Reichweite und Rekuperation bei Passfahrten
Als Faustformel taugt, nach meiner Erfahrung, für den ENYAQ 80iV an Pässen bei Bergfahrt etwa 10km zusätzlichen Reichweitenverlust pro 100 Höhenmeter, oder 2% zusätzliche Akkukapazität gegenüber der Anzeige einzuplanen.
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-> Höhe/100m x 10km + Distanz
Berg runter:
Maximale Restreichweitenangabe beim Start (damit Akku nicht überladen wird)
-> 480 km - (Höhenunterschied /100 x 10km - Distanz)
Einfache Faustregeln:
Etwa 10km Abweichung in der Reichweite pro 100 Höhenmeter,
oder
etwa 2% Abweichung in der Akkukapazität pro 100 Höhenmeter
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Warum so viel Prosa?
Potentielle Energie = Masse * Gravitationskonstante * Höhenunterschied
Oder in Kürze
E=m*g*H
Da
A) der Verbrauch der Aerodynamik und des Rollwiderstand sich nicht durch die Steigung oder das Gefälle verändert
Und
B) durch den Höhenunterschied keine wesentlichen Verluste (ja- anteilig mehr Lade- und Endladeverluste) entstehen
Kann man direkt vom Höhenunterschied auf die jeweilige Energie (kWh) schließen, die zusätzlichen benötigt oder eingespart wird.
Beispiel:
2500kg * 9,81m/s2 * 100m = 2.452.500 Ws = 681,25 Wh = 0,68125 kWh
0,68kWh/17kWh = 0,04 = 4%
🤔 Die Umsetzung von chemischer Energie in mechanische fordert ihren Tribut. Wenn die Erfahrung von Herr Leitner exakt ist, geht dabei die Hälfte der zusätzlich durch den potentiellen Anteil umgesetzte Energie in Wärme verloren.
Oder wer Prosa und Bilder liebt...
😉