In wie fern hält VW die Enyaq zurück?
In Bezug auf SW-Updates kann ich das auch nicht nachvollziehen. Aber in manch anderer Hinsicht wird Skoda (und deren Kunden) durch den Konzern schon zweitrangig behandelt:
Bei der fehlerhaften Handerkennung am Lenkrad bekommen (laut Aussage des Serviceberaters meine (Un)freundlichen) die ID.4 sofort und generell ein neues Lenkrad. Bei meinem Skoda gab es erst ein SW-Update, dessen Nichterfolg sollte ich dann durch ein Video beweisen (was ich schon als Unverschämtheit empfand), dieses liegt dem Autohaus und Skoda seit dem 30.11. (!) vor, seitdem ist Schweigen im Walde. Nächste Woche habe ich einen Werkstatttermin, bei dem das Problem noch einmal drei Tage lang untersucht werden soll. Verbunden mit dem Hinweis, dass ja mittlerweile die Garantie erloschen ist. Naja, der erste erfolglose Versuch mit dem Update war ja noch in der Garantiezeit. Vielleicht ist dem Autohaus nicht bewusst, dass wir ein Sachverständigenbüro sind das sich unter anderem (und auch speziell ich) mit Produkthaftpflichtschäden beschäftigt und wir Anwälte haben, die sich im Vertragsrecht extrem gut auskennen. Naja. Sollten sie für das Lenkrad eine Rechnung schreiben, werden sie es erfahren...
VW und Skoda werden beim (Un)freundlichen in der gleichen Werkstatt bearbeitet. Der Skoda-Kunde darf sich ca. vier Wochen für einen Termin gedulden, der VW-Kunde braucht nur zwei Wochen zu warten.
Dass in der Zeit des Teilemangels VW bevorzugt beliefert wurde und Skoda nachrangig, ist auch kein Geheimnis. Ebensowenig, dass ein Skoda-Chef seinen Hut nehmen musste, weil Skoda es gewagt hat mit dem Superb den besseren Passat zu bauen. Mit dem Enyaq (im Vergleich zum ID.4) haben sie es ja schon wieder getan...