Beiträge von Henning

    Ja schön.... 8°C Außentemperatur. 9km über die Bundesstraße und BAB zu Ionity mit Navi gesteuert. Bei 40% eingesteckt und mit 40kW begonnen. 10 Minuten später dann 52kW... Bis 80% ging die Ladegrade dann so durch 🤣

    Nach 60 Minuten schon auf 100% ... Also fast wie immer.


    By the way..

    Der Ionic 5 neben mir starte mit 185kW bei 27°C vorgewärmten Akku. 100% nach 45 Minuten.

    🤔 Normalerweise erscheinen Ladevorgänge unmittelbarer nach erfolgreichem Abschluss im Verlauf des Power Pass. Dieser wird über 10 Tage später noch immer nicht angezeigt. Kann es sein, dass Ionity sich als Bremser selbst identifiziert hat und keine Rechnung steht? Bald ist der Monat um und die Abrechnung kommt. Ich bin schon gespannt 😳

    Pro Kopf Emissionen sind eine Anzeige für Wohlstand und Industrialisierung. Einzig der Anteil der erneuerbaren Energien kann dies positiv beeinflussen, wenn auch zunächst nachrangig.

    Von daher ist wie Langstreckenfahrer andeutet auch Obacht geboten um die Ursache der Reduzierung der Emissionen genau zu verstehen. Langfristig müssen wir uns in Europa jedoch damit abfinden, dass der so genannte "Wohlstand" mehr und mehr in der ganzen Welt Einzug erhält. Diese Wandlung in der Statistik muss jedoch kein Nachteil im eigendlich Lebensstandard von Europa bedeuten.

    Ich habe ähnliches in diesem Thread schon gefunden, wollte aber Mal explizit danach fragen.

    Bei mir verändert sich ohne mein Zutun die Ladegrenze auf 100%, während ich nachts lade. Das passiert vielleicht jedes 3. Mal. Das habe ich allerdings erst seit ME 3 Update.

    Hat das noch jemand?

    Habe ich auch schon beobachtet. Dann habe ich "Battery Care" wieder deaktiviert und der Effekt war weg. Mir scheint, als wenn man bei dieser guten Idee auch gleich einen kreativen Bug mit einprogrammiert hat. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

    Nutz Du die Battery Care Funktion?

    OK. Für konstante Steigungen ist somit nicht mit 10km Rest, sondern vielleicht mit 20km Rest zu planen. Aber dann... Dann müsste es doch gehen. Über 700km geht es ja auch nicht nur bergauf 🤔

    Hat es eigentlich schon jemand geschafft, im Sinne von reale Verfügbarkeit von HPC am geplanten Ort, zur geplanten Zeit und einer notwendigen Selbstdisziplin.. eine Reise über, sagen wir, gut 700km genau so abzufahren und zu laden, wie es das Infotainment Navi oder die My Skoda App zuvor berechnet hat? Der Punkt ist, die Berechnung planen, wie zuvor im Infotainment eingestellt, mit z.b. < 10km Rest am HPC anzukommen und empfehlen nur so viel zu laden, bis es mit dieser Sicherheit zum nächsten HPC reicht. Somit wird die Reise optimal schnell "ab gefahren".

    Ich habe dies öfter versucht und noch nicht geschafft. Fast immer fehlte es an der Selbstdisziplin. Oft war noch nicht aufgegessen. Dann war ein Restaurant am alternativen HPC vielversprechend. Auch muss man doch früher in die Biopause.... Immer kam etwas anderes.

    Daher meine Frage. Ist es jemandem schon gelungen?

    Habe die App "Spectroid" bemüht...

    Unbeladen, Michelin Winterräder Aero Felge, alle bei 3,1 bar.

    Screenshot_20230322-070058.png

    Die Skala links gibt die Lautstärke wieder. 0dB (weiß) ist sehr laut.

    Leise ist dunkel.

    Es wurde beschleunigt bis das unangenehme Geräusch auftrat und dann wieder leicht abgebremst. Der hellere Flecken bei ca. 35Hz (Frequenz ist die Skala von rechts nach links) ist bei ca. 100 bis 110 km/h. Dies ist als deutlicheres Brummen wahrzunehmen. Infraschall, den man als unangenehm empfindet.


    Dann eine Fahrt bei 120km/h:

    Screenshot_20230324-160233.png

    Die Geräusche, auch bei 35Hz, werden lauter. Jedoch streut die Frequenz in diesem Bereich weniger. Diesen Zustand empfinde ich weniger störend.


    Noch eine letzte Situation:

    Screenshot_20230322-070110.png

    Unten im Bild < 90km/h. Ab Mitte ca. 105km/h. Aus dem "Fleck" wird über die Zeit ein Streifen. Der Zeitverlauf ist von unten nach oben. Man sieht wie sich das Geräuschbild bei 35Hz konzentriert, was deutlich lauter und unangenehmer ist als bei langsamer Fahrt oder auch über 110km/h.


    Eigentlich hatte ich heute in dieser Sache einen Termin beim 😁. Da es jedoch unterhalb von 95km/h keine Auffälligkeiten gibt, gehe ich nicht von einem einfachen mechanischen Problem aus. Zunächst werde ich auf Sommerreifen wechseln und noch einmal eine solche Messereihe machen.


