat es jetzt schon drei Kartenaktualisierungen überstanden. Echt hartnäckig...


    Generell finde ich es schon grundfalsch, dass temporäre TL überhaupt bei HERE eingegeben und berücksichtigt werden. Das kann ja bei der Aktualisierungsfrequenz nur schiefgehen. In den Kartendaten sollten ausschließlich die fixen Tempolimits hinterlegt sein, Abweichungen davon muss das Navi halt aus den Schildern "lesen". Und dann müsste die Logik glasklar sein "Schilder vor hinterlegten Daten".

    Was hat denn bitte das Autohaus nun wieder damit zu tun? Zusammengefasst sagt Škoda man soll sich ans Autohaus wenden, damit die sich wieder an Škoda wenden sollen. Häh?

    Textbausteine sind halt was feines...

    Gestern mal wieder die DKV App aufgemacht (nur aus Neugier sporadisch, weil mein Eny ja noch nicht da ist).


    [...]


    Und das bei seit längerem sinkenden Strompreisen. Kein Wunder, dass weniger BEVs verkauft werden.

    Eine Firma, die dämlich genug ist für ihre BEV-Flotte DKV-Karten vorzugeben, will es wohl auch nicht anders haben.


    Warum sollten deswegen weniger BEV verkauft werden? Es gibt ja auch deutlich günstigere (um nicht zu sagen: fast jeder andere) Kartenanbieter, die auch Flottenlösungen anbieten.

    Was den ID.Buzz angeht, ich warte noch auf die Langversion zur Probefahrt

    Die Langversion soll dann ja auch als 6- und 7-Sitzer erscheinen. Der wäre mir dann aber für den Alltag vermutlich zu lang. Die Kurzversion mit Sitzaufteilung im Sharan-Stil (drei Einzelsitze hinten, zwei weitere Sitze herausklappbar) wäre da eher meins.