Der Superb iV ist hier keine Referenz. Ein Plugin mit Miniakku muss eh immer geladen sein, damit das Fahrzeugkonzept überhaupt Sinn ergibt. Das immer der Akku voll sein sollte ist hier noch nötiger als beim e-Golf.
Beim MEB ist es auf Grund des zumeist nur für Langstrecken demensionierten Akkus durchaus sinnvoller netztdienlich zu laden. Mir, als Besitzer einer 4kWp Anlage kommt dies ebenfalls sehr entgegen.
Um meinen Golf möglichst solar zu laden, muss ich die gesamte Energie über mehrere Tage in den Akku bekommen, damit ich möglichst viel Solarenergie in den Akku bekomme. Über die Steuerung des Golf führt dies zu mehrere Stufen die im Infotainment einzustellen sind.
"Abfahrtzeit"...
Tag 1: um 15:00 auf 60% SoC
Tag 2: um 15:00 auf 70% SoC
Tag 3: um 15:00 auf 80% SoC
Beim Enyaq kann ich mir dies sparen. Es passiert wie beschrieben über ein "Ladestandort". Zusätzlich lädt er auch mit weniger Leistung, wenn erforderlich. Am Ende ist der Eigenverbrauch an PV Energie dadurch höher.
Hannes1971 vielleicht müsste ich die Einstellung der "bevorzugte Ladezeit" heraus nehmen, damit der Ablauf wie bei Golf ist. Zitat,
"Wenn die Abfahrtszeit zusammen mit dem Laden eingestellt ist, dann setzt der Ladevorgang zeitversetzt ein, sodass dieser pünktlich zur eingestellten Abfahrtszeit abgeschlossen ist."
In der Anleitung wird "bevorzugte Ladezeit" ja auch erst weiter unten ins Spiel gebracht.
Wie ich schon sagte. Die Anleitung spiegelt nicht die gesamte Komplexität der Funktionsweise wieder. Das ist zunächst einmal ein großes Problem.