Beiträge von Henning

    Die WLTP Werte von Skoda sind nicht nur unrealistisch, anders als beim e-Golf halte ich diese auch für unerreichbar. 203Wh/km könnten vielleicht ohne Akkuheizung auch im Winter klappen. Manche Berichte hier im Forum deuten darauf hin. > 100 oder sogar 130km/h muss dann jedoch unterbleiben. Unser Golf fährt vorwiegend Land- und bundesstraßen. Im Winter wird dort nicht schnell gefahren.

    In jedem Fall wird es mit Akkuheizung schwer.


    Eines ist mir jedoch sehr verwunderlich. Wie kommt Skoda auf derartige WLTP Reichweiten, die auf Verbräuche schließen lassen, die nicht viel höher als die des Golf sind?

    2100kg/1600kg = 1,3. Da Technik und cW wert in etwa gleich sind, müsste sich der Verbrauch entsprechend hoch skalieren. Somit 17,3 statt 14,56kWh/100km.

    Beim cwA Verhältnis kommt sicher ähnliches heraus.

    Damit wäre das Ergebnis des Autoclub (im Winter fast 35% über WLTP) zum großen Teil darauf zurück zuführen, dass Skoda die WLTP Reichweiten geschönt hat. Der eigentliche Verbrauch ist nicht unerwartet hoch, bei genauer Betrachtung; wäre da nicht die übereifrige Akkuheizung.

    Skoda gibt an

    iV 80:

    2100kg

    77kWh 529km WLTP 14,56kWh/100km


    iV 60:

    58kWh 405km WLTP 14,32kWh/100km

    Auch im Sommer kam vermutlich noch keiner an diese Werte.


    VW gibt an

    e-Golf 300:

    1600kg

    31,5kWh 231km WLTP 13,63kWh/100km

    Aus meiner Erfahrung benötigt der e-Golf mit WP diese Energie im Winter. Im Sommer liegt er bei 11-12. Bis 250km sind dann möglich.


    Was sagst mir dies?

    Skoda hat anscheinend "schöner" gerechnet.

    Ich ging von mindestens 17,9 im Sommer- und 20,3kWh/100km im Winterdurchschnitt aus.

    Mein Schnitt ist derzeit höher. Der Golf hat keine Akkuheizung. Der iV80 nutzt seine Akkuheizung zu viel.

    Mein Langzeitverbrauch liegt derzeit bei 22,4kWh/100km. Etwas weniger würde ich mir wünschen.

    Die Anzeige der Restreichweite ist wie ein verlässlicher Kompass. Vor dem Start schaut man drauf um die Richtung einzuschätzen.

    "Besteht eine realistische Chance zum Ziel/ HPC zu kommen? Welchen HPC steuere ich auf der Strecke an?"

    Sobald dies eingeschätzt ist fahre ich los und behalten die Restreichweite und Entfernung zum Ziel/ HPC im Auge. Das erste Mal nach vielleicht 20 Minuten. Je nach Differenz fahre ich dann schneller oder langsamer als zuvor. So weiß ich, dass ich ankommen werde und gleichzeitig keine Zeit verschenke. Wenn Laura bei ca. 20% SoC (40 bis 60 Restkilometer) anfängt mir auf die Nerven zu gehen, drehe ich ihr den Lautsprecher ab, denn ich weiß ja was wie weit ich noch komme (Restreichweite) und wie weit es zum Ziel ist (Navi).

    Jetzt zu diskutieren wie viel Glaskugel in der Berechnung steckt macht überhaupt keinen Sinn. Auch Kritik finde ich unnütz, da ich vom e-Golf und Enyaq aus Erfahrung weiß, dass dieses Konzept super funktioniert. Man muss sich darauf einlassen und man wird den Vorteil "erfahren".

    Habe mich auch gefragt, wie man ein Knie umstößt :/

    @ Henning, hast du mit deiner Größe irgendwelche Platzprobleme im Enyaq?

    Genau darauf möchte ich hinaus. Ich habe keinerlei Platzprobleme. Auch wenn Chris schon früh und nun auch Robin dies ansprachen.

    An besagter Stelle sind 2 1/2 Finger beit Luft. Über dem Kopf 1 1/2 Hand breit. Wobei der Sitz ganz unten ist und ich in empfohlen Nähe zu Lenkrad sitze. Die Lehne steht relativ aufrecht.

    Glück für Dich, daß Dein Händler das gemacht hat. Ist das ein dezidierter Skoda-Betrieb? Ich war heute bei meinem und hatte ihn gebeten, das Steuergerät nach den Akku- und Ladedaten auszulesen und ggfs. richtigzustellen. Seine Aussage war nachher: da könne er nichts machen, mit dem ihm von Skoda zur Verfügung stehenden Equipment käme er da nicht dran. Es ist ein VW/Skoda-Autohaus.

    Nachdem hier im Forum einige OBD Jünger von ihrem Fund berichten, sprach ich meinen Serviceberater darauf an (der Enyaq war eh in der Werkstatt). Nachdem er mit seinem Techniker nach den beschriebenen Parametern gesucht hatte, kam er mit der gleichen Aussage auf mich zu. (Auch ein größerer VW / Skoda Vertragshändler mit BEV Kenntnissen)


    Software ist halt noch immer Neuland. Überall. Am besten lösen sich dort Probleme indem man nicht mehr über Sie spricht und einfach Tot schweigt.

    Es ist schon schade das so gar keine Rückmeldung zu solch einem Beitrag kommt. Aber ich hab leider auch nicht mehr erwartet.

    Das nächste Problem ist dann auch die richtige Person zu bekommen die solch ein Problem bewerten kann. Ein Pressesprecher ist technisch sicher nicht in der Lage solch ein Thema zu begreifen.

    Als Software Entwickler ist mir bekannt. Sobald jemand auch nur im Ansatz wissen möchte wie das funktioniert. Muss man meist direkt zu dem verantwortlichen Entwicklungsteam. Alles was darüber kommt hat schlicht keine Ahnung mehr wie das funktioniert. Kurz gesagt. Um eine Fundierte Aussage zu dem Problem zu bekommen. Müsste der Pressesprecher Zeit und Aufwand investieren. Ob er dazu Lust hat bezweifle ich mal stark. Denn dazu müsste man ja mit en "merkwürdigen" Leuten aus der Softwareentwicklung sprechen.

    Das sich aber auch kein anderer YT als Supporter finden lässt finde ich etwas enttäuschend. Denn irgendwie ist das schon ne schöne Story die sich gut verkaufen lässt.

    Ich behaupte einmal, mein iV ist relativ alt für einen Enyaq. In mehreren Tests haben ich jedoch keine eindeutigen Anzeichen gesehen, das das Navi mit falschen Werten rechnet (mehrere Beiträge dazu von mir hier im Forum). Somit behaupte ich einmal, dass es sich möglicherweise nicht um ein Serienproblem handelt, um dass sich ein YouTuber kümmern möchte.

    Es ist dennoch schön, dass Speicher es angesprochen hat. Sollte es ein Qualitätsmängel sein, von dem mehrere betroffen sind, darf man darüber berichten. Mehr freut es mich jedoch, dass angesprochen wird, das das Navi dennoch stark verbesserungswürdig ist und bisher kein guter Grund genannt wurde warum Skoda auch nur einen Tag länger für den Start der Updates benötigen sollte als für die Einführung der 3.0 in der Produktion. Eines ist doch von VW sehr deutlich seit Jahren kommuniziert worden; Die IT Architektur des MEB ist genau für eine derartige SW Evolution entwickelt worden.