Wasser fließt als Kühlmittel durch Wechselrichter und Motor. Dies ist eine der Wärmequellen, zusätzlich eine, die wenn in Gebrauch, durchaus höhere Temperaturen als -10 bis -15°C hat (wie in der Norm für Hausanlagen). Durch dieses relativ hohe Temperaturniveau ist die Abwärme eine sehr wertvolle Wärmequelle für das Erreichen einer guten Arbeitszahl. Hinzu kommt noch, dass zwischen dem Wärmetauscher an der Front des Fahrzeugs und dem im Innenraum nur CO2 zirkuliert. Ein weiterer Wärmeübergang zu Wasser und vom Wasser auf die Innenraumluft gibt es nicht (anders als beim den meisten stationären Anlagen). Dies sind zwei weitere Pluspunkte.
In Summe ist es also zu jeder Zeit ein gutes System. Vom Aufbau mit besseren Vorraussetzungen als heimische Anlagen ohne eine Abwärmequelle (Ausnahme z.B. tecalor mit integriertem Zu- und Abluftsystem) und einem Verzicht auf einen Zwischenkreis über das Wasser, dass durch Heizkörper fließt.
Wie sehr der Effekt der WP im Alltag auffällt erfahren wir täglich. Nur leider geht es um Größenordnung von 4-6kW ohne oder 1,5 bis 2kW mit Wärmepumpe. (Das aufheizen des Akkus nach dem Start im Winter ist ein Ausnahmebetrieb, den ich nicht betrachte. Sind nur ca. 2kWh pro Start). Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass besonders auf Kurzstrecke viele Energie aus der Tür hinaus geheizt wird. Gesamtverbrauch von 15kW/100km bis 30kW/100km, je nach Fahrgeschwindigkeit und Dynamik, fällt die Funktion der WP im Einzelfall nicht sofort auf. Hier können nur direkte vergleiche helfen, die wir im Forum sicher nicht organisieren werden.
Unterm Strich hilft die WP jedoch sicherlich Langstrecken (> 200km) sparsamer zu absolvieren. Wer diese selten oder gar nicht hat, wird sich nur über das umweltverträgliche Arbeitsmedium CO2 freuen können.