    Meine Vermutung ist eine unglückliche Anregungen einer Eigenfrequenz der Karosserie. Durchaus ziehe ich es erneut in Betracht, dass es auch aerodynamische Ursachen haben könnte. 🤔 Sofern der Umbau der Räder erneut keinen Einfluss zeigt.

    Ich glaub für den Akku macht die Volt-Zahl da keinen Unterschied. Da sind die Akkus einfach nur anders verschaltet. Der Vorteil ist da eher, dass man damit die Wärmeverluste reduziert. Die Temperatur ist beim Laden das größte Problem. Die darf weder zu tief, noch zu hoch werden. Dazu muss man den Akku entsprechend auch kühlen. Oder man versucht die Innenwiderstände zu reduzieren. Tesla oder Mercedes kriegen ja auch mit 400V Leistungen bis 250 kW hin.

    Meine persönlich Theorie dazu:


    Wie oben angedeutet kann die Entstehung von Temperatur mit dem Vorhandensein von Strom gleich gesetzt werden. P = U * I, somit bleibt bei mehr Spannung der Strom kleiner.

    In erster Linie lädt Ionity Beobachtungen nach nie (?) über 500A. Komponenten wie das Ladekabel und Stecker sind zu schützen. Möglicherweise (Tesla sicherlich) gehen andere darüber hinaus.

    Nehmen wir der Einfachheit 500A an.


    800V * 500A = 400kW, vermutlich auf Grund eines Limit der Ionity Ladegeräte selbst sind sie auf 350kW begrenzt.

    375V * 500A = 187,5kW, ist somit in etwa das von außen vorgegebenen Limit für einen MEB 82/77 kWh Akku beim starten einer Ladung (hier bei 16% SoC, wie in einem Beitrag oben). Kommt man dem Ende näher..

    400V * 500A = 200kW

    Der Akku der S-Klasse hat mehr Zellen in Reihe als der iV80. Somit kann dieser Akku auch auf 200kW bei niedrigem SoC kommen. Der iV80 folglich niemals. (Solange das angenommen Limit von 500A gilt).


    Merke: Es gibt sehr viel Verschaltungen von Einzelzellen zwischen 300V und 800V. Für den Verschleiß der Akkus bei Laden sind andere Parameter ausschlaggebend.


    Für den Akku macht die relative Ladeleistung, somit Ladegeschwindigkeit, natürlich einen Unterschied. Der Faktor "C" wurde ja oft genannt.

    Der Ionic 5 Fahrer aus Beitrag 1.068 zeigte mir am Ende der Ladung, dass der Ionic 5 auch bei relativ niedriger Anfangstemperatur gegen Ende der Ladung die Leistung reduzieren muss, da der Akku zu warm wurde. Es waren weit über 40°C. Das sind die Mechanismen im BMS, die eine schnelle Alterung des Akkus verhindern sollen.

    In nächster Instanz kommt somit die im BMS hinterlegte n- dimemdionale Ladekurve, die in aufwändigen Tests durch den OEM ermittelt und freigegeben werden muss. Dies um den Akku sicher über die Garantiezeit und mehr zu bringen.

    Für den Enyaq sehen ich noch Potential, wenn auch nur wenig, wie im Beitrag 1.091 positiv zu sehen ist.

    Wichtig ist vor allem am Start der Ladung eine optimale Temperatur zu haben. Da diese beim Laden immer weiter ansteigt, muss nicht unbedingt gleich die Peak Leistung Anliegen. Diese sollte sich jedoch einstellen, bevor auf Grund des SoC reduziert werden muss.

    Da sich die Temperatur während der Ladung entwickelt, was in ihrem weiteren Verlauf von Außentemperaturen, aktiver Kühlung, Starttemperatur und SoC abhängig ist, ist die theoretisch optimale Temperatur des Akkus am Start nicht immer die selbe. Dies macht die Aufgabe der Optimierung um so größer. Auch weiß man ja nicht, ob die Ladung beendet wird, bevor 80% SoC erreicht sind. Wie soll man wissen ob es egal ist, dass bei 60% der Akku bereits anfängt zu überhitzen und die Leistung reduziert werden muss oder eine geringere, konstantere Leistung letztlich schneller auf die dann doch gewünschten 85% SoC führt. 🤔

    Beim MEB fehlt zunächst das einigermaßen zielgerichtet Vorwärmen. Einfache Lösungen scheinen greifbar. So einfach ist es jedoch nicht, wirklich eine möglichst kurze Verweildauer am HPC zu erreichen, was ich oben veranschaulichen wollte.

    Da letztlich wirklich jeder Fahrer damit umgehen können muss, ist eine an/aus Taste für die Vorbereitung möglicherweise nicht die für jeden beste Lösung und führt sicher selten zum schnellsten Ergebnis.


    Eine gute Grundlage bietet die Ladeplanung der MEB. Es bestimmt im Vorfeld, dynamisch den Anfangs- und End- SoC für alle HPC Stopps. Während der Reise sind Außentemperatur, Akkutemperatur, ect. messbar. Zumindest theoretisch könnte man damit dem Optimum (kürzeste Reisedauer) sehr nahe kommen. Ob der Entwicklungsaufwand gerechtfertigt ist, mag ich nicht beurteilen.