Also, ich fasse zusammen:
Berührungssichere Pins (CP) im Stecker können im Fehlerfall spannungsführend sein.
--> Ich dachte, genau für den Fall ist der Stecker so gestaltet, dass CP und PP berührungssicher sind, so wie die Phasen auch...
Die Schwedische Behörde bemängelt, dass kein FI-Schalter "von der Stange" verbaut ist und der auf der Platine integrierte keinen Prüftaster hat.
--> Meine ABL hat einen "normalen" FI-Schalter auf Hutschiene. Aber den Prüftaster werde ich bestimmt nicht auslösen, auch wenn man das einmal im Monat soll. Denn dazu müsste man jedes mal die Wallbox öffnen. Soll das der Otto-Normalverbraucher wirklich machen?
In der Anleitung steht nicht explizit drin, dass ich in der Unterverteilung nen FI-Schalter brauche, wenn ich an den gleichen Stromkreis noch meine Steckdose im Carport anbaue.
-->Ehrlich? Gibt es in Schweden nicht den Beruf des Elektrikers, wo man so etwas lernt?
Ich hab mal eben in der deutschen Anleitung der Easee Home nachgeschaut:
Zitat
In einem dedizierten Stromkreis, wo ein Kabel der Klasse II (doppelt isoliertes Kabel) den/die Laderoboter versorgt, ist keine externe RCD erforderlich. Für andere Installationsszenarien können die örtlichen Vorschriften abweichen und müssen erfragt werden
Wenn man davon ausgeht, dass in der schwedischen Anleitung das gleiche steht, dann wird da ja sogar darauf verweisen, dass man sich bei den bemängelten Szenario an die gültigen Vorschriften zu halten hat. Und da kommt wieder der Elektriker ins Spiel: Der muss die Vorschriften doch eh wissen...
Also, ich mache mir weiterhin keine Sorgen, wenn ich an ner Easee-Box lade...