Beiträge von Henning

    Guten Morgen in die Runde.

    Kurzes Update zum auf Null % fahren und wieder auf 100% laden.

    Nachdem ich den Enyaq auf Null % gefahren hab, hab ich ihn anschließend über 14h bei mir an der Wallbox mit 5 Kw auf 100% geladen. Ein wirklicher Reichweitengewinn war leider nicht zu verzeichnen. Laut Stromzähler sind ca 75kwh reingewandert.

    Kann es vielleicht sein das der Bordkomputer und das BMS erst wieder das Fahrprofil vom jeweiligen Nutzer neu lernen müssen?

    Viele Grüße

    Bei 5kW Ladeleistung müssten die Ladeverlusten bei, vielleicht 13% liegen. Somit sind nur 65kWh in den Akku geflossen. Möglicherweise liegt es an der geringen Temperatur, dass der Akku nicht mehr aufnehmen wollte. Heute war ich am Ionity HPC. Von 1 auf 80% gingen 61,6kWh aus der Säule. Kühlung/ Heizung für den Akku war nur mäßig bis gar nicht notwendig. Somit wären bis 100% ca. 78kWh nötig gewesen. Der Akku ist mit nutzbaren 77kWh angegeben.


    Ich würde dein Wagen einmal mäßig warm fahren und den Test bei kühler Außentemperatur am HPC wiederholen. So fallen am wenigsten Ladeverluste an.


    P.S.: bei 100% wäre eine Reichweite von < 250km heraus gekommen. Es war ein Anhänger dran und der Verbrauch zwischen 32 und 36kWh/100km im Durchschnitt

    Eigentlich wäre alken mit einer manuellen Akkuheizung geholfen, diejenigen die sie brauchen schalten siein und diejenigen die sie nicht brauchen lassen sie aus...fettisch!

    Genau so hat es MG gemacht. Unter dem Gesichtspunkt, dass das Auto ja nicht wissen kann ob man es wirklich eilig hat vom HPC wieder weg zu kommen, die beste Lösung für alle.

    Für VW war dies sicher nicht fashion genug. Hätte ja auf Anhieb fehlerfrei programmiert werden können. 🙈

    Ja eben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Energie draufgeht, wenn man aktiv 400 Kilo Akku-Masse von 0 auf ~20 Grad beheizen möchte.


    Das ist ja kein Becher Kakao, den man eine Minute in die Mikrowelle stellt und dann isser brühend heiß.

    Wie viel dabei verbraucht wird, durften wir im letzten Winter bezahlen. Eine Änderung musste her. Aber die derzeitige kostet zusätzlich Zeit am HPC. Der Ladevorgang startet relativ langsam. Je nachdem was zuvor geschehen war. Gleichzeitig wird der Akku temperiert (im Winter geheizt). Am Ende wird die gleiche Energie verbraucht um den Akku möglichst schnell zu laden. Jedoch dauert es am Anfang länger, da die hohen Leistungen nicht stattfinden können.

    Das bilde heizen des Akkus im letzten Winter wurde durch ein genauso blindes nicht heizen des Akkus in diesem Winter ersetzt. Eine kleine Parameteränderung statt einer gut durchdachten Funktion wurde anscheinend umgesetzt, in dem letzten Jahr.

    Will die VW AG alle Erfahrungen der Mitbewerber noch einmal durchspielen? Oder fängt man doch bald an seinen Kopf zu bemühen. 🤔

    Mir ist die derzeitige Situation mehr als unbegreiflich 🤷🏼‍♂️

    Nach den hohen Verbräuchen im letzten Winter, auf kurzen Strecken war schnell klar, dass es an der immer sofort startenden Heizung der Akkus lag. Wir wünschten uns, dass dies nicht so sei.

    Die VW AG hatte einen Sommer Zeit darüber nachzudenken eine bessere Lösung zu finden (zu kopieren). Heraus kam dabei, die Zieltemperatur der Akkuheizung nur bis auf wenige Grad zu setzten. So weit runter, dass das BMS praktisch keine schnellen Ladungen zulässt, wie sie im letzten Winter die Regel waren.

    Ich weiß nicht wie es euch dabei geht. Aber wie kann ein solcher Konzern derart resistent sein eine brauchbare Lösung zu programmieren? Ob ein manuelles, ein vom SOC abhängiges oder durch die Routenplanung gesteuertes einschalten der Heizung wären mir allesamt recht. Ich könnte mich darauf einstellen. Aber so gar keine Lösung, außer mit > 130km/h über große Distanz an einem HPC mit < 10% SOC zu landen, finde ich mehr als erschreckend traurig. 🥴