Beiträge von Henning

    Wen ich in den Ladeorten vorgebe, "Lade zwischen 22:00 und 06:00 Uhr und erreiche um 06:00 Uhr 80%", ihn abends um 18:00 Uhr anstöpsle und er morgens nur zwischen 50 und 65% hat, habe ich sehr wohl verstanden dass die Ladeortfunktion nix taugt und noch dringend überarbeitet werden muss. Auch die Halbierung der Ladeleistung ist mir noch zu hoch, hier möchte ich gerne mit dem minimal möglichen Ladestrom (6 A) laden.


    Zum Glück haben die Programmierer von Elvi da bessere Arbeit geleistet, so dass ich zumindest die gewünschten Ladezeiten und Ladeströme über die WB regeln kann.

    Das Problem ist, dass die Funktion absolut unzureichend erklärt ist.

    Die 80% versteht sich als absoluten max. SoC. Dieser wird jedoch nicht zwingend zur Abfahrtzeit erreicht. Zur Abfahrtzeit wird jedoch der min. SoC erreicht, der eingestellt ist. Dieser wird auch sofort angestrebt, wenn er unterschritten ist. Alles zusätzliche dazwischen lädt der Enyaq in der eingestellten bevorzugten Ladezeit.

    Stellt man auf "reduzierte Ladeleistung" so lädt es so langsam wie möglich (1 Phase mit ca. 5A) oder sinnvoll (bis zu 5,5kW) um oben beschriebene Ziele zu erreichen.

    Die Smart Plan SW ist somit ganz anders als herkömmliche Lösungen wie zum Beispiel vom e-Golf. Nur die min. SoC Vorgabe erzeugt die gleiche Reaktion wie beim e-Golf.

    Dies macht in sofern Sinn, wenn man an die durchschnittliche tägliche km- Leistung denkt und die max. mit dem Enyaq mögliche Strecke. Der e-Golf fährt, wenn es gut läuft, 220km. Der iV 80 schafft locker 440km am Stück. Der Bundesbürger fährt täglich im Durchschnitt etwa 70km. Somit muss man (der Durchschnittsbürger) sich nicht zwingen den Akku immer auf 80% zu quälen; eine immer verfügbare AC Ladestation vorraus gesetzt.

    Screenshot_20210921-180952.png

    Auf diesem Bild lädt der e-Golf mit 2,2kW bei ca. 4,8 A auf zwei Phasen (LP2). Langsamer kann der e-Golf nur, wenn die WB in der Lage ist auf einphasiges Laden umzuschalten. Er soll auf 80% erhöhen, zu morgen um 15:00. Sein min. SoC ist jedoch mit 70% gesetzt. Somit geht er sofort zu Werk. Die letzten 10% folgenden morgen, wenn die Sonne wieder scheint.

    Der Enyaq (LP1) ist auf min. SoC von 40% gesetzt. Um 18:07 hatte er dieses Ziel mit "reduzierter Ladeleistung" erreicht. Da es in unserer Region um 18:00 ziemlich schattig ist und der Wind heute nicht so richtig weht, hat der Enyaq, von wo auch immer, OTA die Vorgabe bekommen mit einer Phase und ca. 5A zu laden. Da das Ziel auch hier gesetzt ist irgend wann einmal 80% SoC zu erreichen wird er morgen im "bevorzugten Ladezeitraum" von 9:00 bis 15:00 weiter laden. Vermutlich wird morgen um 15:00 ein SoC von 60% erreicht, da die Sonne auch morgen nicht so richtig scheinen wird. Sollte der Wind in S.H. jedoch richtig wehen, könnte es sich entschließen mit 5,5kW zu laden und dadurch seinem 80% Ziel noch näher zu kommen. Vielleicht gelingt dies auch erst in zwei Tagen. Vielleicht fahre ich jedoch auch noch ein Stück. Dann dauert es halt länger.


    Zwei Kritikpunkte sehen ich bei den "Ladestandorten"

    Der erste ist, dass ich die OTA Vorgabe nicht entlang meiner eigenen PV Anlage setzen kann. Denn dies wäre für PV Besitzer genial. Es soll angeblich dem Strommarkt, also dem Überschuss im Netz folgenden. Je nach Region müsste dieser jedoch mehr oder weniger auch der Sonneneinstrahlung folgen ?

    Der zweite Kritikpunkt ist, dass die einstellbare "Abfahrtzeit" in diesem Zusammenhang irgendwie keinen Sinn ergibt. Vielleicht geschieht hierdurch ein Finetuning. Dies habe ich jedoch noch nicht verstanden, falls es so sein sollte.


    Ich hoffe diese Beschreibung hilft diese Funktion besser zu verstehen.


    P.S. würde gerne einmal mit dem SW Entwickler sprechen ?

    Funktioniert nur nicht. Getestet und für untauglich befunden.

    Lade ich seit Mitte Mai mit. Im Prinzip funktioniert es ganz gut, im Zusammenspiel mit meiner 4kWp. Perfekt wäre es, wenn man OTA selbst die Ladeleistung regeln könnte, satt dies einem unbekannten Server zu überlassen. Letztlich eine günstige Lösung für kleine PV Anlagen, die ohnehin nicht 100% der Ladeenergie aufbringen können. Es lädt am Tage. Es lädt Tag für Tag ein bisschen, in den vorgegebenen SoC Grenzen. Viel mehr kann man auch PV gesteuert nicht erreichen, bei kleinen PV Anlagen. Da hat die VAG sich etwas ausgedacht, das auf dem ersten Blick verwirrt, jedoch bei genauerem hinsehen wirklich "Smart" ist.

    Vielleicht ist der Markt noch nicht so weit dies zu verstehen ?

    Naja ich denke schon dass Skoda "liefert", meinem Kenntnisstand nach ist es eine Frage der zulassenden Behörde, also bswp DEKRA ob sie es eintragen oder nicht

    Auf zwei Wegen habe ich Skoda nach einem offiziellen Dokument (z.B

    ABE) für die Eintragung durch TÜV, DEKRA oder Zulassungsstelle gefragt.

    Skoda Deutschland: dafür sind wir nicht zuständig

    Skoda Händler: habe ich bei meinem Kontakt angefragt, es antwortet nicht

    Da ist seitens VAG kein Wille zu erkennen diese Marketing Argumente durch Taten zu unterstützen.

    Mit dem "Ladestandort" im Infotainment System lässt sich dies vom Enyaq automatisch erledigen.

    - Bevorzugte Ladezeit: z.B 8:00 bis 16:00

    (Je nach PV Leistung in kWp. Muss man ausprobieren)

    - Abfahrtzeit um z.B. 16:00

    - mindest Ladestand je nach Geschmack auf bis zu 50%

    - Max. Ladestand auf z.B. 80%

    - auf Wunsch, je nach PV Leistung, kann für den Ladestandort die Reduzierung der Ladeleistung gesetzt werden. Die variiert dann zwischen 1,3 und 5,5 kW, je nach Wetter.


    Und schon hält der Enyaq den SoC zwischen 50% und 80%. Er lädt am Tage, wenn die Sonne scheint.

    Geduld und vertrauen in die Sonne gehören dazu.

    Wenn dann noch ein Ladestandort eingerichtet wird, auf dem Enyaq, dann lädt es vornehmlich wenn der Strom günstig ist. Das bedeutet zwischen 9:00 und 15:00 zumeist, wenn die Sonne scheint.

    So in etwa habe ich es bisher beobachtet.